Der Besuch

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Am nächsten Morgen musste ich zeitig aus dem Bett, weil Luke schon um 7 im Café sein musste. Eine Stunde vorher klingelte mein Wecker.

„Sei froh, dass du in meinen Handy bist.", murmelte ich und drehte mich zu Luke. Er schlief

noch und sah wie ein Engel aus. Vorsichtig entwand ich mich aus seinen Griff und stand auf. Ich beneidete auch ihn, dass er schlafen konnte, aber ich war nicht eifersüchtig. So war eben die Welt. Ich ging zu meinen Kleiderschrank und öffnete ihn. Ich holte ein schwarzes Top und eine kurze Hose raus und schlich ins Badezimmer. Ich huschte unter die Dusche und stellte das Wasser an. Plötzlich hörte ich die Tür aufgehen und bemerkte, wie Luke in Dusche stieg. Ich spürte seine Arme um meine Hüfte und seine kalten Lippen auf meiner Schulter.

„Guten Morgen!", sagte ich und drehte mich um.

„Guten Morgen, Schatz!", erwiderte er und gab mir einen sanften Kuss. Ich duschte und trocknete mich dann ab. Luke war immer noch unter Dusche, als ich mich anzog. Meine Haare ließ ich heute mal offen und schminkte mich dezent. Eigentlich bräuchte ich keine Schminke, aber es fühlte sich komisch ohne sie an. Nachdem ich fertig war, stellte Luke die Dusche aus und trocknete sich ab. Ich hingegen lief in die Küche und machte Shays, Jesys und Perries Essen.

„Dass ich dich an deinen freien Tag nerven, hätte ich nicht gedacht.", sagte Luke, als er in die Küche trat.

„Du nervst mich nicht.", sagte ich und küsste ihn.

„Das Geld bringe ich heute auf die Bank. Okay?", fuhr ich fort und Luke nickte. Er setzte sich mit den Kaffee von gestern an unseren Tisch und trank etwas davon.

„Der ist noch von gestern."; sagte ich.

„Merkt man.", sagte er lachend.

„Ich mach ihn dir warm.", sagte ich und konzentrierte mich auf die Tasse. Langsam fing der Kaffee an zu kochen.

„Reicht!", schrie Luke und ich hörte auf.

„Ich liebe deine Fähigkeiten.", fügte er hinzu. Ich hatte viele Fähigkeiten wie Perrie. Zum einen konnte ich Feuer und Luft beherrschen, zum anderen fügte ich Schmerzen anderen zu. Aber das sind nur ein paar von den vielen. Ich sah auf die Uhr.

„Luke, du musst los.", sagte ich und zeigte auf die Uhr. Man brauchte von hier bis zum Café eine halbe Stunde und jetzt war es 6:30 Uhr. Luke stand auf und zog sich im Flur seine Schuhe an. Ich folgte ihm zur Tür.

„Wir sehen uns oder?", fragte er.

„Ja.", antwortete ihn und gab ihm zum Abschied einen zärtlichen Kuss. „Ich liebe dich!", sagte ich.

„Ich dich auch.", erwiderte er und stieg in seinen BMW ein.

„Ihh!", sagte Perrie und ich drehte mich um.

„Irgendwann kommst auch mal in so eine schöne Situation.", sagte ich und ging zurück in die Küche.

„Never ever.", bestritt sie. Sie nahm ihr Essen und den Rest ihrer Sachen, zog sich ihre Chucks an und rief: „Bin dann mal weg!".

Dann verließ sie das Haus. Auch Jesy und Shay machten es ihr nach und verschwanden durch die Haustür. Nun war ich allein. Die Bank würde erst um 10 öffnen. Also beschloss ich einkaufen zu gehen. Ich schnappte meine Tasche mit Geldbörse, Schlüssel und Handy und verließ auch das Haus. Ich schloss die Tür zu und stieg in meinen Volvo. Ich startete den Motor und fuhr einkaufen.

