Kapitel 6

136 6 0
                                    

,,Treten sie ruhig ein"
Die Worte von Hr. Maximilian rissen mich aus meinen Gedanken. Ich nahm noch zwei weitere Stimmen war, eine ,männliche' und eine weibliche. Aus der Küche, schätze ich, kam eine Frau raus, gefolgt von einem kleinem Jungen. Nerv, waren er Maxi Brüder?
,,Guten Abend, ich bin Birgit"
Kam es von der Frau und mir ihre Hand hin hielt, ich gab ihr meine Hand und Schüttelte ihre.
,,Das essen dauert noch einen Augenblick"
Sprach Birgit weiter
,,Ihr könnt ja noch nach oben gehen"
Mit ,ihr' meint Hr. Maximilian mich und Maxi.
Ich schaute ihn an und wartete auf eine Reaktion.
,,Ja machen wir"
Gab er von sich, er nahm mein Handgelenk und ,zog' mich die Treppen hinter ihm her. Ich blickte nach hinten und sah Hilfesuchend zu meiner Mutter, aber sie schüttelte nur lachend den Kopf. Als ich wieder nach vorne blickte waren wir schon in seinem Zimmer. Er setzte mich auf sein Bett und er machte es sich auf seinem Schreibtisch bequem, er schaute mich eine Weile an und ich sah in seinem Zimmer umher. Es war nicht gerade aufgeräumt was mich lächeln ließ, er bemerkte es wohl und räusperte sich.
„Entschuldige die Unordnung, ich wusste nicht das so ein Hübsches Mädchen heute kommt"
Idiot, ich musste die Augen verdrehen als er dies von sich gab. Er stand auf, wieso stand er auf?, dann saß er neben mir, da ich immer noch in seinem Zimmer rum sah, legte er seine Hand auf meine Wange und drehte mein Gesicht zu seinem. Ich sah ihm in seine wunderschönen brauen Augen, meine Wange brannte durch seine Berührungen.
„Lass deine Augen lieber bei mir"
Wisperte er zu mir, am liebsten würde ich jetzt raus rennen, aber seine Augen fesselten mich.
Seine Hand ruht immer noch auf meiner Wange, aber langsam ließ er sie wieder los. Jetzt brannte meine Wange wie Feuer.
,,du siehst heute gut aus"
Gab er mit einem breiten Grinsen von sich
,.ich weiß, ich seh immer gut aus"
Flüsterte ich zurück, sein Grinsen wurde breiter und nun lächelte er wie ein Honigkuchenpferd.
,,Weißt du Mailin-"
Weiter konnte er nicht sprechen, da seine Zimmertür aufgerissen wurde.
„Nerv, was willst du?"
Fragte er seinen kleinen Bruder genervt
,,Wir sollen runterkommen essen ist fertig"
Ich stand auf und wollte gerade durch die Tür, ich spürte wie sich ein Griff um mein Handgelenk legt und mich ein Stück zurück zieht. Maxi, seine Lippen waren meinen gefährlich nach.
,,Lass mich dir die Tür öffnen"
Sagt er in einem Ton der mein ganzen Körper kribbeln ließ.
,,die Tür ist doch auf"
Gab ich leicht belustigt von mir. Geschickt drehte er uns um, so dass er mit dem Rücken zur Tür stand und diese mit seinem Fuß zuknallt. Wenn ich hier lebend raus komme verdiene ich ein Orden!

Maxis Sicht:
,,also, soll ich dir die Tür öffnen?"
Wisperte ich ihr zu während ich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr streiche.
,,j-ja, danke"
Stotterte sie zurück. Ich wusste es, sie kann mir nicht wieder stehen. Als wir durch die Tür sind, hab ich ihr zu verstehen, dass sie zuerst die Treppe runtergehen sollte. Durch ihr Kleid war ihre Figur viel mehr betont also vorher, sie machte mich mit ihrer Anwesenheit verrückt.
Im Esszimmer saß sie schon auf einem der Stühle und ich hab mich auf den freien Stuhl neben ihr gesetzt. Das Essen war langweilig, meine Gedanken schweiften immer wieder zu ihr rüber. Gerade unterhalten sich Georgia und mein Vater über die Arbeit, Mailin, Nerv und seine Mutter redeten darüber, dass Mailin Nerv Nachhilfe in Englisch geben könnte. Während sie ihre Meinung zu der Idee den beiden mitteilte, legte ich meine Hand auf ihren Oberschenkel, ihr Atem stockte für einen Augenblick, danach erzählte sie weiter.
Total in meinen Gedanken versunken merkte ich nicht, dass sie schon ihr erstes Treffen zum lernen ausmachten.
,,Wie wärs morgen um 11 Uhr?"
Fragte Birgit und schaut Mailin bittend an
,,Klar, dann machen wir das morgen"
In mein Gesicht kam ein Lächeln hervor, welches Mailin bemerkte und ihre Hand auf mein legt, die der Zeit immer noch auf ihrem
Oberschenkel ruht.
,,Kinder wir hätten noch was geschäftliches zu besprechen, ihr könnt gerne nach oben gehen"
Nerv sprang schon auf und lief in sein Zimmer, Mailin stand auch auf, aber mit dem Geschirr in der Hand und folgte Birgit in die Küche. Ich musste hinterher und lehnte mich lächelnd an den Türrahmen.
,,Oh Liebes, dass musst du nicht machen. Ihr könnt ruhig nach oben gehen"
sagte Birgit und nickte mir Lächelnd zu, Mailin ging an mir vorbei, ich folgte ihr und wir gingen wieder zurück in mein Zimmer. Als sie gerade in Richtung Bett gehen wollte zog ich sie am Handgelenk wieder zu mir zurück.

Mailin's Sicht:
Er griff nach meinem Handgelenk und zog mich zu sich. Ich ging immer weiter nach hinten, ich spürte die Tür in meinem Rücken und schauten ihm in die Augen. Maxi Stütze seine Armen neben meinem Kopf, einer rechts und einer links, Ich schaute mir seine breiten Oberarme an und sah aus dem Augen Winkel wie er dies bemerkte und lächelt
,,Lächelst du jetzt nur blöd oder was ist?"
Gab ich in meinem Ton von mir der wohl irgendwas mit ihm machte, er spannte seine Arme an und presste seine Lippen aufeinander.
Ich nutze diese Chance und machte jetzt die Spielregeln von seinem Spiel.
,,Weißt du Maxi"
Fing ich an und streichte mit seinen Händen über seine Oberkörper.
„Unten beim Essen"
Setzte ich nun fort, meine Hände haben ihren platzt in seinem Nacken gefunden.
,,Da hast du etwas mit mir gemacht"
Ich kam seinen Lippen näher.
,,ich hab was bemerkt.."
Ich kam noch eine Stück näher an seine Lippen, er spannte sich mehr an.
,,...denn das Spiel was du mit mir spielst, dass kann ich auch spielen"
Hauchte ich gegen seine Lippen, denen ich gefährlich nah war, ich musste mich zusammen reißen ihn nicht zu küssen. Ich löste mich aus seinem ,Griff' und setzte mich aufs Bett.

Maxis Sicht:
Ich presste meine Lippen zusammen und atmete tief durch. Als ich mich umdrehte saß sie provozierend auf meinem Bett.
Verdammt, was macht sie nur mit mir?
Ich ging mit einem schnellen Schritt auf sie zu, ,schubste' sie aufs Bett und beugte mich über sie. Ich kam ihrem Gesicht näher.
,,Weißt du Mailin.."
Fing ich an und strich ihr ihre Haare aus ihrem Gesicht.
,,..wie du schon sagtest es ist mein Spiel und darum mache ich die Regeln"
Ich war ihren Lippen jetzt so nah, dass gerade mal ein Blatt Papier da zwischen passt. Ich wusste das sie mir genau in diesem Moment nicht wiedersehen kann und so schloss ich die Lücke zwischen unserer Lippen.

Always and ForeverWo Geschichten leben. Entdecke jetzt