POV Jule:
Die Zeit im Taxi kann ich nicht mehr aufhören zu lächeln, habe ich heute verschlafen und träume das alles nur? Der Tag was wirklich perfekt, alles ist so gelaufen, wie es sollte, wenn nicht sogar noch besser. Die Bosse bei Bayern sind nett und die Mannschaft freut sich wirklich ehrlich auf uns. So herzlich habe ich noch nie erlebt das jemand aufgenommen würde. Was dieser Mannschaftsabend genau ist, weiß ich immer noch nicht, aber das werde ich noch früh genug herausfinden.
Bei Dortmund war es, vor Rose so, dass sich ein paar Jungs einmal im Monat fest zum Zocken verabredet haben und haben dann zu zehnt bis fünfzehnt Turniere in irgendwelchen spielen gespielt, wahrscheinlich ist es so und heißt einfach nur anders hier.
Als wir bei unserem Hotel ankommen, steigen wir beide aus und laufen schnell in unser Zimmer zwar ist es noch hell und erst 19 Uhr, aber ich bin so kaputt von dem Tag, das ich einfach nur noch in unser Bett will und ein entspannten Abend mit Kai genießen will. Kai sieht, dass wahrscheinlich auch so weil er immer wieder gähnen müsste während der Aufzugfahrt. Ich schließe schnell unsere Tür auf und dass erste, was ich tue als die Tür hinter uns zu fällt, ist Kai einen Kuss auf die Lippen zu drücken. Denn ich bin so unglaublich glücklich, dass ich nicht weiß, wie ich es in Worte fassen soll, doch ich versuche es einfach.
"Danke, einfach danke für alles. Ich weiß nicht, wie ich dir dafür danken soll, dass du immer für mich da bist und ich aufgebaut hast, als ich am Boden war und das war nicht nur einmal. Ohne dich hätte ich es niemals hierhergeschafft. Du hast mich aufgebaut wieder ins Training zu gehen und auch das Spiel gegen Bayern zu spielen, was ein großer Faktor in dem Wechsel war. Dann warst du auch noch im Krankenhaus für mich da, obwohl du auch noch dein eigenes Leben hast und hast es möglich gemacht, dass wir beide zusammen in Bayern spielen. Ich weiß nicht, wie ich dir jemals dafür danken kann, dass du mein Leben wieder Lebenswert gemacht hast." Entgegne ich ihm und mir laufen währenddessen ein paar Tränen über die Wangen, denn ich bin einfach so unglaublich glücklich und ich wüsste nicht was auch mir geworden wäre, wenn Kai mich nicht gerettet hätte. Kai nimmt mein Gesicht in seine Hände und streicht meine Tränen mit seinem Daumen weg. Bevor er anfäng zu sprechen
"Hey du musst keine Tränen verlieren deswegen, du hast das alles selber geschafft. Vielleicht habe ich dich ein paarmal aufmuntern oder motivieren müssen, aber deine Leistungen alleine habe die gegen Bayern in der Startelf spielen lassen und auch hierhergebracht. Bayern wollte dich haben wegen deinen Leistungen, die du erreicht hast. Und außerdem die Zeit im Krankenhaus habe ich gerne mit dir verbracht. Natürlich waren die Umstände nicht schön, aber trotzdem war es die längste Zeit, die wir uns seit langen mal wieder gesehen haben. Außerdem wissen wir beide das du dasselbe getan hättest, wenn es andersrum gewesen wäre. Und ich muss sagen ich könnte mir schlimmeres vorstellen, als den ganzen Tag mit dir Zeit zu verbringen." fügt er noch grinsend hinzu und ich kann nicht anders als auch zu grinsen, wenn ich ihn grinsen sehe es ist einfach so ansteckend. Ich bin einfach so dankbar ihn zu haben, also verbinde ich unsere Lippen noch einmal miteinander und küsse ihn diesmal richtig, um ihm all meine Gefühle nochmal deutlich zu machen.
Als wir uns wieder lösen, könnte ich nicht noch glücklicher sein und Kai lächelt so, als hätte er einen brillanten Einfall gehabt, also lächle ich ihm einfach zu und nicke damit er ihn ausspricht.
"Wie wäre es, wenn wir zur Feier des Tages erstmal bequeme Sachen anziehen und dann uns Essen bestellen und einfach irgendeinen Film angucken?"
"Das ist wirklich eine gute Idee, aber während dem Film darf ich kuscheln?" frage ich auffordernd, denn er weiß ohne kuscheln geht bei mir Garnichts und besonders nach so einem aufregenden Tag brauche ich das einfach als Ruhepol.
"Hallo natürlich, für was guckt man einen Film, wenn man dann nicht kuschelt?" antwortet er gespielt geschockt und ich kann einfach nicht aufhören zu grinsen heute.
