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POV Jule:

Irgendwann klopft es dann an der Tür und ich rufe nur herein, weil es wahrscheinlich mein Abendessen ist. Erst jetzt fällt mir auf das Kai sich nichts zum Essen vorher geholt hat. Doch bevor ich weiter nachdenken kann springt Kai schon auf.

„Schatz kannst du dich an den Tisch setzten ich habe eine Überraschung für dich." Spricht er schnell, bevor er meine Lieblings Pflegerin an der Tür ab fängt und mit seinem Rücken alles verdeckt, so dass ich nicht sehen kann was er dahat. Warum hat er überhaupt eine Überraschung für mich geplant und was ist diese Überraschung. Ich sehe nur noch wie sich Kai Tausend mal bei der Pflegerin bedankt und ich liebe seine Dankbarkeit einfach. Dann dreht er sich um und ich sehe das er zwei Alu schallen und gabeln in der Hand hat. Ich kann nicht aufhören zu lächeln und war selten so glücklich wie jetzt.

„Kai das wäre nicht nötig gewesen, ich bin eh schon dankbar das du überhaupt deine komplette Zeit immer mit mir hier verbringst."

„Nein Jule das hast du verdient und die Pflegerin meinte es ist okay, also habe ich es gemacht." Dann stellt er das essen vor uns beide hin und ordnet an den Nummern zu wem was gehört. Dann stellt er noch den Salat für uns beide in die Mitte und ich kann nicht aufhören zu lächeln. Langsam mache ich mein Essen auf, weil ich echt gespannt bin was er für mich bestellt hat. Ich mache den Deckel runter und ich erkenne direkt was das ist und mir stießen die Tränen in die Augen. Es ist eigentlich echt dumm, aber er hat sich einfach so eine Kleinigkeit gemerkt, was mein Lieblingsrestaurant und Lieblingsgericht dort ist. Alleine das er mir zuhört und sich sowas merkt ist mir so viel wert. Ich kann es nicht unterdrücken und mir laufen die Tränen über die Wangen und Kai wischt mir mit den Daumen die Tränen weg und ich kann nur grinsen.

„Mein Ziel war nicht das du weinst." Sagt er auch grinsend und ich beruhige mich langsam wieder

„Kai danke, danke, danke ich weiß nicht wie ich dir sagen soll wie dankbar ich bin und ich weiß nicht wie ich danke sage soll, aber es ist mir so viel wert das du dir die kleinen Dinge die ich dir erzähle einfach merkst." Sage ich um irgendwie meine Dankbarkeit zu zeigen. Langsam beruhige ich mich wieder und meine Tränen hören auch auf zu laufen.

„Dann lass uns anfangen zu essen nicht das es noch kalt wird." Sagt er dann lächelnd und mit diesem Liebevollen Blick an, bei welchem ich einfach nur lächeln kann und ich würde am liebsten nie wieder aus dieser Situation raus gehen.

„Jep lass uns anfangen."

Wir essen und unterhalten uns einfach weiter über Gott und die Welt. Die besten Freunde sind echt die, mit den man immer irgendwas zu reden hat und von Thema zu Thema springt, ohne dass man nicht mehr weiß über was man reden soll.

Als Kai und ich fertig gegessen haben, greift er über den Tisch und nimmt meine Hand, dann fängt er an mit seinem Daumen über meinen Handrücken zu streicheln und fängt dann einen neuen Satz an.

„Also das hier heute hat einen Grund, also einerseits wollte ich dich einfach glücklich machen, aber andererseits muss ich dir etwas sagen." Irgendwie weiß ich nicht ob ich Angst haben sollte oder mich freuen. Natürlich merkt Kai das sofort und beruhigt mich wieder, er kann mich wirklich wie ein offenes Buch lesen.

„Alles gut, Jule es ist nichts Schlimmes passiert. Also gestern als du schon geschlafen hast habe ich einen Anruf bekommen." Er atmet einmal tief durch und mein Kopf macht tausend Szenarien auf was passiert sein könnte.

„60 Millionen und 4,5 Millionen." Sagt er nur und mein Kopf arbeitet, doch dann macht es klick und ich kann es nicht glauben.

„Nein Kai, ist es das was ich glaube."

„Doch. Sie haben es schon mit Chealse abgeklärt."

„Nein, du sagst mir gerade nicht, dass wir zusammen bei Bayern spielen werden. Unser Traum geht in Erfüllung."

„Doch und ich werde am Mittwoch mit dir nach München fliegen und einen Vertrag unterschreiben." Ich kann es nicht mehr halten und mir laufen wieder die Tränen über die Wangen. Ich springe schon fast auf und werfe mich in Kais arme.

„Ich kann es einfach nicht glauben, wir werden zusammen in München spielen, bei den fucking Bayern. Mein Leben geht doch wieder Bergauf." Mehr kann ich nicht sagen, weil ich einfach so glücklich bin und ich weiß einfach nicht wie ich es ausdrücken kann, doch ich hoffe einfach, dass er das auch weiß, wenn er mich normalerweise wie ein Buch lesen kann.

„Das wird so toll, wir beide zusammen auf einem Feld mit den ganzen Bayern Spielern und dann spielen wir zusammen Bundesliga, DFB-Pokal und einfach Champions League und dann wohnen wir da zusammen und irgendwann werden wir Heiraten und Kinder adoptieren."

„Ja, aber mach mal bisschen langsam, wir haben unser ganzes Leben vor uns jetzt kommen wir erst mal in München an und dann können wir uns den Rest widmen."

„Okay, aber wir müssen nach einer Wohnung gucken in München gucken, willst du überhaupt schon mit mir zusammenziehen oder ist dir das zu früh?"

„Nein ich würde lieben schon mit dir zusammenziehen, aber wir haben morgen den ganzen Tag Zeit dafür okay. Jetzt machen wir uns erst einmal einen schönen Abend und kuscheln die ganze Nacht wieder in deinem Bett."

„Klingt gut" antworte ich noch und dann schmeißen wir die Verpackungen weg und legen uns wieder zusammen ins Bett.

Endlich mal wieder Jules Sicht, ich versuche echt irgendwie durch zu wechseln, aber halt nicht zu viel. Deswegen hoffe ich einfach mal das es passt. 

Nach dem vielen Drama ist es jetzt wieder bisschen realistischer, aber es wird trotzdem nicht langweilig.

Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt