Alex' Sicht:
"Ehm ich störe sie nur ungern aber der Arzt wird Mia gleich untersuchen also müssten sie für ein paar Minuten den Raum bitte verlassen." ich sah die Schwester mit geröteten Augen und feuchten Wangen an. " Aber ich kann sie nicht alleine lassen. Wir haben uns geschworen immer zusammen zu halten und uns gegenseitig bei zu stehen in solchen Situationen also auch. Und das werde ich auch tun. Ich bleibe an ihrer Seite. " die Krankenschwester schüttelte den Kopf und lächelte freundlich. " Es tut mir leid aber du musst das an ihrer Seite sein für ein paar Minuten unterbrechen. Es dauert wirklich nicht lange. Du kannst danach ja gleich wieder zu ihr versprochen." widerwillig stand ich auf und ließ mich auf einen Stuhl vor ihrem Zimmer fallen. Erschöpft holte ich mein Handy raus um ein Versprechen einzuhalten bzw einen gefallen zu tun
*Chat zwischen Alex und David*
Alex: Hey David
David: Hey was gibts?
Alex: Ehm also ich weiß nicht so genau. Wie ich dir das am besten sagen soll..."
David:? Okay was ist los? Sag es doch einfach
Alex: Okay wie du willst also Mia liegt wegen vier Messerstichen im Bauch im Krankenhaus. Ich wollte nur das du Bescheid weißt.
David: BITTE WAS?! Omg wie ist das passiert? Ich muss unbedingt zu ihr.
Alex: Ich weiß nicht wie das passiert ist aber sie schläft schon seit nach der OP um 4 uhr nachts.
David: Ich komme sofort. Sie heißt doch Bayer oder?
Alex: Aber du musst doch gleich ij die schule."
David: ja aber ich bin Grade noch am Bahnhof und mein bus zur schule fährt zwar gleich aber nach dieser Nachricht bringt es nichts heute in die schule zu gehen ich könnte mich niemals konzentrieren.
Alex: Okay bis gleich frag einfach am Empfang nach ihr.
Nach dem Gespräch mit David vergrub ich meinen Kopf in meinen Handflächen.
" Hallo Alex." ich hob meinen Kopf und sah Mia's lieblingstante Melli. " Hallo Frau Jansen. " stumm setzte sie sich neben mich. Weil ich nicht unhöflich sein wollte setzte ich mich aufrecht hin, starrte aber die wand an. "Ich glaube es ist besser wenn du jetzt nach Hause gehst Alex. Ich bin ja jetzt für Sie da. Mia ist also nicht alleine und ich glaube eine runde Schlaf könnte dir jetzt bestimmt nicht schaden." entsetzt drehte ich mich zu Frau Jansen die ihre Hand auf meinen Oberarm gelegt hatte. " ICH KANN MIA DOCH JETZT NICHT ALLEINE LASSEN. ICH WILL DA SEIN WENN SIE AUFWACHT. ICH HABE IHR GESCHWOREN IN JEDER SITUATION AN IHRER SEITE ZU SEIN. " aus Frust und enttäuschung wegen ihren Worten antwortete ich ihr lauter als geplant weswegen sie kurz zusammen zuckte und ihre Hand von meinem Oberarm wegzog." Ich weiß dass es schwer für dich ist aber mir fällt es auch nicht leicht. Als ich hörte was passiert ist bin ich erstmal weinend zusammengebrochen. Sie ist wie meine eigene Tochter. Immerhin hab ich sie bis zu ihrem 3. Lebensjahr täglich aufwachsen sehen bis sie mein Bruder und seine Frau von der Arbeit geholt haben. Alex bitte geh nach Hause und ruh dich aus du kannst doch später wieder kommen. "
Wortlos stand ich auf, schnappte mir meine Jacke und lief den Flur entlang bis ich zu den Aufzügen abbog. Ich konnte es nicht fassen dass ich sie grade wirklich alleine lasse. Ich wollte nicht aber meine Beine trugen mich fort.
Ich drückte den Knopf fürs Erdgeschoss im Aufzug und spürte ein leichtes kribbeln im Bauch als sich der Aufzug nach unten bewegte.
Müde und erschöpft verließ ich das Krankenhaus. Vielleicht hatte Frau Jansen ja recht und ich brauch einfach mal eine Runde Schlaf um etwas runter zu kommen. Vertieft in Gedanken lief ich gegen jemanden." Oh Hey David. " David sah mich mit besorgten und auch etwas... Geröteten Augen an.Hatte er geweint? "Hi. " antwortete er knapp. "Hast du geweint?" fragte ich ihn vorsichtig. "Ist das nicht normal wenn es jemanden den man lieb lt schlecht geht? " stellte er die Gegenfrage und rauschte an mir vorbei in Krankenhaus wo ich gerade rauskam.Well okay. Ich stieg in den nächsten Bus ein und fuhr nach Hause.
Sicht von Mia's Tante:
"Hallo ich nehme an sie sind die Tante richtig? " ein Arzt kam aus Mia's zimmer. " Ehm ja das bin ich wie geht es ihr denn? Ist sie denn schon wach? Wann kann sie wieder raus? " ich bombardierte ihn förmlich mit fragen. " Alles nach der reihe. Also naja ihr Zustand ist soweit stabil, aufgewacht ist sie bis jetzt jedoch nicht und nach hause kann sie erst drei Tage nachdem sie aufgewacht ist." ich bedankte mich beim Arzt und betrat Mia's Zimmer. " Hallo mein Schatz. " ich setzte mich an ihr Bett und griff nach ihrer Hand. Ich schaute sie eine zeit lang an bis ich gefallen an der Aussicht auf den Park neben dem Krankenhaus fand. Ich sah von meinem platz aus, aus dem Fenster neben Mia's bett.
"Wo bin ich? " ich schaute zu Mia. Sie ist endlich wach. "Mia na endlich bist du wach gott sei dank geht es dir gut. Ja du bist im Krankenhaus schatz. Du wurdest doch am Bauch durch Messerstiche verletzt." Ihre Augen weiteten sich, es sammelten sich Tränen darin und sie sah so aus als ob sie sich daran erinnern würde. "Sind mama und Papa wirklich tot? " schon kullterten die Tränen ihre Wangen hinab. "Ja aber mach dir keine sorge wo du unterkommen sollst. Wir nehem dich bei uns auf. Du ziehst zu uns und führst dein leben weiter wie bisher nur dass ich und Okel Ingo die Rolle der fürsorglichkeit und liebe deiner Eltern zu ersetzen versuchen." ich versuchte sie zu trösten aber sie drehte ihren Kopf von mir weg und wandte sich dem Fenster zu.
"geh bitte ich möchte jetzt alleine sein." sagte sie zum Schluss und ich verließ ihr Zimmer.
David's Sicht:
Genervt und besorgt stürmte ich an Alex vorbei direkt ins Krankenhaus. Ja okay ich hatte geweint aber das ist doch normal. Ich mache mir halt sorgen um mein Mädchen. Wir sind nicht mehr zusammen ich weiß ich weiß aber trotzdem liebe ich sie noch. Ich habe nie damit aufgehört also nenne ich sie immer noch heimlich mein Mädchen.
Nadchem mir die Empfangsdame Mia's Zimmernummer sagte machte ich mich sofort auf den weg.
Ich klopfte an der Tür, doch niemand sagte etwas. Nach kurzem überlegen ging ich einfach rein. Sie lag in ihrem Bett und sah aus dem Fenster. Sie würdigte mir keinen Blick. "Hey Mia. Wie geht es dir nach der OP?" stotterte ich. Plötzlich drehte sie sich in meine Richtung, gab mir jedoch trotzdem keine Antwort. "Alex hat mir gesagt dass du im Krankenhaus bist. Ich hab mich sofort auf den Weg gemacht um zu dir zu kommen." immernoch sah sie mich einfach nur an. Erst jetzt sah ich dass sie weinte. Ich zögerte nicht lange und nahm sie in meine Arme. "Shhh. Mia alles ist gut. Ich bin ja bei dir." Wie ausgewechselt zwengte sie sich aus meinen Armen. " NICHTS IST GUT. UND ES BRINGT MIR REIN GAR NICHTS DASS DU DA BIST WEIL DU MIR NICHT HELFEN KANNST. " ich sah sie verletzt an. Autsch das tat weh." Wenn du nicht mit mir redest weiß ich auch nicht was los ist. Aber ich kann auch wieder gehen." als ich aufstehen wollte hielt sie mich am Arm fest. Wir sahen uns tief in die Augen. " Nein bitte geh nicht. " schluchtze sie. " ich habs nicht so gemeint dass es rein gar nichts bringt dass du da bist. Nur ich bin Grade einfach mega verwirrt. Es ist alles so schwer für mich." "Dann erklär mir bitte was alles so schwer für dich ist. Ich bin doch für dich da." Erneut fing sie an zu schluchtzen, sie fasste sich aber schnell wieder und erzählte mir alles. Wirklich ALLES. Mein Blut gefror mir in meinen Adern vor Schock. " Es tut mir so unglaublich leid für dich. Ich bin für dich sa egal was oassiert okay? Ich will dass du das weißt weol du mir immernoch so viel bedeutest wie am Anfang ." in meinen Armen gekuschelt sah sie mich an. " ich, ich fühle auch noch etwas für dich." erfreut grinste ich sie an."Wollen wir es nochmal versuchen? " "Ich weiß nicht. Ich bin momentan so verwirrt und geschwächt ich möchte das allea erstmal verdauen." "Ehm ja alles klar ich werde warten und egal wie du dich entscheidest ich werde immer für dich da sein."
Mia's Sicht:
Wir saßen noch eine ganze Weile aneinandergekuschelt so da bis er gehen musste. Wir verabschiedeten uns und kaum war er weg fühlte ich mich wieder so alleine.
Den restlichen tag über bekam ich noch viele Besuche zum beispiel von meiner älteren Schwester, von Alex, von anderen verwandent und zwischendurch mal von meinem Arzt. Zum Schluss war meine tante Melli nochmal da und wir planten den Umzug und mein meues zimmer.
Der beste Besucher war heute trotzdem David da ich mich bei ihm am wohlsten fühlte. Ich nahm mein Handy vom Tisch neben mir und schrieb ihm dass ich mit ihm zusammen sein möchte. Jetzt sind wir endlich ein paar,nur schade dass ihn meine Eltern jetzt nicht mehr richtig kennenlernen können um sich zu überzeugen dass er keinen schlechten Einfluss auf mich hat. Kaum dachte ich an meine Eltern musst ich schon wieder weinen. Irgenwann schlief ich aber ein.
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Enough
Diversos"Heute Abend ist in Bayern ein Ehepaar durch einen tragischen Mord in ihrem eigenen Haus ums Leben gekommen. Ihre 14-jährige Tochter konnte gerade rechtzeitig von der Polizei die durch einen Nachbarn informiert wurde, gerettet werden. Der Mörder wu...
