Gute Stimmung

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Deine Perspektive:

Skeptisch beobachtete mich der schwarzhaarige. Schon die ganze zeit über hatte er mich im Auge.
"Du bist krank."
Kam er schließlich zu einem Entschluss. Auf seine Antwort hatte ich eigentlich nicht gewartet. Ton point de vue: mache ich mir eher Gedanken, wie mich in seiner Gegenwart verhalten soll. Klar, wir sind irgendwie wieder zusammen, aber wirklich "ich liebe dich" gesagt zu haben, haben wir seit drei Tagen nicht mehr. Seit dem Tag, an dem er mir den Antrag gemacht hatte. Irgendwie traue ich es mich nicht. Gerade liege ich in seinen Bett, schön eige kuschelt in der Bettdecke und höre ihn nur mir einem Ohr zu.

"Das höre ich nicht selten."
"Ich meine das ernst. Du bist krank, (VN)."
Antwortete er mir und lehnte sich am Türrahmen an. Ach was? Das hätte ich jetzt nicht erwartet.. Schon seit gestern muss ich oft Husten, mein enase ist zu und mein Hals kratzt und tut höllisch weh. Meine Stimme ist auch nur noch halb anwesend, genauso wie ich. Ich bin glaube ich, einfach nur froh wenn ich endlich mal zur Ruhe kommen kann. Den - mit trockenen und kratzigen Hals Luft zu holen und dann auch noch versuchen zu schlafen - ist ein wenig kompliziert.

Levi seuftze hörbar, stieß sich vom Türrahmen ab und kam seinem Bett näher in welchen in lag. Jedoch blieb er mit viel Abstand davor stehen und sah mir in die Augen.
"Guck nicht so..",
Gab ich Murrend von mir und drehte mich auf die Seite. Ich schloss meine Augen und bemerkte sogleich wie Levi sich auf die Bettkante setzte. Er strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr und tätschelte einmal kurz meinen Kopf.

"Ich schaue so wie immer, Ma chérie."
Ich öffnete kurz meine Augen und schielte zu ihm rüber. Er lächelte schwach. Solche Spitznamen hat er mir damals, als wir uns kennengelernt haben, immer gegeben. Es war mir anfangs unangenehm, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Auch seine Berührungen haben jetzt für mich eine andere Bedeutung. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ich schloss meine Augen erneut.

"Jemand hat uns gesehen..",
Kam es aufeinmal von Levi. Verwirrt über seine Aussage, öffnete ich erneut meine Augen und sah ihn verwirrt an.
"Wo liegt das Problem?"
Fragte ich ihn leise und zog mir die Decke, bis über meine Nase. Er beobachtete mich malwieder dabei und schüttelte leicht mit dem Kopf.
"Ich will dich da nicht mit reinziehen. Wir können unsere Beziehung auch im Hintergrund halten und nicht in die Öffentlichkeit ziehen. Das einzige was ich will, ist dich zu schützen. Das ist das wichtigste für mich. Ich will nicht, dass du von den Medien mental zerstört wirst. Ich habe schon genug damit zu tun und du brauchst das nicht auch noch. "
Erklärte er mir. Zum Glück hatte ich mir die Decke soweit über mein Gesicht gezogen, den meine Wangen erhitzten sich. Ich sah zur Seite und seufzte. Mein Hals tat weh, ja, aber ich musste ihm doch antworten.

"Geh weg.. Ich steck' dich doch nur an. "
Fragend sah er zu mir und zog eine Augenbrauen hoch.
"War das gerade eine direkte Aufforderung, das ich gehen soll?"
"Nach was hat es sich angehört?"
"Genau nach dem, was ich gerade gefragt habe."
Antwortete er mir und hoch seine Hände in die Luft und stand auf. Ich musste leise kichern, obwohl es höllisch im Hals brennte. Ein Husten entwich mir.
"(VN)?"
Ich sah Fragend zu Levi.
"Trinkst du Schwarztee?"

...

