Die Abreise.

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Da es jetzt schon 'übermorgen' war (Tag der abreise), also 2 Tage nach der Shoppingtour, fuhr ich Paola zu Jc und dann fahren sie gemeinsam zum Flughafen. Mein Blick war konzentriert auf die Straße, aber trotzdem merkte ich wie aufgeregt Paola eigentlich war.

"Wow du bist echt aufgeregt, wäre ich auch", sagte ich und legte den Blinker nach rechts um.

"Ja, was wenn seine Familie mich nicht mag?", sie schaute mich besorgt an und meinte es ernst.

Ich hielt an der roten Ampel und schaute ihr denn direkt in die Augen. Ihre Augen voller Leben und Aufregung.

"Sie werden dich mögen, mehr als das sie werden dich lieben! Da bin ich mir ganz sicher."

"Wirklich?"

"Ja."

"Bist du dir sicher?"

"Jaa, Paola."

"Ok."

Sie hattte es geschnallt.

"Aber du bist dir doch ziemlich sicher oder?", fragte sie nochmal.

"MAN PAOLA JA ICH VERSPRECHE ES DIR!"

Funkstille. Und dann prusteten wir los. Hinter uns hörte ich laute Autohupen. Ich schaute auf die Ampel, es war schon grün! Mit einem kräftigen Tritt, rammte ich meinen Fuß auf die Pedale, und wir fuhren los. Wieder war alles still. Immer diese Stille. Bei Stille fühl und ich mich verpflichtet was zu sagen.

"Ich werd' dich diese Woche vermissen, Paola", hörte ich mich selbst. Sie schaute mich an.

"Ich dich auch, sehr sogar."

Ich lächelte sie an. Sie lächelte zurück. Und dann sah ich die Straße wo Kian und Jc wohnten. 'Wieder Blinker rechts und dann anhalten', dachte ich. Als wir anhielten, stiegen wir aus, Jc wartete schon draußen. "Paola!", schoss es aus ihn raus. Sie ließ die Koffer fallen und sprang in seine Arme.

"Ich freu mich so Jc!", sagte sie dann.

Ich hob ihre Koffer auf und trug sie zu Jc's Auto.

Ich schaute kurz zu wie Jc und Paola sich freuten, bis ich eine vertrauliche Stimme hörte.

"Hey pretty girl", sagte er und lehnte sich mit einem Bein gegen die Hauswand.

"Hey", begrüßte ich ihn.

Dann kam er auf mich zu und

schlang seine Arme um meine Hüfte.

"Wirst du es überleben so ganz ohne Paola? Ein ganze Woche?", fragte er mich dann mit einem schiefen Lächeln im Gesicht.

"Klar" ich schaute in seine Augen, voller Leben und Freude. Und dann fuhr ich fort: "Ich hab doch dich."

Sein Lächeln wurde noch schiefer und seine Hände wanderten hoch zu meinem Gesicht. Seine Hände hielten mein Gesicht und ich legte meine in seinen Nacken. Schließlich fanden unsere Lippen sich, und wollten sich auch nicht mehr trennen.

Später als wir Jc und Paola verabschiedeten, gingen wir rein. Zu ihm. Hazel sprang mir entgegen. Oh ich denke ich habs vergessen zu erwähnen, Hazel ist Kians Golden Retriever Hündin. Sie ist super süß.

"Wetten Jc und Paola werden viel Spaß haben?", wettete er als er plötzlich im Haus stehen blieb.

Dann erwiderte ich: "Wetten wir werden mehr Spaß haben?". Ich weiß, es klingt ein wenig pervers, ich meinte es aber anders.

Wir standen uns gegenüber. Er nahm meine Hände und schaute mir in die Augen und sagte dann: "Das versichere ich Dir."

Meet Kian & JcWo Geschichten leben. Entdecke jetzt