12. Autofahrt... Wohin?!

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"Ich kann doch nicht einfach das Bett verlassen. Ich hab noch Nadeln am Arm, und dieses Ding wird auch nicht einfach so weiter piepen. Es wird auffallen.",versuchte ich ihm zu erklären, aber ich merkte, dass er wusste, was er tat. Er nahm sich meinem Arm, löste vorsichtig die Nadel und legte unter den Beutel Flüssigkeit einen Eimer. Plötzlich war mir nicht so wohl, aber dann ging es. Dämliche Nadel. Dann stand er auf, und versuchte sich am Pulsgenerator, oder wie das auch immer heißt. Während dessen klebte ich weitere Sachen von mir ab. Ich fühlte mich gut. Ungewohnt gut. Vorsichtig saß ich mich hin und sah mich um. Dann stand auch Mason vor mir und drückte mir einen Arztkittel und meine normalen Klamotten in die Hand. Ich sah ihn überrascht an, verstand.

"Damit fällst du nicht auf.", erklärte mir Mason.

"Kennt nicht jeder jeden Kollegen? Was, wenn wir auf einen stoßen."

"Es ist eine riesige Klinik, mit wahrscheinlich 70 Ärtzten. Aber wir sollten trotzdem vermeiden, in deren Nähe zu kommen."

Er machte eine kleine Pause, und sah sich um, als Suche er nach Feinden, was mir aber eher übertrieben vorkam.

Dann nahm er meinem Arm, und zog mich aus dem Raum.

Er war ziemlich schnell, und hatte auch nicht vor langsamer zu werden. Als wir die Treppen runter gingen, trafen wir auch schon den ersten Artzt. Während Mason ihn anlächelte, zog ich meinen Kopf ein, und versuchte nicht aufzufallen. Nach ein paar Abbiegungen, sah ich schon den Ausgang. Es war beinahe schon zu leicht. Wenn da nicht dieser unheimliche Mann wäre. Er versuchte uns den Weg zu versperren. Sein Augen waren kalt und sein Teint blass. Ein Vampir sähe neben ihm noch farbenfroh aus. Ich riskierte einen Blick zu ihm, und ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken. Ich hielt inne, denn ich war wie erstarrt. Meine Schritte fielen mir immer schwerer. Was hatte er für eine Wirkung auf mich. Auf uns. Ich wendete den Blick ab, und versuchte einen Windstoß gegen ihn zu erzeugen. Er stolperte nach hinten, was mir ein triumphierendes Gefühl gab. Das hielt aber nicht lange. Seine Anwesenheit spürte ich immernoch. Ich blickte zu Mason auf, der mir einem Arm um die Taille legte. Ihm stand eindeutlich der Schmerz im Gesicht geschrieben.

Die automatische Glastür öffnete sich. Seltsam, dass uns niemand wirklich wahrnahm. Wie eingefroren waren die anderen.

Meine Güte, ich kann mich ja selber kaum mehr ernst nehmen. Das klang einfach alles so... Verrückt. Unmoral. Wie aus diesen typischen Filmen, wo alle ach-so-tolle-Elementbendiger sind. Absurd.

Innerlich lachte ich mich selber aus, aber äußerlich war die Stimmung so gar nicht zum lachen. Mason war angespannt, und ich irgendwie besorgt. Wieso zum Teufel tat er das alles? Ich war kein kleines Kind, und doch half er mir.

Klimpernd mit dem Autoschlüssel öffnete er den matt grauen BMW, und wartete, bis ich im Wagen saß.

Ich weis noch nicht mal, wieso ich das überhaupt tat.

Er wusste so viel. Viel mehr, als ich er mir wahrscheinlich vorstellen kann.

Nicht wirklich sanft trat er auf die Pedale, sodass ich in den Sitz geschleudert wurde. Und ich glaube, et hatte nichtmals vor zu Bremsen. Sogar an Blitzern fuhren wir 200 km/h, und wir wurden nicht geblitzt. Was zum Teufel?! Waren wir unblitzbar?!

"Ehm...", gab ich leise von mir. Er war so angespannt. Ich wusste, er würde mir jetzt keine Frage beantworten.

Aber trotzdem musste ich fragen: "Haben wir eine Sondergenehmigung?" Leider kam das doch sarkastischer rüber, als ich eigentlich wollte.

"So etwas in der Art.",erklärte er mir ohne weiteres Rumgerede.

Und ich realisierte erst jetzt, dass ich in einem wildfremden Wagen saß, von einem Typen, der meint, er versteht wurde.

Elementary- The diary of the fifth *komplettüberarbeitung*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt