"Da oben ist mein Fenster noch offen.", sagte ich und zeigte zu dem Fenster.
"Ich habe einen Plan. Jade geht durch die Haustür, ich steige durch das Fenster und du gehst durch die Terrassentür, wenn Jade die Vampire abgelenkt hat. Dann greifen wir an, wenn niemand damit rechnet. Jade, mach deinen Bogen unsichtbar.", sagte meine Mutter.
"Mom, das ist nicht nötig. Mein anderer Bogen ist in dem Haus gleich neben dem Fernseher.", sagte ich. Meine Mutter wusste, dass ich nie meine Bögen ungetarnt im Haus hatte.
"Also machen wir es.", sagte Hayley und schlich ums Haus.
"Du hast eine Familie?", fragte Mom.
"Ja, ich habe einen Freund und eine Tochter.", antwortete ich.
"Und bald noch ein Kind.", stellte sie fest. Na klar! Sie spürte, wenn es ungeborenes Leben gab. Dann drückte sie mich und gab mir einen Kuss. Ich stand auf und ging wie immer zur Tür. Ich holte meinen Schlüssel aus meiner Hosentasche und öffnete die Tür. Sofort spürte ich einen stumpfen Gegenstand auf meinen Hinterkopf.
"Aua!", schrie ich, aber ich fiel nicht um, wie die Vampire es gehofft hatten.
"Jadyn.", sagte eine mir bekannte Stimme. "Du lebst.", fuhr er fort.
"Ja und ich kann immer noch nicht niedergeschlagen werden.", sagte ich und hob die Skulptur auf. "Die ist sehr wertvoll!", fuhr ich fort. Plötzlich spürte ich Marcels Hand auf meiner Wange und kurze Zeit später seine Lippen auf meinen. Ich holte mit voller Kraft aus und meine Hand landete auf seiner Wange. Er stolperte ein bisschen zurück und rannte gegen meine Wand. "Was machst du eigentlich in meinen Haus?", schrie ich empört und ging in Richtung Wohnzimmer. Dort saßen alle gefesselt und geknebelt auf und neben den Sofa. Ich entdeckte aber nicht Shay und Evelyn.
"Dein Vater hat mir keine Wahl gelassen.", sagte er.
"Mein Vater hat dir nichts getan!", schrie ich.
"Dein Vater nahm mir das, was ich am meisten begehre.", sagte Marcel.
"Jetzt hör mir mal ganz genau zu. Und ich wiederhole es nicht nochmal!", sagte ich. "Mein Vater und meine Geschwister haben dir nichts getan! Meine Familie hat mich dir nicht genommen! Es war immer noch MEINE Entscheidung, die ich traf! Also frag dich lieber, warum ich DICH nicht genommen habe!"; schrie ich und während ich das gesagt hatte, ging ich immer näher zu ihm. "Es war immer noch meine Entscheidung und ich habe sie schon vor Jahren getroffen. Ich gehöre nicht zu dir oder zu meinen Vater. Ich gehöre auch niemanden. Außer dem, den ich liebe und ihn um jeden Preis beschützen werde!", fuhr ich fort und entarnte meinen Bogen. Ich sprang zu ihm und schnappte ihn. Wieder legte ich einen Pfeil hin, spannte den Bogen und schoss auf Liams Bewacher. "Jeder hier, der zur mir gehört, weiß, dass ich nie unbewaffnet in ein Haus voller Feinde gehe."; sagte ich und schoss auf die anderen fremden Vampire.
"Stopp!", schrie jemand. Perrie. Perrie!
"Perrie!", schrie ich überglücklich.
"Ich kenne dich zwar nicht, aber ich schulde jeden hier mein Leben. Außer dir und deinen Clan.", sagte sie und machte eine Handbewegung. Aus allen Wasserhähnen quoll das Wasser und umkreiste die fremden Vampire. "Mir hat mal jemand gesagt, dass Rache und Vergeltung nie ein gute Gründe gewesen sind, das Leben anderer zu zerstören. Und ja, vielleicht hat mein Vater Fehler gemacht. Aber als wir ihn am dringensten gebraucht haben, war er da und hat ohne zu zögern geholfen. Ihn verdanke ich mein Leben. Also verschwinde oder ihr stirbt alle!", fuhr sie fort. Marcel und seine Vampire befreiten sich von dem Wasser und rannten aus dem Haus. Ich ließ meinen Bogen fallen und rannte zu Perrie. Ich fiel ihr um den Hals und war überglücklich.
"Warum hast du mich nicht gerufen?", fragte meine Mutter. Alle sahen zur Treppe, wo zuerst Shay mit Evelyn die Treppe nach unten ging und dann meine Mutter.
"Shannon!", schrie mein Vater und lief zu ihr. Statt sie zu schlagen, wie er es früher getan hatte, küsste er sie sehnsüchtig.
"Ein tolles Happy End!", sagte nun auch Hayley. Mikael und seine Söhne drehten sich zur Tür um und liefen zur ihr. Mikael küsste sie auch.
"Wo hast du sie aufgegabelt?", fragte Jake.
"Eher haben sie mich aufgegabelt.", sagte ich. Wir lachten los.
Am Abend stand ich wieder in der Küch und machte den menschlichen Vampiren und Menschen etwas zu essen. "Hast du mich gemeint?", fragte plötzlich Liam.
"Was denkst du?", fragte ich ihn.
"Ich weiß es nicht.", antwortete er ehrlich. Ich ging zu ihm, stellte mich auf Zehenspitzen und sagte:
"Manchmal weiß man nicht die Antwort sofort, aber irgendwann kommt sie.". Ich gab ihn einen Kuss und ging zurück zum Herd. "Darf ich dich was fragen?", fragte ich.
"Was?", fragte er und blieb an der Tür stehen.
"Bist du jetzt bereit Vater zu sein?", fragte ich.
"Ich denke schon.", antwortete er.
"Liam, ich habe dich und unsere kleine Familie gemeint. Dich und deine beiden Kinder.", sagte ich und Liam ging. Doch ein paar Sekunden später kam er zurück.
"Mich und meine Kinder?", fragte er. "Also entweder siehst du Shay doppelt oder Shay bekommt ein Geschwisterkind.", sagte er und sah mich an. Mein Blick zeigte ihm, dass Shay bald kein Einzelkind mehr war. "Das ist doch toll!", sagte er und fiel mir um den Hals. Er gab mir einen leidenschaftlichen Kuss, den ich erwiderte.
Hey Leute!
Ich weiß zwar nicht, ob das hier auch ein paar Fans von 5SOS und Little Mix lesen, aber dieses Video müsst ihr euch anschauen! http://www.capitalfm.com/artists/5-seconds-of-summer/news/5sos-ashton-and-michael-battle-for-jade-little-mix/
Lg litschy:)
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Lost Vampire
FantasyJade lebt in Kapstadt mit ihren Schwestern Perrie und Jesy und ihrer Tochter Shay. Shay weiß davon aber nicht, denn sie wuchs mit Perrie und Jesy als Schwestern auf und sieht Jade als ihre große Schwester. Die drei gehen wie ganz normale Kinder in d...
