POV-Jule:
"Wow das ist perfekt, der Bürotisch vor dem Fenster und daneben die großen Regale und dahinter die Sitz Sessel auf dem Teppich ist einfach perfekt. Und irgendwie trotzdem noch vor dem Fenster und in natürlich, obwohl davor schon der Schreibtisch steht. Die Architekten haben an dir wirklich ein Talent verloren." als er mir das antwortet, fällt mir ein riesen Stein vom Herz und ich habe morgen bestimmt Wangen schmerzen von dem vielen grinsen.
Dann fällt mir erst auf, dass wir in 10 Minuten schon wieder landen, also fange ich mal an eine Tabelle zu machen und alle Möbel, die wir heute kaufen müssen. Da vor kommt ein Kästchen, wo wir abhaken können, ob wir es schon gekauft haben und dahinter noch ein, wo wir die ganzen Maße hinschreiben müssen.
Natürlich bin wieder so in meinem Element, das Kai mich erst antippen muss, damit ich merke das wir nur noch auf der Landebahn rollen. Zum Glück bin ich gerade fertig geworden, deswegen greife ich schnell nach meinem Rucksack. Kai gibt mir die Skizzen und ich packe sie noch in meinen Block, bevor ich den ordentlich wieder in meinen Rucksack zurücktue.
Zum Glück sind relativ nah an der Tür, so dass wir schnell rauskommen, denn erstens will ich keine Zeit verschwenden und bin so aufgeregt jetzt dann Möbel kaufen zu gehen. Und Zweites ist es immer besser schnell zu verschwinden, denn umso weniger Zeit wir hier verbringen um so kleiner ist die Wahrscheinlichkeit das uns jemand entdeckt.
Auch an den Koffer bändern haben wir Glück, denn wieder sind beide unserer Koffer relativ am Anfang mit dabei. Dann laufen wir schnell raus aus dem Flugzeug und da dort eh schon Taxis stehen, gehen wir einfach zu einem und fragen, ob der frei ist. Ich bin so stolz auf mich, den früher hätte ich mich nie getraut den einfach anzusprechen.
Zwar ist es eine kleine Schwierigkeit unsere 4 Koffer in das Taxi reinzubekommen, aber der Taxifahrer kennst sich gut genug mit seinem Auto aus das er das geschafft hat. Wir sagen ihm schnell die Adresse und dann fährt er schon los, denn wir müssen eine gute drei viertel Stunde fahren, denn der Flughafen ist natürlich auf der anderen Seite von München und auch bisschen außerhalb. Aber das ist es uns wert, wenn wir dafür nur 15 zum Training fahren und ein Haus im Grünen haben können.
Die Fahrt verläuft ruhig und der Taxifahrer merkt ganz gut, dass wir gerade kein Gespräch haben wollen. Auch ich und Kai reden fast nicht, sondern ich habe nur meinen Kopf auf Kais Schulter gelegt und lehne mich etwas gegen ihn und beobachte dann einfach draußen die Landschaft. Denn München ist jetzt unser Zuhause und hoffentlich werden wir hier eine sehr lange Zeit bleiben, vielleicht sogar für immer.
Nach 45 Minuten kommen wir an und als wir aussteigen, erstreckt sich vor uns unser neues Zuhause. Ich kann einfach nur grinsend zu Kai gucken. Wir geben dem Taxifahrer noch sein Geld und gut Trinkgeld, denn für die lange Fahrt war es wirklich günstig. Dann gehen wir zur Haustür und Kai holt den Schlüssel raus, weil ich viel zu viel Angst hätte ihn zu verlieren.
Wir gehen ins Haus und ich ziehe meine Schuhe direkt an der Haustür aus, denn der Boden sieht so sauber aus und Kai mach mir dasselbe nach. Als erstes gehen wir wieder in den Wohnbereich und diese Fenster wirken einfach jedes Mal aufs Neue einfach so beeindrucken. Als wir beide unsere Koffer auf den Boden stellen, ist das erste was Kai macht, mich zu ihm zu drehen und mich einfach zu küssen. Ich habe dieses Gefühl einfach vermisst und ich liebe ihn einfach. Leider muss ich mich irgendwann von ihm trennen und er sieht mich verwundert an.
"Tut mir echt leid, aber das können wir heute Abend noch genügend machen, aber in 20 Minuten sollen wir den Transporter abholen und wir müssen noch die ganzen Räumen abmessen." entgegne ich ihm.
