Bruder

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"Oh fuck- bitte nicht", sagt Matheo als erster.

Matheos pov:

Yn sitzt an der wand und hält in der Hand eine weiter leere Flasche. Bei dem Geruch tippe ich auf Alkohol. Gott bitte nicht. 

Ihre Augen sind rot aber nicht geschwollen, auch ihre Wangen waren rot und es sieht aus als hätte sie geweint, ihre Haare waren zerzaust und sie trug nur ein Shirt und einen schwarzen Slip. 

Sie sah dennoch wunderschön aus.

Ich löse mich als erstes aus der Schock starre und gehe zu ihr. Behutsam Kniee ich mich zu ihr herunter und streiche vorsichtig eine Strähne aus ihrem Gesicht.

Ihre blauen äugen die leicht rot waren sehen mich hoffnungsvoll an. 

"Hilf mir", flüstert sie und eine welle von Alkohol kommt auf mich zu. Sie sieht verzweifelt aus und es zerreißt mir das Herz sie so zusehen. Sie wirkt nicht mehr ganz bei Bewusstsein. 

„Was ist passiert", frage ich sie behutsam und sie sieht mir in die Augen.

„Mein Bruder ist Tod", schluchzt sie und ich ziehe sie in meinen Arm. Sie lässt die Umarmung zig uns kauert sich immer näher an ich. Ihre Hand verkrampft sich in meinem short und sie weint in meine Schulter und Brust hinein. 

Ich sehe den bösen Blick von Tom ignorier diesen aber. Er hatte mit ihr geschlafen, als sie erfahren hat dass ihr Bruder ermordet worden war.

Ich genieße die Umarmung kaum merkbar und wenn ich könnte würde ich sie nie wieder los lassen.

Ich ziehe sie und mich langsam auf die Beine und versuche vorsichtig Schritte zu machen.

Yn gelingt es nicht auf den Beinen zu bleiben, ihre beine zittern und sie kniet sofort wieder ein. Ich hebe sie hoch und sie klammert sich an mir fest, sie versucht der Realität zu entfliehen. 

„Ich passe auf sie auf", sagt Tom Sicherung will sie mir ab nehmen. Ich stelle mich arrogant vor ihn.

„Damit du nochmal mit ihr schläfst. Im Leben nicht", zische ich und Yn's Stimme ertönt leise und heiser.

„Matheo es war nicht er sondern ich", flüstert sie und alles in mir spannt sich noch mehr an.

„Es ist jetzt auch egal", flüstere ich und gebe meinem Bruder einen Todes Blick.

Wütend stapft er raus und ich setzte mich und Yn aufs Bett, sie zittert und ih Wickel sie in eine decke ein.

"Ich will nicht das du mich so siehst.", sagt sie leise und versteckt ihr Gesicht. 

"Du bist wunderschön und es ist okay verletzlich zu sein oder Schwachpunkte.", sage ich uns drücke ihr ein küss auf die Stirn. 

"Du hast keine", flüstert sie wieder und ich sehe traurig zu Boden. Wenn sie wüsste. Sie war ,mein einziger Schwachpunkt und die einzige die Gefühle in mir hervorbringt die ich noch nie gefühlt habe, außerdem macht sie ich verletzlich. 

"Ich hab auch eine", flüstere ich und sie sieht mich wie ein kleines Kind dem man grade etwas süßes gegebne hat an.

"Welche sind deine", fragt sie hoffnungsvoll. "Das sage ich dir vielleicht irgendwann mal", sage ich und sie nickt, dann legt sie sich wieder hin und ihr kopf legt auf meiner Brust. 

„Tut mir leid dass ich mit deinem Bruder geschlafen habe", sagt sie aus dem nichts. Ein stechender Schmerz pulsiert in meiner Brust, er ist schon öfter aufgetaucht wenn es um Yn und andere Jungs oder so ging. 

Ich lehne mich gegen die Wand und Lüge „ist schon okay".

Nein eigentlich war es gar nicht okay. Ich war wütend, eifersüchtig und enttäuscht, etwas wa sich zuvor noch nie gefühlt habe.

In Love with two Riddles?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt