Ich stand immer noch da, regungslos ohne einen Gedanken fassen zu können. Matheo ging wie in Slomotion weg. "Warte", kam es aus mir raus ohne da sich wirklich nach gedacht hatte. Ich stand jetzt vor ihm und er schaute zu mir runter während ich von unseren Händen zu seinen Augen wanderte. Ich hielt seine Hand fest, ich wusste nicht mal das ich seine Hand genommen hatte und wir sehen uns in die Augen.
Zu lange, zu tief, und Ed Sheeran im Hintergrund war nicht viel besser. Man wann ist das Lied vorbei.
"Wir, wir dürfen- wir sollten nicht mehr- wir müssen aufhören",kommt es nur leise aus mir heraus. Mein herz rutscht bis in meinen Magen und ich traue mich nicht ein stück zu bewegen.
"Womit aufhören", fragt Matheo genauso unruhig, ich traute mich nicht weg zu schauen oder zu atmen. "Mit uns, dass geht nicht mehr", flüstere ich und lehne meinen Kopf gegen seine Brust um ihn nicht mehr angucken zu müssen.
Ich spüre durch das leichte Hemd wie sich seine Muskeln anspannen und er sich versucht zusammen zu reißen. "Gut dann werde ich dich Unruhe lassen, wenn es das ist was du willst", sagt er.
Er hebt meinen kopf sanft aber bestimmt an. "Das ist was ich möchte", kommt es von mir und ich schaue zu Boden.
Das war nicht das was ich wollte. Ich wollte ihn, an meiner Seite, jeden Tag bei mir aber ich konnte es nicht. Ich würde es auch nie wieder bekommen.
Er hasst mich.
Enttäuscht lässt er mich los bzw löst sich von mir und geht. Lange sehe ich ihm nach und spüre den Schmerz und die leere.
Ich lasse mich an der Wand herunter schlittern, das Lied Torn von Alec Chambers wurde gespielt.
Verdammt wer hat diese Playlist gemacht?!
Ich saß nicht lange alleine denn Cedric kam zu mir und führte mich zurück in den ball Saal. Er fragte nicht aber sah auch nicht wütend aus sondern eher glücklich was mich erleichtert ließ. Wir tanzten und ich merke das seine Hand immer tiefer an meinem Rücken herunter wandert aber es war nicht unangenehm solange er die grenzen wusste. Natürlich bemerkte ich die Riedle Brüder die an einer Wand lehnten und mich mit Cedric beobachteten. Ich schaffte es aber sie auszublenden und Matheo hielt sich tatsächlich an sein Wort. Es schmerzte aber tat gleichzeitig gut.
Ich merke ein grauendes Gefühl in meinem Bauch und wie es sich in meinem Hals zu einem Klos. Ich hatte eine Überschwemmung von Gefühlen bevorstehen das spürte ich und wenn ich nicht gleich hier verschwinden würde, hätte ich einen break down vor allen. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und flüstere Cedric ins Ohr "Ich gehe mal schnell ins Bad, warte auf mich und such dir nicht schon eine andere.", er lacht und ich grinse dann drehe ich mich schnell um bevor er etwas sagen konnte weg zusein. Und das gelang mir auch, ich rannte so schnell ich konnte zum Slytherin Gemeinschaftsraum um dort in Matheos Badezimmer zu stolpern. Es war das am nahe liegende.
Ich stützte mich am Waschbecken ab und sah verzweifelt in den Spiegel. Es war nicht so als hätte ich ein Problem mich im Spiegel zu sehen oder als ob ich mich hässlich oder Dick oder mit was die Mädchen sonst so für Probleme hatten aber es kam einfach alles hoch. Alles was ich erfolgreich bedrängt hatte, bis jetzt.
Die streite mit Matheo die jedes mal aufs neue heftiger wurden und mich immer mehr von ihm distanzieren was meine eigene schuld war. Es verletzte mich auch jedes mal mehr, dazu kam dann noch der ganze stress mit Enzo denn auch er ging mir aus dem weg und ich wusste nicht wirklich was ich tun sollte. Dann der Geist meines Bruders den ich mir anscheinend einbildete und die Schuldgefühle. Es war alles der Streit mit Sirius, ich verlor den einzigen menschen der noch eins Stück Familie war, seit dem Tod meines Bruders hatte ich niemanden. Meine Mutter die mich stresste denn sie würde wenn sie rauskam eine Antwort auf die frage wo ihr Sohn war verlangen genau wie auf die Frage für welche Seite ich mich entschied.