"Man manchmal hasse ich deine sinnvolle Denkweise. Aber dann ab an die Arbeit. Hast du deinen Meterstab eingepackt? Weil dann können wir uns in den Räumen aufteilen."
"Natürlich, ich bin doch nicht dumm?" frage ich ihm, wo er mir mit so einen "bis du sicher" Blick antwortet. Dafür schlage ich ihm leicht gegen die Schulter und drehe mich dann zu meinem Rucksack, um meine Liste und die Skizzen rauszuholen.
Durch ein Wunder haben wir wirklich nach 15 Minuten alles fertig vermessen. Wir bringen noch schnell unsere Koffer hoch in unser Zimmer und renne dann schnell runter zum Schuhe anziehen, denn wir haben vergessen das wir dort auch noch 5 Minuten hinlaufen müssen. Schnell überprüfen wir noch ob wir Geldbeutel, Ausweiße, Schlüssel und unsere Liste dabeihaben und dann gehen wir los.
Wir haben uns den Weg vorher auf Google Maps angeguckt und eigentlich sollten wir ganz einfach dorthin finden. Ich weiß nicht, ob es einfach ruhig ist, weil der Großteil von Menschen jetzt Arbeiten ist, aber jetzt bei dem kleinen Spaziergang, wirkt das alles sehr freundlich und hat irgendwie die Stimmung, wie in so einem Dorf, obwohl wir nur 15 Minuten von einer Großstadt entfernt sind.
Wir sind wirklich schnell dort und gehen dann auch direkt rein, ein älterer Herr steht schon dort und frägt uns.
"Seid ihr die zwei die einen Transporter auf 14:30 gemietet habt."
"Genau, die sind wir." antworte ich lächelnd, denn anscheinend hat er uns nicht erkannt, was mich sehr glücklich macht.
"Gut, der Transporter steht schon draußen. Ich muss nur noch kurz eure beiden Ausweiße sehen und dann kriegt ihr den Schlüssel und könnt direkt los."
"Ja natürlich, hier ist meiner." entgegne ich ihm, während ich ihm ihn in die Hand drücke. Auch Kai macht dasselbe und er macht schnell hinter der Kasse Bilder von beiden und gibt sie uns dann beide zurück.
"Also, dann wäre es eine pauschale von 50 für heute." antwortet er mir und ich habe meinen Geldbeutel eh noch draußen, also drücke ich sie ihm direkt in die Hand.
"Wann müssen wir ihn denn zurückbringen?" frage ich ihm noch, denn der Besitzer ist wirklich so nett ich möchte nichts falsch machen oder so.
"Also heute im Laufe des Tages, wir würden um 19 Uhr schließen, aber wenn ihr jetzt dann erst los fahrt schafft ihr das den dann überhaupt?" antwortet er mir und ich atme einmal erleichtert ein.
"Ja, wir haben eh um 18 Uhr Freunde eingeladen, die uns helfen wollen, also sollten wir das schaffen. Wir versuchen auch so früh zu kommen, wie wir schaffen, denn wir wollen keine Umstände machen. Wir sind eh sehr dankbar, dass das so spontan funktioniert hat." entgegnet Kai schon bevor ich noch was sagen kann.
"Alles gut ihr zwei Burschen, habt das Herz am rechten Fleck und seid höflich, da hätte ich auch kein Problem falls ich ein paar Überstunden mache, falls ihr euch verspätet, ruft einfach nochmal hier an das ich Bescheid weiß. Hier ist der Schlüssel und dann noch viel Spaß beim Geld ausgeben." entgegnet er uns und ich nehme den Schlüssel entgegne. Er kommt noch schnell mit raus, um uns den Wagen zu zeigen und dann steigen wir schon ein und machen uns auf den Weg.
Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung das Kai fährt und ich DJ bin, denn ich hätte ein bisschen Angst so einen Karren zu fahren.
Ein weiteres Kapitel und ihr könnt euch schon freuen, denn im nächsten Lernen sie endlich mal ein paar ihrer neuen Mannschaftskollegen kennen. Also bleibt gespannt
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Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FF
FanfictionKai und Julian. Beste Freunde. Doch kann sich das alles auf einmal ändern. Kai sieht etwas, was er lieber nicht gesehen hätte. Doch wie soll ihre Freundschaft denn so weiter bestehen? Und wie sollen sie dasüberhaupt alles schaffe? Während Kai sich d...
