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 Pov Kai:

Den restlichen Tag verbringen wir weiter mit kuscheln und einfach sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Meine Hände haben eigentlich dauerhaft ihren Platz in Jules Haare gefunden und spielen jetzt in seinen leichten Locken. Ich genieße die Zeit hier wirklich, denn auch wenn der Grund warum wir hier sich nicht schön ist., haben wir so Freizeit wirklich selten. Als Fußballer hat man eigentlich immer irgendwas zu tun egal ob Training, Spiel, Treffen mit Beratern oder Interviews.

Langsam wird es abends und ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht aus versehen sage oder Hinweise für meinen Wechsel gebe. Ich weiß echt nicht ob ich das noch länger aushalte, aber ich will nicht aufstehen, weil es einfach zu bequem ist. Zwar ist das mein kleinstes Problem ob ich jetzt aufstehe um den Abend zu organisieren oder ob ich lieben bleibe, weil es bequem ist. Doch zum Glück nimmt mir Jule die Entscheidung ab.

„Schatz du weißt nicht wie bequem, dass hier ist und wie sehr ich es liebe mit dir zu kuscheln, aber wenn ich noch länger liegen bleibe habe ich echt schiss mich ein zu pissen, also musst du mich jetzt leider kurz rauslassen um mich auf die Toilette zu lassen."

„Romantisch wie ehh und je, der Mann. Aber okay dann gehe ich währenddessen kurz raus und hole mir ein Glas Wasser und gucke mal was ich vielleicht mir hier zum Essen holen kann."

„Okay aber ich teile gerne mein Essen mit dir du musst dir nichts extra besorgen."

„Nene behalt du mal dein Essen, damit du wieder gesund und stark wirst"

„Okay" entgegnet er mir nur und steht dann langsam auf. Dieses Mal bleibt er aber kurz sitzen um seinen Kreislauf nach dem langen Liegen wieder zum Laufen zu bekommen. Ich mache dasselbe und laufe unauffällig neben ihm auf dem Weg zum Bad, denn seit heute Früh bin ich lieber auf der sicheren Seite. Als er dann ins Bad verschwindet gehe ich schnell aus dem Zimmer und suche eine Krankenschwester. Ich renne schon fast durch den Gang, damit ich so schnell wie möglich jemanden finde und wieder zurück komme so das Jule nicht Misstrauisch wird. Zum Glück finde ich am Tisch jemanden (Wisst ihr was ich meine, dieses Fenster ding wo die Krankenschwestern manchmal sitzen und auch so Computer haben) und ich frage einfach gerade heraus.

„Hallo ich wollte fragen ob es möglich wäre das ich für mich und meinen Freund essen bestellen dürfte, denn ich würde uns gerne ein schönes Dinner machen, weil ich ihm etwas verkünden will."

„Okay wer ist denn ihr Freund und in welchem Zimmer liegt er."

„Julian Brandt, Zimmer 228 er ist hier wegen Verbrennungen und einer Gehirnerschütterung." Sie tippt ihn in ihren Computer ein und scheint etwas zu lesen.

„Okay also ich sehe hier nichts was es nicht erlauben würde und da er auch nur noch zur Beobachtung da ist sollte das keine Probleme machen also können wir eine Ausnahme machen." Antwortet sie mir freundlich

„Danke, danke, danke." Entgegne ich ihr nur und weiß nicht wie ich mich noch mehr bei ihr bedanken kann.

„Soll ich für sie das essen auch entgegen nehmen, und es ihnen aufs Zimmer bringen."

„Das wäre ein Traum, ich weiß nicht wie ich ihnen Danken soll."

„Alles gut, aber ich will später dann wissen wie es gelaufen ist. Also dann bezahlen sie gleich im Voraus und sagen sie vielleicht dazu das ich es annehme okay."

„Klaro, danke nochmal."

„ach und ich denke der Herr Brandt brauch dann heute kein reguläres Abendessen?"

„Nein ich denke nicht danke." Entgegne ich ihr während ich mich umdrehe um wieder zu gehen, weil ich mich langsam echt beeilen muss. Schnell drehe ich mich doch noch mal um und stelle schnell noch eine Frage.

„Wo kriege ich so schnell wie möglich Wasser, damit meine Deckung nicht auffliegt?" frage ich die ältere Dame und sie lächelt mich nur an und antwortet mir.

„Wenn sie zurück zu ihrem Zimmer gehen ist auf der rechten Seite ein Wasserspender mit Plastik bechern."

„Danke Sie sind ein Engel und retten meine Überraschung."

„Immer gerne, man mach doch alles für die junge Liebe." Ich gucke sie geschockt und ängstlich an, dass soll wirklich nicht rauskommen.

„Alles gut ich verrate es niemanden." Flüstert sie mir zu.

„Danke ich schulde Ihnen etwas." Entgegne ich ihr nur noch und gehe dann schnell zurück in Jules Zimmer und stoppe noch kurz beim Wasserspender, damit meine Ausrede auf geht. Dann laufe ich zurück und Jule liegt schon wieder im Bett, also stelle ich das Wasser ab und lege mich wieder neben ihn.

„Sorry Juli, aber ich musste den Wasserspender erst finden."

„Alles gut aber wehe du nennst mich nochmal Juli."

„Warum Juli das ist doch so ein süßer Name."

„Lukas, hör auf oder du wirst das bereuen."

„Juli, nenn mich noch einmal so und Du wirst es bereuen." Jule verbindet unsere Lippen kurz miteinander und flüstert mir dann entgegen.

„Du bekommst das sowas von Zurück, wenn wir wieder zuhause sind. Du wirst um Vergebung betteln." Ich bekomme eine Gänsehaut und weiß nicht wie ich reagieren soll, also antworte ich ihm nur.

„wir werden ja sehen wer um Vergebung betteln wird."

Wir verbinden nochmal kurz unsere Lippen miteinander bevor ich dann doch schnell mein Handy nehme und Jule seinen Kopf wieder auf meine Brust bettet.

„Und ist es bequem da unten." Entgegne ich ihm lächelnd und und antwortet zickig

„Ja es ist sehr bequem, aber werd hier mal nicht frech ich bin immer noch älter als du."

„jaja jetzt spielt er wieder die Karte, alter Sack." Entgegne ich ihm frech und tippe während dessen unsere Bestellung ein. Ich hoffe Jule liebt immer noch die Nudeln von unserem Lieblings Italiener.

„Ich zeigt dir gleich alter Sack, du treibst es heute voll auf die Spitze und eigentlich sollte ich dich dazu bringen, dass du meinen Namen schreist und morgen nicht mehr laufen kannst." Entgegnet er mir und ich atme tief ein und bekomme Gänsehaut von seiner Stimme.

„Und warum machst du das dann nicht?" frage ich, denn das hat mich jetzt wirklich angemacht.

„Ach dem Herrn gefällt es, wenn man so mit ihm spricht, aber auf deine Frage, dass essen kommt bald und ich möchte nicht, dass dich das ganze Krankenhaus hört, das ist nur für mich bestimmt."

uhhh, es geht weiter. Ich kann euch sagen die nächsten Kapitel werden wieder aus Jules Sicht geschrieben, denn eigentlich ist es ja hier seine Geschichte aber egal. Ich denke keiner hatte ein Problem damit das Kai mal zu Wort kam :))

Und was habt ihr gestern an dem schönen Freien Tag gemacht?  (Wenn ihr frei hatten)

Ich war beschäftigt mit meine Oma und ihre Freundinnen zu bedienen weil meine Oma Geburtstag hatte, aber was mach man nicht alles für die Familie. Und dann abends kamen meine Freundinnen und wir haben Champions League geguckt.

Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt