POV Kai:
Sonnenstahlen kitzeln mich in Gesicht und ich kann nur lächeln, einerseits hasse ich Jule dafür das er so ein Morgenmensch ist, aber andererseits hat er schon recht, dass es einem den Tag verschönert, wenn man durch die Sonnenstrahlen wach wird. Jedoch werde ich das vor ihm niemals zugeben. Ich drehe mich wieder um und kuschle mein Gesicht noch mehr in mein Kissen, welches so gut nach Jule riecht, hinein. Ich traue mich langsam meine Augen das erste Mal zu öffnen, da ich mich von Fenster weggedreht. Ich kann nicht aufhören zu grinsen, denn natürlich ist das Zimmer hell und ich kann die Vögel hören, da Jule das Fenster wie immer geöffnet hat. Sogar ein Glas Wasser für mich, hat er auf mein Nachtkästchen gestellt und ich nehme es dankend an. Ich überlege ob ich wirklich versuche soll, es im Liegen zu trinken. Aber es ist nur Wasser, also versuche ich es einfach. Es funktioniert sogar und ich merke wie die kalte Flüssigkeit meinen Hals runterläuft. Als das Glas leer ist versuche ich langsam aufzustehen, doch als ich sitze spüre ich den Schmerz direkt. Fuck ich springe fasst direkt auf so dass die Schmerzen weniger werden. Erst jetzt fällt mir das leise singen von der Küche auf und ich ziehe mir nur kurz eine Boxer und einen T-shirt von Jule an, um dann leise aus der Tür zu gehen. Ich merke jeden Schritt an meinem Hintern und komme mir so dumm vor.
Als ich an der Küche an komme bleibe ich leise in Türrahmen stehen und beobachte, Jule wie er in der Küche rumläuft und damit beschäftigt ist den Tisch zu decken. Währenddessen singt er natürlich zu One Direction und ich kann einfach nur glücklich sein. Wie habe ich dieses Leben verdient und wenn ich daran denke, dass das hier unsere Zukunft seien wird, wird mir warm ums Herz. Als Jule den Tisch fertig gedeckt hat macht er die Musik aus und merk dann erst dass ich in der Tür stehe.
„Wie lange stehst du schon da?" frägt er mich und wird rot.
„nur 5 Minuten oder so. Aber du kannst wirklich gut singen." Entgegne ich ihm während ich langsam auf ihn zu laufe. Als ich bei ihm ankomme verbinde ich unsere Lippen miteinander.
„Danke Schatz, dass du uns Frühstück gemacht hast." Entgegne ich ihm dann liebevoll.
„Immer gerne, ich wollte einfach, dass wir keinen Stress heute haben, wenn der Flug später geht. Wollte dich eh eigentlich gerade aufwecken, aber ich muss schon sagen du schläfst wie ein Stein, du hast dich nicht einmal bewegt oder bemerkt das ich aufgestanden sind" Anwortet er mir und ich glaube ihm direkt, aber so wie er grinst steckt noch irgendwas dahinter. Aber wenn er es nicht sagt soll es wahrscheinlich eine Überraschung sein und ich werde es schon früh genug erfahren.
„Aber jetzt komm ich habe Hunger." Sagt er nur kurz uns setzt sich an den Tisch. Ich schließe mich natürlich an, aber verziehe meine Augen vor Schmerzen, als ich mich hinsetze. Jule muss lachen doch versucht es schnell wieder zu unterdrücken.
„ Schatz tut mir leid ich wollte nicht lachen, kann ich irgendwas für dich machen?" versucht er mir mitfühlend, aber trotzdem lachend zu sagen.
„Nein alles gut, ich muss mich nur kurz dran gewöhnen. Wie kamen wir gestern eigentlich auf die Idee, dass es eine gute Idee ist, wenn ich heute den ganzen Tag sitzen werde." Frage ich ironisch, da ich das Gestern gegen nichts in der Welt eingetauscht hätte.
„Also ich fande ich es gut." Antwortet mir Jule frech während er anfängt zu essen. Ich schließe mich ihm an und greife direkt zum Essen vor mir während ich nur den Kopf schüttle. Wir beide essen weiter und unterhalten uns währenddessen.
„Jule ich will noch was mit dir besprechen bevor wir nach München fliegen." Ich merke wie sein Herz gefühlt stehen bleibt, also rede ich schnell weiter.
„Schatz es ist nichts Schlimmes, ich will nur wissen wir du mit unserer Beziehung gegenüber der Mannschaft und dem Vorstand umgehen wollen. Denn das ist ja etwas was wir zusammen entscheiden müssen."
„Naja die Mannschaft weiß oder erwartet es zumindest schon und gegenüber dem Vorstand habe ich nicht Lust, dass wieder so etwas passiert. Also hätte ich es ihnen gesagt, aber ich verstehe auch wenn du etwas anderes möchtest."
„nein ich bin auch dafür, dass wir direkt mit offenen Karten spielen. Aber dann stellt sich noch die Frage ob wir es ihnen sagen bevor oder nachdem wir den Vertrag unterschrieben haben."