"Probier' wenigstens!"
Hastig schüttelte ich mit dem Kopf und antwortete mit einem rauen "Nein!".
Eine Weile sah er mich genervt an, jedoch gab er es schließlich auf und ließ sich wieder auf die bettkante fallen. Sein monotone Blick wanderte ich die dampfenden Tasse voller Schwarztee. Das Zeug stank nach diesem ziegenfutter aus dem Tierpark. Anders wird es auch nicht schmecken. Ich hatte gerade wirklich das Gefühl, das dies gar kein Tee mehr war. Wer weiß, was das in Wirklichkeit war. Ich kenne Levi und weiß dementsprechend auch, dass er schwarztee über alles liebt, aber ich will es einfach nicht trinken. Und wie er gerade in diese Tasse schaut, bricht mir das Herz. Traurig sah er da in ein Getränk, welches keinerlei Schmerzen und Gefühle fühlen konnte. Schon irgendwie lustig.

Langsam setzte ich mich auf. Ich hatte einen pullover von Levi an. Es war der Dunkelblaue mit den zwei Flügeln auf der Brust. Er war groß viel zu groß, deswegen liebe ich diesen pullover auch.
Meine Haare waren zu einen Zopf gebunden, generell sah ich aus wie eine Leiche auf crack.
Ich konnte erkennen, dass Levi kurz zu mir schielte. Dies ließ mich in mich hinein schmunzeln. Vorsichtig nahm ich die volle Tasse aus seiner Hand und betrachtete sie misstrauisch. Doch als ich Levis überraschten Blick bemerkte, lächelte ich schief und trank einen Schlick aus der Tasse. Die Vögel zwitscherten und Menschen waren unterwegs. Das Fenster stand offen und die Sonnenstrahlen erhellen das Zimmer. Doch wir waren ruhig. Bis zu dem Moment, als ich den Tee auf meiner Zunge schmeckte. Sofort setzte ich die Tasse ab und sah schüchtern auf meinen schoß.

"Und?"
Fragte mich Levi nach einigen Minuten der Stille. Leicht schüttelte ich mit dem Kopf und entschuldigte mich kleinlaut bei ihm. Vorsichtig nahm er mir die Tasse ab und lächelte dabei leicht.
"Schon gut, mach dir nichts draus."
Er selber trank den Tee, wieder auf seine Art und Weise. Doch ich sagte nichts oder sah zu ihm auf. Es war mir unangenehm. Ich weiß selber nicht warum..

"Hey..",
Ding Levi an und legte seine Hand auf meine. Endlich sah ich auf, direkt in seine Stahlgrauen Augen.
".. Was ist los?"
Fragte er mich schließlich. Erneut glitt mein Blick nach unten, unauffällig sah ich auf unsere Hände. Ich will ihn nicht anstecken, das weiß er sicherlich. Aber trotzdem ist er mit mir in einem Raum, trinkt aus der Tasse aus welcher ich getrunken hatte und hält sogar meine Hand. Wenn er krank wird, dann kann er nicht arbeiten. Und das will ich nicht. Ich will ihn ixjg noch ein Klotz am Bein sein. So will ich nicht sein..

"Du wirst noch krank..",
Flüsterte ich und spürte kurz darauf, wie er seine Arme um mich legte.

"Interessiert mich nicht, Hauptsache ich kann in deiner Nähe sein."

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Wörter: 1131

Ich brauche einen Rat Leute..

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, daß bei mir zuhause komische Dinge abgehen, gerade in meiner Nähe. Meine Tür geht immer wieder von selber auf, obwohl kein Fenster auf ist, mein Radio geht von alleine an oder mein Licht flackert manchmal. Ich habe das Gefühl, das ein Geist auf sich aufmerksam machen will. Ihr müsst wissen, ich wohne direkt gegenüber einem Friedhof und da kann das eigentlich kein Zufall sein. Ich habe ein bisschen Angst und wollte euch fragen, was ich dagegen machen kann.

Ich bedanke mich schoneinmal für eure hilfe<33

𝗙𝗨𝗧𝗨𝗥𝗘 𝗛𝗨𝗦𝗕𝗔𝗡𝗗 𝗧𝗪𝗢|»𝗟𝗲𝘃𝗶𝘅𝗥𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿«|Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt