POV-Jule:
Beim Sicherheitscheck läuft zum Glück alles gut und es gibt keine Schwierigkeiten. Zum Glück müssen wir unsere Koffer nicht ein checken lassen, was uns eindeutig Zeit gespart hat. Kai findet das bestimmt auch super, denn als würde der was gegen extra schlaf sagen. Bis jetzt hat uns auch niemand entdeckt, obwohl wir beide jeweils nur eine Cap tragen, die ein bisschen weiter als normalerweise, ins Gesicht gezogen ist. Hoffentlich ändert sich auch nichts mehr dran, denn es wäre wirklich ein Traum, wenn es nicht rauskommen würde das wir Wechseln, denn dafür möchte ich mich erst einmal noch darauf vorbereiten. Jetzt muss ich mich erstmal für den Flug ermutigen, denn der letzte Flug mit Kai war wirklich schön und nicht so nerven aufreibend wie sonst immer.
Kai und ich setzen uns erstmal noch in den normalen Wartebereich, denn sein Flug nach London geht ja erst 10 Minuten später als meiner nach Dortmund. Ich schreibe Marco noch kurz ob er ein Problem damit hätte mich vom Flughafen abzuholen, denn gerade ist es für mich wirklich nicht schlecht ein bisschen Geld zu sparen und kein Taxi zahlen zu müssen.
Kai merkt anscheinend das es mir gerade noch relativ gut geht und ich einfach nur ein bisschen meine Ruhe haben will, deswegen ist er auch noch am Handy und lässt mir die Freiheit, wann und wie viel nähe ich von ihm möchte. Denn seit dem Vorfall im Stadion fühle ich mich einfach nicht ganz so wohl in Menschen massen.
Doch trotzdem ist mir bewusst das gerade die Zeit mit Kai begrenzt ist also will ich sie einfach nur genießen und mir später wieder Gedanken machen. Ich rutsche ein also wieder ein bisschen zu Kai, da wir beide zusammen auf einer Couch sitzen, aber immer noch nicht so viel, dass es anderen auffallen würde, dass das zwischen uns kein normales Verhalten zwischen Freunden ist.
Aber natürlich merkt Kai, dass es bei mir wieder besser ist und ich die Zeit mit ihm noch genießen möchte, da ich in nicht mal 15 Minuten zu meinem Flug muss.
"Ich weiß garnicht wie ich die nächsten 2 Tage ohne dich überleben soll. Das klingt so unglaublich dumm, aber seitdem ich weiß, wie schön es ist in deinen Armen einzuschlafen oder in ihnen aufzuwachen, will ich das einfach nicht verlieren, auch wenn es nur für zwei Tage ist." flüstere ich ihm zu, denn ich möchte nicht das jemand das mitbekommt und ich weiß das ich nah genug an ihm sitze das er es versteht.
"Ich verstehe dich voll, ich werde dich so vermissen. Ich will die zwei Tage nicht alleine sein, aber wir schaffen das es ist nur eine Nacht und dann sehen wir uns schon wieder. Und wir werden sowas von Telefonieren ich will alles über deinen Tag wissen." antwortet er mir, während er hinter der Sofa lehne versteckt über meinen Rücken streichelt.
" Ja wir müssen Telefonieren, denn ich weiß nicht, ob ich den Abend sonst schaffe. Ich habe nämlich beschlossen, dass ich nicht einfach feige abhauen will, sondern dass ich mich der Mannschaft stellen werde. Du hast mich so stark gemacht, dass ich jetzt sehe das es nicht an mir lag, aber trotzdem haben sie verdient, dass ich mit offenen Karten spiele und es ihnen sage. Außerdem will ich ihnen auch sagen, wie es mir ging, was sie mit der Information dann machen, ist nicht mehr meine Sache. Entweder sie lernen draus oder sie ignorieren es, aber ich brauche das, um mit diesem Kapitelt endgültig abschließen zu können." erzähle ich ihm und er guckt mich stolz an.
"Irgendwie inspirierst du mich. Ich denke es ist das Richtige, wenn ich mich mit Mason ausspreche. Er war wirklich ein guter Freund und ich würde gerne den Kontakt auf Erhalten." gesteht mir Kai und ich fühle mich geschmeichelt. Ich greife schnell nach Kais Hand und drücke sie einmal, um ihm zu zeigen, wie stolz ich auf ihn bin.
Doch dieser schöne Moment wird uns natürlich nicht gegönnt, denn in dem Moment wird mein Flug durchgesagt und ich bemerke überhaupt erst wieder richtig, wo ich bin. Mein Puls verschnellert sich und Kai merkt das natürlich wieder und versucht so freundschaftlich wie möglich seinen Arm um mich zu legen.
"Hey Jule es wird alles gut, du hast schon so viele Flüge geschafft, also schaffst du denn auch. Willst du mit mir darüber reden das hilft bestimmt." entgegnet Kai mir, während er mit seinem Daumen über meinen Arm streichelt.
"Ich weiß es nicht ich mag es einfach nicht darüber nachzudenken, das mein Leben von einer Maschine oder Fremden Menschen abhängt." beichte ich ihm was ich sonst noch niemanden erzählt hat.
"Okay das ist verständlich, aber du brauchst keine Angst haben die Personen mussten das alles Lernen und Prüfungen machen. Aber wahrscheinlich hilft es dir nicht wirklich, wenn ich dir das erzähle, also wie wäre es, wenn du dich ablenkst, so wie wir es gemacht haben, wenn wir zusammen fliegen."
"ja das klingt gut, aber ich habe lesen oder Film gucken alles schon versucht, denn das lenkt mich einfach nicht genügend ab und ich kann zwar Musik hören und das hilft mir auch, aber wenn es kurzzeitig nicht funktioniert, bin ich so in meinem Kopf das es mich nicht mehr zurückholt." beichte ich ihm und mir fällt erst jetzt auf das ich das noch nie jemanden erzählt habe oder sich jemand dafür interessiert hat und bemerke einfach mal wieder, wie schön es einfach mit Kai ist.
"Das ist doch schon mal eine gute Voraussetzung, also hörst du Musik und mir fällt gerade auf das wir sowieso planen müssen, wie wir das Haus jetzt wirklich einrichten wollen. Also kannst du, natürlich nur wenn du willst, mal einen genauen Plan machen und die Räume skizzieren. Denn ich glaube du hast da wirklich gute Ideen und wir haben ja eigentlich bei dem Großteil der Möbel schon entschieden, welche wir benutzen wollen von uns beiden und welche wir neu besorgen wollen." bei der Idee leuchten meine Augen und ich muss grinsen, denn so Sachen machen wirklich spaß und das wäre ein Traum für mich.
"Ja das klingt echt gut." entgegne ich ihm begeistert und kann nicht mehr aufhören zu grinsen, wenn ich an unser neues Haus denke.
"Okay das ist ja super dann warte kurz ich habe einen Block, Kugelschreiber und Bleistift dabei, dann kannst du des darauf machen." dann sucht er in seinem Rucksack rum und nach kurzer Zeit findet er sein Zeug und drückt es mir nach und nach in die Hand.
" Und dann habe ich noch eine Kleinigkeit für dich besorgt, denn wir wollen ja nicht das du dich wieder beim Fliegen verletzt." dann holt er etwas hinter seinem Rücken heraus und ich kann nicht aufhören zu grinsen, während ich aber gleichzeitig meine Tränen zurückhalte. Er drückt mir eine würfelartige Verpackung hin und ich weiß jetzt schon was dadrinnen ist.
"Danke" entgegne ich ihm überwältigt, doch bevor ich weiterreden kann, spricht er mich wieder an.
" Du kennst so Stressbälle safe schon, aber jedes Mal, wenn du Angst bekommst oder zu viel nachdenkst, möchte ich das du, anstatt deine Hände zu verkrampfen den Stressball drückst und daran denkst das ich immer für dich da sein werde und ich dich beschütze." erklärt er mir und hält dabei unauffällig meine Hände da uns niemand wirklich beachtet.
Bevor ich ihm richtig antworten kann, wird mein Flug schon zum zweiten Mal aufgerufen, also muss ich mich jetzt wirklich beeilen. Also packe ich die Sachen in meinen Rucksack, während ich spreche.
" Danke Kai, du weißt gar nicht wie dankbar ich dafür bin, alleine schon das du dir Gedanken machst, wie du mir helfen kannst." entgegne ich ihm und bin dann auch schon fertig mit einpacken. Also stehe ich auf und Kai tut dasselbe, so dass ich ihm in die Arme fallen kann und einfach nochmal seinen Duft einatmen kann.
"Ich werde dich so vermissen, aber wir schaffen die 2 Tage mit nur telefonieren. Bitte rede mit mir oder Marco oder irgendwem falls dich irgendwas belastet, ich will nicht das du dich wieder so verschließt vor allen. Außerdem habe ich dir den Pullover, den du zur Sicherheit dabei hattest, geklaut damit ich, was zum Kuscheln habe, aber dafür hast du auch einen von mir." flüstert mir Kai zu und wir müssen uns leider wieder aus der Umarmung lösen damit es nicht auffallen wird. Doch trotzdem entgegne ich ihm noch.
"danke, ich wüsste nicht, was ich ohne dich machen würde, und ich werde dich auch so vermissen." Dann greife ich nach meinem Koffer und werfe mir meinen Rucksack auf die Schultern.
" wir schreiben dann wegen Telefonieren?" frage ich noch und er antwortet mir nur mit einen nicken, bevor ich ihm noch einmal zu winke und dann zu meinem Gate gehe.
Endlich mal wieder ein Kapitel, denn am Montag gabs ja keins. Aber ich habe es über Weihnachten einfach nicht geschafft eins zu schreiben, deswegen gibt es das Weihnachtsgeschenk nachträglich eben jetzt . Ich versuche natürlich wieder in den Ferien Kapitel vor zuschreiben, aber wie viele das dann wirklich werden kann ich nicht voraus sagen.
Wie lief euer weihnachten?
Habt ihr auch Ferien oder müsst ihr Arbeiten/Schule?
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Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FF
FanficKai und Julian. Beste Freunde. Doch kann sich das alles auf einmal ändern. Kai sieht etwas, was er lieber nicht gesehen hätte. Doch wie soll ihre Freundschaft denn so weiter bestehen? Und wie sollen sie dasüberhaupt alles schaffe? Während Kai sich d...