Ich sah wieder in den Spiegel nachdem ich den Blick gesengt hatte. Ich sah mich nicht wieder, dass war nicht ich. Besser gesagt wusste ich nicht wer ich war denn bis jetzt hatte ich nicht die Chance gehabt die wichtigen Entscheidungen für mein Leben selber zu entscheiden, und dass alles lernte ich jetzt grade erst. Nur egal was ich tat welche Entscheidung ich traf ich verlor jedes mal erneut wen, Enzo, Mathe, Sirius en als nächstes?
"Das bist nicht du, du bist keine schlechte Person, du bist keine Mörderin", auch wenn das letzten nicht ganz wahr ist. Ich bin eine Mörderin. Wäre ich nicht gewesen wäre mein Bruder noch am Leben. Egal was man sagen möchte das ist die Wahrheit.
Mir lief das Wasser immer noch aus den Augen und ich konnte es nicht stoppen. Ich wollte es auch nicht stoppen es sollte dieses mal freien lauf haben ich wollte meine Gefühle nicht mehr in der Truhe weiter hin verschließen das würd eich in 10 Minuten wieder tun und dieses 0 Minuten will ich genießen.
Matheo's Pov:
Ich lehne an der Wand und beobachte Yn und Cedric wie sie tanzten. Meiner Meinung nach war seine Hand zu tief an ihrem rücken und seien Augen zu viel auf ihrem Körper, sie tanzten eng und er heilt sie sicher aber bestimmt an sich was mir nicht gefiel. Ich merke wie ich meine Hände zu Fäusten geballt hatte und diese schon rot waren, ih würde ihn hier und jetzt töten wenn er sie noch ein wenig mehr berührte das verspreche ich.
"Hey du sollst ihn nicht jetzt Töten. Das hat Zeit bis morgen. Du weißt das Vater ihn braucht, vermasseln das nicht sonst wird sie dafür bezahlen", wies Tom mich zurecht und riss mich somit auch aus meinen Gedanken. Seit Yn hatte ich meine Missionen nimmt Gegensatz zu Tom nicht mehr gemacht, mir viel es schwerer Menschen zu verletzten oder sie gar zu töten.
Ich hatte die letzten aufgaben deswegen alle gepasst was meinem Vater nicht wirklich gepasst hatte und er mir jetzt einen Auftrag gegeben hatte bei dem er wusste was dieser anstellen würde wenn Yn davon erfuhr, deswegen setzte ich alles daran sie daraus zu halten. Würde ich es nicht tun würde er Yn für Büsten lassen damit wusste er sicher das ich es sorgfältig erledigen würde.
Ich richtete meinen Blick wieder auf Cedric und Yn, sie hatte ihm grade etwas ins Ohr geflüstert und die beiden lächelten dann ging sie mit ziemlich wackligen beinen weg. Der Idiot schien es nicht mal zu merken, aber es ging ihr nicht gut das sah wohl jeder sogar ein blinder nur diese Idiot nicht, und ihm soll was an Yn liegen.
Auch wenn ich ihr versprochen habe sie in Ruhe zu lassen würde ich ihr nachgehen und sicherstellen dass es ihr gut geht denn davon hielt niemand nicht einmal sie mich ab. Sie ging schnell und schien es eilig zu haben sie rannte fast schon.
Kurze zeit nach ihr stütze ich auch leise in mein Zimmer wo sie grade eben hin verschwunden war. Ich schaute erst bei ihr im Raum nach wo ich aber nichts von ihr fand dann schaute ich bei Tom dort war sie aber auch nicht. Ich bemerkte erst den Lichtstrahl unterm bad hervorkommen als ich wieder gehen wollte. Ich schaute durch den Spalt der Türe denn diese war nur angelehnt, sie stützte sich am Waschbecken ab und weinte.
Wie gerne würde ich sie in meine Arme schließen und ihr sagen dass alles gut wird. Ich meine etwas wie Mörderin von ihr gehört zu haben und ich habe eine Ahnung was in mir vorgeht, hätte ich dieses scheiß versprechen nicht gegeben. Aber das war das was sie wollte, sie wollte das ich mich fernsieht also tat ich es aber sie würde mich nicht daran Hindern zu schauen ob es ihr gut geht auch wenn ich so tat und versuchte sie zu hassen. Nur war das fast schon unmöglich ich musste nur meine Rolle weiterhin aufrecht halten wobei sie echt hassen würde nach Morgen nacht.
Ich wollte das elend von Yn in den Arm nehmen und sie küssen und trösten, sie so zu sehen tat weh aber ich konnte nichts dagegen tun ohne sie noch mehr zu verletzten. Dieses scheiß versprechen was mich hindert.
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In Love with two Riddles?
FanficY/n Lastrange, grade neu in die Schule Hogwarts, und wurdest bis jetzt zuhause von deinem Onkel Sirius unterrichtet. Schnell lernst du die beiden Riddles kennen. Warum sind sie so anders zu dir? Für wen entscheidest du dich? Was empfinden sie für...
