Matheo

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„Also soll ich bleiben?", fragt Matheo noch mal sicherheitshalber. Seine Stimme ist tif und warm und ich bin froh sie wieder so liebevoll zu hören.

„Nein musst du nicht", sage ich. In dem Moment knallt ein Blitz neben meinem Fenster und ich zucke vor Schreck zusammen.

Matheo der eben noch an der Tür stand sitzt jetzt hinter mir und zieht mich behutsam an sich.

Seine Muskeln spannen sich an als ich mich ein wenig Gege ihn lehnte, sein Oberkörper war hart aber dennoch weich das es angenehm war. 

Ohne dass ich es wirklich merke Kuschel ich mich mehr an ihn.

Lange stille. 

„Hey kannst du schon für den Ball tanzen?", fragt er aus dem nichts und ich schüttel den Kopf während ich die Augen zu Kneife.

„Gut, komm", er hält mich immer noch fest und steht mit mir auf.

Er zieht mich sanft an sich und spielt Musik auf seinem Handy ab, dann wandert er mit seinen Händen an meine Hüfte.

„Darf ich", flüstert er vorher leise.

Mein Herz macht ungleichmäßige Pausen und ich habe Angst dass es gleich stehen bleiben würde.

Ich nicke und vergrabe meinen Kopf immer noch in seiner Brust.

„Hey alles ist gut, ich bin da.", flüstert er und ich traue mich ein wenig von ihm zu lösen.

Ich lege meine Hände um seinen Nacken und er fängt an mich zu führen.

Wir schaukeln ein wenig zu der angenehmen Musik und sehen uns dabei tief in die äugen, so als würden wir uns direkt in die Seele schauen und von dem anderen lesen.  Ich beginne dass Gewitter auszublenden.

Lange tanzen wir ein wenig bis er mich dreht und näher an sich zieht.

Ich muss mir ein Lachen verkneifen und Matheo sieht glücklich zu mir. "Siehst du, es macht spaß."

Ich lächle und in dem Moment fühlt es sich an als gäbe es nur uns beide.

Ich hatte keine Ahnung was ich tun musste aber Matheo führte mich und langsam verstand ich wie ich meine Füße hinsetzen muss.

Ich sehe zu ihm auf und er lächelt. „Siehst du es ist doch gar nicht so schwer", flüstert er zu mir runter.

Ich lächle und wir kommen uns näher, die Musik ist ein leiser Hintergrund und das warme kleine Licht wirft spielerische Schatten auf die Wand.

Wie gerne wollte ich ihn jetzt küssen, aber ich konnte es nicht ohne noch mehr Probleme zu schaffen.

„Weißt du wie gerne ich dich jetzt küssen würde? Aber sobald ich das tue zerstöre ich wieder alles", flüstert er meine Gedanken.

Ein wenig überrascht sehe ich ihn an, sein Blick hängt auf meinen Lippen.

„Wir sollten vielleicht aufhören", flüstere ich.

„Ja sollten wir vermutlich", flüstert auch Matheo aber keiner von uns bewegt sich.

„ich hab's vermasselt oder?", fragt Mathoe traurig lässt mich dennoch nicht los was ich auch nicht wollte.

„Es ist nicht deine Schuld, ich hab es zerstört als ich Tom geküsst habe", gestehe ich und sehe zu Boden.

"Viellicht können wir ja von neu anfangen",  flüstert er und hebt mein Kinn hoch das schien ansehe, sein Mund kommt näher Richtung mein Ohr. 

"Denkst du wir können das nach allem was war?", frage ich mit Hoffnung in der Stimme. Wie gerne würde ich alles vergessen und von neu beginnen? Mein ganzes Leben neu anfangen und alles besser machen. 

"Ich denke wenn man will dann kann man alles", sagt er und ich sehe tief in seine Augen. 

Es lag mir dennoch eine frage auf der Zunge die ich beantwortet haben musste.                                                 "Wieso gehts du mit Cho zum Ball?", Tränen kamen in meine Augen und es began alles aus mir raus zu sprudeln.

"Wieso hast du mich nicht gefragt? Ich habe so Gehofft dass du mich fragst, ich habe deinen Bruder auf meine Antwort warten lassen und du gehst mit einer die du kaum kennst dahin?!"

Matheo sieht bedrückt zu Boden. Als ich davon ausging keine Antwort mehr zu erhalten stoß ich mich von ihm ab und raufe meine Haare, dann drehe ich mich mit dem Rücken zu ihm um ihm nicht zu zeigen wie weh mir das tat.

"Ich tat es für dich.", sagt er leise aber hörbar.

Ich drehe mich zu ihm um und sehe die Ehrlichkeit in seinen Augen.

Das ergab keinen sinn, er hatte mich verletzt was sollte mir das gebracht haben?

"Nachdem Crouch dich verletzt hat und Cedric die Wahrheit die wir beide schon längst gewusst haben aussprach, dachte ich es wäre das beste für dich wenn ich mich von dir Fernhalte. Glaub mir du weisst nicht wie schwer es für mich war.", er kam auf mich zu und nimmt meine Hände in seine. 

Er wird dich noch in Gefahr bringen Yn. Halt dich lieber fern von einem Riddle. Die tuen nichts gutes und haben keinen guten Einfluss auf dich. Du wirst noch Sachen tun die du ohne sie nie getan hättest , erinnere ich mich an die Worte von Cedric.

"Aber jetzt weiß ich dass wir zueinander gehören, wir brauchen uns gegenseitig um zu überleben und ich will nicht mehr getrennt von dir sein.", sagt er mit Erleichterung in der Stimme.

Erleichterung darüber alles endlich los zu sein.

"Matheo. Du musst wissen als du weg warst hat Tom sich um mich gekümmert und er gehört nun auch zu meinem Leben und ich kann mich nicht entscheiden", er sieht traurig aber dennoch nicht wütend aus.

"Ich will dich aber auch", flüstere ich dann und Matheo sieht mich mit einem leuchten in seinen Schoko braunen Augen an.

Sein Blick wandert von meinen Augen zu meinen Lippen und sein Atem wird schwerer. Auch mein Atem stockt ein wenig und ich hoffe innerlich dass er mich küssen würde. 

Seine Hände legen sich an meine Hüfte und ziehen mich näher an ihn ran, meine Hände lege ich an seine muskulöse Brust und spüre seinen Herzschlag. Sein Herzschlag war ungleichmäßig und  seine Atmung ist schwerer.

Er lehnt seinen Kopf zu mir runter und ich stelle mich auf die Zehnspitzen, seine weichen, warmen Lippen legen sich auf meine und die winzige Lücke zwischen uns wird geschlossen. 

Ich wandere mit meiner Hand von seiner Brust zu seinem Nacken wo ich mich dann in seinen Haaren verkrampfe. Wir fallen auf mein Bett wo er sanft anfängt meinen Hals zu küssen und mit seiner Hand meinen Oberschenkel rauf und runter wandert. 

Mein Bauch macht Purzelbäume und ich spüre Schmetterlinge die in meinem Bauch umher fliegen. 

Ich suche mit meiner Hand das ende seines Shirts und ziehe es ihm dann über den Kopf, seine Muskeln glänzen förmlich in dem Licht. Das Handy spielt jetzt Thinking out loud von Ed Sheeran.

Ich spüre ein grinsen in dem Kuss was auch mich zum grinsen bringt. 

"Was soll das hier", ertönt eine bekannte Familien Stimme und erschrocken sehe ich unter Matheo durch der grade von mir abgelassen hatte und genau so verwundert wie ich zur Türe sieht. 

Dort steht Sirius.

In Love with two Riddles?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt