Sarahs Pov
„Ach du kommst auch mal wieder zu uns?", fragte Mia sarkastisch und grinste mich breit an. „Hätte nicht gedacht dass du dich einmal von deinem Schatz loseisen kannst. Schon traurig findest du nicht Sam?"
„Ja schon! Erst Lilly, jetzt du!", meinte diser und setzte eine gespielt traurige Miene auf. „Ihr habt ja gar keine Zeit mehr für uns zwei Armen!"
„Ach hört schon auf. Ihr seid echt das letzte!", rief ich verbittert und warf ihnen einen bösen Blick zu.
„Jajaja! Schon in Ordnung.", rief Mia und hob beschwichtigen die Hände nach oben. „Dir merkt man deinen Schlafmangel aber an, Sarah! Ich schlage vor du legst dich mal aufs Ohr."
„Aber...", setzte ich an und sah besorgt zu Kili hinüber, doch wurde ich sogleich von Sam unterbrochen.
„Kili kommt auch eine Zeit lang ohne dich zurecht. Der ist schließlich kein kleines Kind mehr! Und keine Sorge. Wir informieren dich sobald sich sein Zustand irgendwie verändert!", erklärte er mir in einem Tonfall der keinen Wiederspruch duldete.
Sie hatten beide Recht. Ich war wirklich zum Umfallen müde und es war wahrscheinlich auch nicht hilfreich wenn ich übermüdet und kraftlos durch die Gegend rannte.
„Aber was ist mit euch?", fragte ich sie. Die beiden waren wahrscheinlich auch ganz schön fertig. „Wollt ihr nicht auch mal schlafen?"
„Neee. Wir packen das! Elbenpower und so!", rief Sam und grinste mich breit an, während Mia nur die Augen verdrehte.
„Was Sam eigentlich damit sagen will ist, dass wir es noch gut eine Weile ohne Schlaf aushalten!", sagte sie und lächelte leicht. „Geh jetzt! Du brauchst den Schlaf!"
Ich nickte und ging noch einmal zu Kili bevor ich mich schlafen legen wollte. Kili schlief tief und fest. Lächelnd strich ich ihm ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und fuhr mit dem Finger über seine Wange bis hinunter zum Kinn. „Werd schnell wieder gesund, ja?", flüsterte ich ihm zu und lauschte noch einen Augenblick seiner Atmung, die wieder ruhig und gleichmäßig ging, ehe ich mich zu ihm hinunter beugte und ihm einen kleinen Kuss auf die Stirn hauchte. Leicht brummend drehte er sich in meine Richtung, bevor ich mich wieder erhob und mein Blick auf Tauriel fiel. Sie beobachtete in stiller Wehmut Kili und wandte schnell den Blick ab sobald sie sah, dass ich sie bemerkt hatte.
Sollte ich vielleicht mit ihr reden? Schließlich würde es mir auch nicht gut gehen, wenn Kili mit ihr anstatt meiner Stelle zusammen wäre. Als ich mir so Gedanken darüber machte tat sie mir irgendwie leid. Ich überlegte noch einen Moment doch schließlich überwand ich mich und lief zu ihr hinüber. Als Tauriel mich kommen hörte hob sie ihren Kopf und ich blickte in zwei smaragdgrüne Augen, die mich traurig anblickten. Erstmals bemerkte ich wie hübsch sie eigentlich war und konnte auch plötzlich verstehen was Legolas für sie empfand.
„Geht es?", fragte ich sie und die Worte die meine Lippen bildeten waren fast nicht zu hören.
„Warum tut es nur so weh?", fragte sie mich wie in Trance ohne auf meine Frage einzugehen.
„Du hast ihn geliebt!"
„Wenn das die Liebe ist, so will ich sie nicht!", sagte sie leise und unterdrückte ein aufschluchzen.
„Es tut mir leid!", flüsterte ich. „Ich würde es verstehen wenn gehen würdest. Es zwingt dich niemand hier zu bleiben!"
Ich sah wie Tauriel einen Augenblick nachdachte und ihr Blick über alle Personen in dem kleinen Raum glitt und schließlich an Kili hängen blieb. Eine Träne wanderte ihre Wange hinunter, doch machte sie keine Anstalten sie wegzuwischen. Sie ließ es zu und ihre Gesichtszüge verhärteten sich auf einmal. Schließlich schüttelte sie bestimmte den Kopf. „Ich bleibe!"
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Eine Reise Zum Erebor - in Überarbeitung
FanfictionEine unerwartete Reise nach Mittelerde, Neue Kräfte, Gefahren, Kämpfe und Abenteuer, Bla Bla Bla... Von solchen Klapptexten hast du sicher schon Tausende gelesen und wahrscheinlich gibt es auch schon tausende Storys, die meiner sehr ähnlich sind. Do...