Als ich zu Hause ankam, sah ich auf mein Handy. Es war 8:00 Uhr und ich hatte immer noch zwei Stunden Zeit. Geschickt lud ich die Einkäufe aus dem Auto und brachte sie in unsere Küche. Ich verstaute alles dort, wo es hingehörte und räumte den Geschirrspüler aus. Ich sah aus dem Fenster und stellte fest, dass es ein wunderschöner Tag war. Es gab keine Wolken am blauen Himmel und die Sonne schien auf unseren Pool. Es sah so verlockend aus, dass ich beschloss eine Runde durch den Pool zu schwimmen. Also lief ich in mein Zimmer, holte meinen schwarzen Bikini aus dem Schrank, schnappte mir ein Handtuch und ging auf die Terrasse. Ich legte das Handtuch auf eine Sonnenliege und sprang in den Pool. Das Wasser war so angenehm, dass ich eigentlich nicht mehr hier raus wollte. Aber ich musste. Ich schwamm meine zehn Bahnen und stieg aus dem Pool. Plötzlich klingelte es an unserer Haustür. Schnell trocknete ich mich ab bevor ich mir das Handtuch um den Leib band und zur Tür lief. Davor prüfte ich nochmal, ob das Handtuch fest war und öffnete die Haustür.

„Hallo Jade!", begrüßte mich ein bekanntes Gesicht. Als ich realisierte, wer das war, wollte ich die Tür zu schlagen, doch Liam stellte sein Bein dazwischen.

„Ich will nur reden.", sagte er.

„Wie hast du mich gefunden?", fragte ich wütend.

„Ich bin dir gefolgt.", antwortete Liam.

„Hau ab!", schrie ich vor Wut.

„Ich will nur mit dir reden."; wiederholte er.

„Und fünf Minuten später steht der Rest von Zayns Bande vor meiner Tür. Sorry, aber darauf habe ich keine Lust."; sagte ich und versuchte erneut die Tür zu zumachen.

„Du bist immer noch stur.", stellte Liam fest.

„Ich will nur wissen, wie du mich so schnell vergessen hast und mit so einem Dorftrottel zusammen bist.", sagte er.

„Ich habe dich nicht vergessen. Du bist der Typ, der mir gezeigt hat, dass Liebe wehtun kann. Und Luke ist kein Dorftrottel, du Idiot!", antwortete ich kalt.

„Du bist weggerannt.", sagte Liam.

„Ich hatte keine andere Wahl. Ich habe meine Schwestern vor unseren Vater beschützt.", widersprach ich.

„Allein hatte ich nun mal keine Chance.", fügte ich hinzu.

„Aber lass mich und die beiden in Ruhe! Verschwinde von hier und komm nie wieder!", schrie ich. „Und wehe ihr tötet noch mehr Menschen!".

„Jade, bitte.", sagte er.

„Nein. Hau ab!", schrie ich.

„Jade?", sagte plötzlich Shay. Nun fiel es mir wieder ein. Shay hatte heute nur eine Stunde gehabt und war gerade nach Hause gekommen.

„Komm her Shay!", forderte ich. Ich bemerkte, wie Liam sie ansah.

„Tut mir leid euch gestört zu haben.", sagte er und verschwand.

„Jade, wer war das?", fragte Shay.

„Das war ein alter Bekannter, den wir hoffentlich nie wieder sehen werden.", antwortete ich. Wie sehr ich mich zu diesem Zeitpunkt irrte.

Hey Leute!

Ich mache derzeit bei einem Experiment des MDRs mit. Es geht um Mediensucht und ob wir eine Woche ohne Handys und Computer auskommen. Also Handy nur zum telefonieren und Computer nur für Hausaufgaben. Deshalb wird dieses Kapitel von meiner Freundin hochgeladen, geschrieben habe ich es aber!! Nessie hat sich bereit erklärt, diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen. Also habt Verständnis, wenn diese Geschichte nicht weiterhochgeladen wird. Schreiben werde ich trotzdem, gibt ja Stift und Papier J

Also in dem Sinne Bis bald!

Lg litschy

Lost VampireWo Geschichten leben. Entdecke jetzt