18. 𝐆'𝐧𝐢𝐠𝐡𝐭 𝐓𝐞𝐫𝐮

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𝐘/𝐧 𝐏𝐨𝐯
𝐎𝐩𝐟𝐞𝐫 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧

[... „Bleibt stehen oder ich knall ihn ab!" schrie ich und hielt meine gezogene Waffe auf Atsumus Kopf.]

Abrupt blieb diese ganze, gefühlte Menschenmasse, stehen. Hell, endlich. „Lass den Mist Y/n", meinte Teru nur, ist ja nicht so als würden die unbewaffnet sein. Ich spürte wie Regen langsam über uns schüttete und meine Haut leicht berührte. Ich starrte Atsumu an und wartete.

Mein Plan war der, dass die anderen fliehen können, wie Suna, Laila und Tendou es auch getan haben, damit ich hier meine Selbstmörderei in Ruhe überdenken kann. Naja eigentlich würden sie mich eben nicht töten, welche Irre stellt sich denn auch vor den Mafia Trupp, bedroht den Boss, der umzingelt von bewaffneten Rowdys ist und droht ihn abzuschießen?

Ja ich.

Im Augenwinkel beobachtete ich, wie die anderen langsam verschwanden.
„Teru, du solltest doch eigentlich abhauen...", sagte ich mit zitternder Stimme. Geschockt schaute er mich an, er hatte gemerkt, dass die anderen weg waren und was mein eigentlicher Plan war. Teru war verloren, es gab kein Entkommen mehr. „Renn, ich opfere mich, sag Nate und Mike, dass ich ganz besonders die beiden liebe"

Suna stand noch im Hintergrund und schaute mich so prüfend an. Ich musste mir sein scheiß Vertrauen wohl erkaufen... Obwohl er meins gebrochen hat!!

Nocheinmal starrte ich Teru ins Gesicht, er war voller Furcht und überhaupt nicht bereit zu sterben, aber was sollte man jetzt noch tun? Ich nickte langsam und schoss Atsumu daraufhin ab, ich wusste nicht wohin, aber Suna hatte es gesehen.

Teru hatte Tränen in den Augen, ich lächelte ihn ein letztes Mal an, konnte den Schmerz förmlich spüren, der ihn gleich treffen wird.

Ich nahm meine Waffe runter, drehte mich um und rannte. Das Erste, was ich hörte, war ein Schuss und als ich mich umdrehte, lag Teru blutgebend am Boden. Ich konnte vereinzelten Schüssen ausweichen, einer strich an meinem Arm entlang und der andere erwischte mein Bein, sie gaben sich nicht wirklich Mühe, Atsumu wollte nicht, dass ich sterbe, aber zumindest anhalte, doch ich entkam stolpernd.

Ich rannte zurück zum Industriegebiet, dort wo alles abgesperrt war, überall standen komische Schilder, angemalte Mauern und verlassene Fabriken. Ich sprang über den Zaun und humpelte durchs Gebiet. Das war eine Abkürzung zum Personenhafen.

Erneut musste ich über einen Zaun drüber und fiel dahinter erstmal hin. Der Regen wurde immer stärker, wie eine Art Wolkenbruch prasselte alles auf uns nieder, überall enstanden riesige Pfützen.

„Ich wusste, dass du hier bist", meinte ich außer Atem und stellte meine Handflächen auf den Knien ab. Es war so laut, dass wir gefühlt schreien mussten. „Geh rein, es regnet" desinteressiert schenkte er mir keinen Blick, klar, er war sauer. „Ach? Regnet es auf deinem Fleck etwa nicht?"

Ironisch legte ich meinen Kopf schief und schaute ihn lächelnd an. „Mein Gott Y/n! Was?!"

Ich wusste, ich knack ihn. „Ich hab den Mafiaboss angeschossen und Terushima ist tot!", auf den Boden starrend, versuchte ich seinem Blick zu entweichen, ich glaube, das macht ihn nicht glücklicher.
„Was juckts mich.." meinte er nur. Was hatte Nate so getroffen? Ist Mike etwa was zugestoßen? Was anderes verletzt ihn ja sowieso nicht.

Schwer Erziehbare ⤿ atsumu x reader , mafia auWo Geschichten leben. Entdecke jetzt