16. 𝐔𝐧𝐠𝐥𝐚𝐮𝐛𝐞

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𝐘/𝐧 𝐏𝐨𝐯

Ich schreckte auf, hatte ich geträumt?

Schnell knipste ich das Licht an, blickte gewagt neben mich und durch den Raum. Die schwarzen Möbel, dunkle Vorhänge.

Nein, kein Traum.

Ich stand auf und begutachtete mich. Kledidung hatte meinen Körper bedeckt, ich konnte mich aber nicht daran erinnern, sie angezogen zu haben. Ich ging auf die Vorhänge zu und zog sie auf, es dämmerte, so früh war es noch.

Okay ich steh immer früh auf. Meine Hände stellte ich auf der Fensterbank ab und beobachtete die Umwelt draußen. Der Funkturm war sehr nah, es leuchteten gelbe und rote Lichter auf ihm. Ist dieser Punkt als Mafia nicht auffällig?

Nun denn, ich schätze, die meisten wissen nicht, dass es die Mafia ist.

Ich merkte zwei Starke Arme von hinten, die sich um meinen Unterkörper schlangen. „Endlich sind wir ehrlich zueinander, Miya", ich drehte mich um, drückte meinen Unterkörper gegen seinen und nahm sein Gesicht in meine Hände. Mit dem Daumen fuhr ich seine Jawline entlang. „Ich liebe dich noch genauso sehr wie am ersten Tag", redete er ruhig vor sich hin, ohne den Blick von meinen Lippen zu nehmen. Ich küssste ihn kurz und sanft, ein kleiner Hauch, und restete meinen Kopf auf seiner Brust.

„Auch wenn das gut für uns aussieht, werde ich bei Nate bleiben." Ich befreite mich aus seinem Griff und ging von ihm weg, ich wendete ihm den Rücken zu. „Wie bitte? Was willst du von Nate? Was hat er?"

Ich atmete durch. „Es ist sowieso nicht möglich einfach zu gehen..., du könntest es doch ausnutzen? Und bei Nate bekomm ich Geld und Unterkunft, warum sollte ich das wegwerfen?" Ohne zurückzuschauen lief ich langsam ein paar Schritte voran.

Ich kenne Nate sowieso nicht, was interessiert er mich denn auch?

„Gut Y/n, dann zieh ich dich in die Mafia. Sei unsere Killerin, das macht pro Kopf 10.000€ und du hast mit mir geschlafen, mach mich doch nicht wütend..." meinte er ironisch und stellte sich rechts hinter mich. Sein verschmitztes Grinsen brannte sich in meinen Nacken, auf keinen Fall wollte ich nachlassen und gewährte ihm weiterhin keinen Blick meinerseits.

„Atsumu ich will nur Geld, schließlich bin ich arm, du schläfst mit einem Penner" provokant feuerte ich zurück, in Hoffnung, dass das ein Schlag in die Leber war.

„Dir fehlen nur die richtigen Kontakte, nichts weiter.." Er lag erneut seine Arme von hinten um mich und biss mir leicht ins Ohr, er hörte sich so verdammt hinterhältig aber gleichzeitig auch verführerisch an.

Ich kann dem einfach nicht wiederstehen.

„Sag mir, was ich tun muss, ich arbeite für dich..."

Es wird wohl ein Weg sein, oder ich bleib weiterhin der Betrüger und warte auf meine Rettung. Muss er immerhin nicht wissen.

Ich japste auf, als er mich noch fester drückte. „So gefällst du mir..., ich will nur Suna, nichts weiter"

„Warum verdammt? Er ist immerhin mein bester Freund!" Er lies mich los und drehte mich zu ihm. Er hielt meine Schultern und schaute auf mich herab. „Nur ernsthaft miteinander reden, nichts weiter.." Er hielt kurz inne, wirkte nicht so, als würde er wahrheitsgemäß antworten

Schwer Erziehbare ⤿ atsumu x reader , mafia auWo Geschichten leben. Entdecke jetzt