"Okay dann lass uns uns umziehen und dann können wir gucken, was wir bestellen wollen." entgegnet Kai mir noch einmal und ich verbinde unsere Lippen ein letztes Mal, bevor ich mich zu meinem Koffer drehe und meine Jogginghose rausziehe die ich zum Glück noch eingepackt habe. Dasselbe macht Kai auch und als er sich kurz umdreht, um seine Hose anzuziehen greife ich in seinen Koffer, um mir sein Schlaf T-Shirt rauszuziehen. Bevor er überhaupt irgendetwas bemerken oder dagegen sagen kann, habe ich mein Oberteil ausgezogen und sein T-Shirt drüber geworfen.
"Ich geh kurz auf Toilette" entgegne ich ihm nur schnell, bevor ich ins Bad verschwinde und er mich hoffentlich nicht gesehen hat. Ich verbringe 5 Minuten im Bad und warte ab, damit er hoffentlich dann schon ganz angezogen ist und sein T-Shirt nicht mehr braucht. Die Zeit vergeht langsam und irgendwann beschließe ich einfach das ich jetzt rausgehe und einfach nur hoffen kann, dass ich es anbehalten darf, denn es riecht so schön nach Kai. Als ich raustrete, ist das Erste was ich sehe, der freie Oberkörper meines Freundes, der wirklich sehr durchtrainiert aussieht. Als er mich entdeckt, muss er selbstgefällig lachen und sagt nur.
"Da ist ja das T-Shirt, was ich gesucht habe. Wie ist das den aus meinem Koffer auf deinen Körper gekommen." Ich gehe auf ihn zu und entgegne ihm frech.
"Ich weiß nicht, wie das denn passiert ist, aber guck mal ich habe noch ein T-Shirt, was ich dir leihen könnte, damit du nicht frieren musst." Währenddessen halte ich ihm mein T-Shirt hin und als er nach ihm gegriffen hat, schmeiße ich mich direkt auf das Bett.
"Heute gleich so freundlich, dass bin ich ja gar nicht gewöhnt." entgegnet er mir und zieht sich dann mein T-Shirt drüber. Nachdem er noch nach seinem Handy gegriffen hat, schmeißt er sich so halt auf und neben mich. Doch als er keine Anstalt macht sich weg zu bewegen entgegne ich ihm gespielt böse.
"Fettsack geh runter von mir, du hast genügend Platz auf deiner Seite."
Kai öffnet gespielt geschockt den Mund bewegt sich keinen Zentimeter.
"Jetzt bleibe ich aus Protest hier. Pff wie man hier behandelt wird." Antwortet er mir gespielt beleidigt, doch er hat nicht damit gerechnet das ich mich einfach wegbewege und er dann natürlich runterfällt. Aber natürlich lasse ich es nicht dabei, sondern fange an ihn zu kitzeln, um ihn wieder auf seine Hälfte zu bekommen.
"Ju-le hö-hör bit-bitte auf." bettelt er, doch ich mache weiter, bis er, ohne es zu merken, rüber rollt. Als er auf seiner Hälfte ist, höre ich ganz plötzlich auf und Kai bemerkt jetzt auf was das Ziel der Aktion war.
"Du bist blöd, weißt du das? Jetzt bestelle ich dir nichts mehr zum Essen." entgegnet mir Kai gespielt bockig, was mich zum Lachen bringt.
"Du kannst mir gar nicht wieder stehen. Also lass uns Essen bestellen, ich habe Hunger." antworte ich ihm. Kai nimmt den Frieden an und öffnet Lieferando auf seinem Handy.
"Kai oh mein Gott, da gibt es meine Lieblingspizzeria auch. Wir müssen die ausprobieren damit ich weiß, ob sie genauso gut ist." entgegne ich ihm erschrocken und auch etwas lauter, was Kai nur Lachen lässt und natürlich bestellen wir dann dort.
Wir lieben es wenn die beiden einfach mal glücklich sind. Es schon irgendwie krass wie weit diese Story schon gekommen ist wenn man an die Anfänge denkt. Danke an die Leute die von Anfang an schon dabei sind und danke an natürlich an alle die dazu gekommen sind.
Schreibt mal in die Kommentare, wie lange ihr die Story schon lest und was war eure erste Story die ihr von mir gelesen habt.
Aber keine Angst ich habe noch so viele Ideen die Story wird nicht zu kurz kommen, also bis 80 geht es hier mindestens noch wenn nicht länger, denke es werden so zwischen 100 und 125 Kapitel.
DU LIEST GERADE
Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FF
FanfictionKai und Julian. Beste Freunde. Doch kann sich das alles auf einmal ändern. Kai sieht etwas, was er lieber nicht gesehen hätte. Doch wie soll ihre Freundschaft denn so weiter bestehen? Und wie sollen sie dasüberhaupt alles schaffe? Während Kai sich d...