„Naja so einerseits wäre danach schlauer, weil wenn wir beide so lange Verträge haben und selber nicht weg wollen ist es schwerer das sie uns wieder loswerden. Aber andererseits habe ich echt keine Lust auf so viel Drama und wenn sie uns nicht so wollen wie wir sind, dann ist es vielleicht doch nicht die beste Lösung."
„Bin ich voll deiner Meinung, heißt wir spielen direkt mit offenen Karten und falls wirklich irgendwas schiefläuft finden wir eine neue Lösung zusammen."
„Perfekt, genauso machen wir es." Entgegnet Jule mir und ich greife nach seiner Hand über den Tisch und drücke sie einmal. Ich bin wirklich froh, dass wir das geklärt haben. Jedoch wird mir erst jetzt bewusst das heute einfach noch unser Leben sich so sehr verändern wird. Jetzt sitzen wir noch hier und Frühstücken und in wenigen Stunden sind wir beim Medizincheck und unterschreiben unsere Verträge. Anscheinend war ich so in Gedanken, dass ich nicht bemerkt habe wie Jule mich mehrerer Male angesprochen hat. Erst als er wieder meine Hand drückt, die immer noch in seiner Liegt, reagiere ich, doch Jule ist schneller.
„Schatz was ist? Ist alles okay? Du hast garnicht reagiert, ist es wegen gerade eben? Wir müssen ihnen nichts von uns erzählen, du musst es mir nur sagen. Wir können es langsam angehen, ich will dich nicht zu irgendwas drängen."
„NEIN es ist wirklich alles okay, wenn ich etwas dagegen hätte, würde ich dir das direkt offen sagen."
„Okay ich vertraue dir da, komplett wenn du das sagst. Aber was war dann los?"
„Naja eigentlich habe ich einfach nur versucht zu realisieren, dass wir jetzt noch hier sitzen und in ein paar Stunden sich alles verändert und wir nach München fliegen und dort die Verträge unterschreiben." Entgegne ich ihm ehrlich.
„Bereust du es oder hast du zweite Gedanken? Du weißt ich erwarte nichts von dir. Natürlich wäre es schöner wenn du mit wechseln würdest, aber ich kann das auch alleine schaffen. Wenn du dir nicht sicher bist verschaffen wir dir mehr Zeit oder du kannst ihnen auch noch absagen. Es ist noch nicht zu spät."
„ Nein Sonnenschein, ich bereue nichts und ich freue mich so sehr in München spielen zu dürfen. Es fühlt sich einfach nur an wie ein Traum und ich kann einfach nicht glauben das dieser Traum in wenigen Stunden wahr wird. Apropro, wir müssen uns beeilen ich habe noch nichts gepackt und in 30 Minuten müssen wir schon los zum Flughafen." Sage ich und springe leicht panisch auf.
„Schatz ich habe noch eine Überraschung. Unsere Koffer stehen schon fertig im Eingang und Marco kommt später und fährt uns zum Flughafen. So dass wir jetzt noch die komplette Zeit haben um uns fertig zu machen." Jetzt weiß ich warum er vorher so gegrinst hat, denn genau den Gesichtsausdruck hat er jetzt wieder drauf. Dass ist eine Sache dich ich so an ihm Liebe, er freut sich so sehr, wenn er anderen Menschen eine Freude machen kann. Ich weiß garnicht wie ich es in Worte fassen soll, also verbinde ich unsere Lippen und flüstere ihm zwischen unseren Küssen immer wieder.
„Ich liebe dich so sehr und du bist das Beste was mir passiert ist." Und ich hoffe einfach er weiß wie sehr ich ihn liebe und wie toll er einfach ist.
Irgendwann löst er sich dann von mir und entgegnet mir mit roten Wangen und einem unbeschreiblichen Lächeln.
„Ich liebe dich auch so sehr, aber wir sollten uns langsam fertig machen, denn ich würde jetzt nicht so gerne in Boxer und T-shirt am Flughafen auftauchen."
„das klingt gar nicht so schlecht. Willst du als erstes in die Dusche?"
„ Wenns für dich okay ist, weil dann habe ich genügend Zeit um meine Haare zu machen."
„Das klingt doch super, dann ab unter die Dusche und ich räume hier auf, denn du hast es schon gemacht." Jule drückt mir noch einen Kuss auf die Lippen und verschwindet dann schon. Nach 2 Minuten höre ich schon 1D Musik im Bad laufen und Jule dazu singen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so Glücklich gefühlt ohne das irgendetwas krasses passiert ist.
Uhh Kai und Jule sind glücklich, jetzt kann alles gut werden. Oder nicht?
Wie denkt ihr wir das in München laufen und wird es so werden wie es Kai und Jule hoffen?
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Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FF
FanfictionKai und Julian. Beste Freunde. Doch kann sich das alles auf einmal ändern. Kai sieht etwas, was er lieber nicht gesehen hätte. Doch wie soll ihre Freundschaft denn so weiter bestehen? Und wie sollen sie dasüberhaupt alles schaffe? Während Kai sich d...
