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POV Jule:

Am nächsten Morgen klingelt mein Wecker und schalte ihr nur aus und drehe mich um. Ich muss mich anstrengen, das ich nicht einfach wieder einschlafe, aber ich will noch nicht aufstehen.

Als ich etwas länger da liege kommen meine Erinnerungen an gestern zurück und ich kann ein Grinsen nicht verbergen. Der Abend war wirklich schön und ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Natürlich ist gestern auch etwas Alkohol geflossen, aber allen war bewusst das heute wieder Training ist und da sich meine Kopfschmerzen in Grenzen halten habe ich zum Glück doch nicht übertrieben.

Ich drehe mich zu meinem Nachkästchen und ich habe anscheinend gestern wirklich noch dran gedacht, das ich mein Wasser hinstelle. Verwundert greife ich also danach und trinke es in einem Schluck leer, denn mein Hals ist einfach so trocken.

Da es schon mindestens 5 Minuten seinen müssen, seit ich wach bin. Also stehe ich langsam auf und öffne die Fenster für etwas frische Luft. Dann gehe ich wieder zurück zum Bett und wecke Kai auf, den der brauch ja eh doppelt so lange.

Zum Glück schaffen wir beide es uns in der Zeit fertig zu machen und sind zu unserer normalen Zeit auf dem Weg nach unten.

Scheiße wenn wir hier gestern gefeiert haben, ist das bestimmt ein rießen Chaos.

Mit Sorgen gehe ich die letzten Stufen der Treppe und warte auf den Schock der mich trifft. Aber als ich einen Blick in die Küche und das Wohnzimmer werfen kann sieht das echt ganz okay aus.

Jetzt erinnere ich mich auch wieder, das gestern alle noch bevor sie gegangen sind ihr Zeug aufgeräumt haben. Sogar die Kästen mit den leeren Flaschen haben sie mitgenommen. Also gucke ich zu Kai und frage ihn.

„Frühstück machen oder Couch aufräumen und wieder herrichten?"

„Frühstück machen" antwortet er nur kurz und widmet sich dann dem Kühlschrank.

Die Kissen sind zum Glück schnell hingerichtet und das Frühstück schaffen wir auch noch pünktlich in Zeit. Als wir in der Kabine ankommen ist es stiller als sonst, aber das ist auch verständlich. Wenn man sich umguckt, sind überall Augenringe und verschlafende Gesichter. Sogar Thomas ist sieht müde aus, aber trotzdem ist er natürlich nicht still.

„Und Jungs ihr beide seid aber auch wirklich sehr auf die Minute pünktlich. Sonst hättet ihr zahlen dürfen." Normalerweise wär es mir ja sowas von egal, aber ich bin wirklich noch müde.

„Thomas bitte sei einfach leise, ich habe dich echt gerne, aber nicht jetzt bitte." Sage ich und die ganze Mannschaft guckt mich irgendwie lachend und mitfühlen an.

Auch Julian kann sich natürlich seine Kommentar nicht sparen, aber da dürfen wir wirklich nichts dagegen sagen. Den haben wir uns wirklich verdient.

„Jungs ich sage einfach mal nichts dazu, ihr wisst ich werde nichts melden, aber ich will heute Leistung sehen und wenn ich hoffe euch ist bewusst das ihr am Mittwoch abliefern werdet, denn sonst werde ich sauer wenn ich mich vor den Medien für eure Dummheit rechtfertigen darf. Dann könnt schön ihr die Interviews schön alle selber machen und die Wahrheit erzählen. Also erstmal 5 Runden und viel Spaß beim Alkohol rausschwitzen."

Keiner traut sich auch nur ein Wort dagegen zu sagen, denn er hat ja komplett recht und der Ton war streng genug, sodass jeder wusste, dass er auch richtig stress machen kann.

Also laufen alle sofort los in die Runden und zwar reden trotzdem relativ viel, aber zum vergleich zu sonst merkt man klar, dass es nicht so ein Chaos ist wie sonst im Training.

Das ganze Training über bemerkt man das es nicht ganz so laut ist wie sonst, aber keiner sagt etwas dagegen. Wahrscheinlich aber auch, weil jeder von den Jungs wirklich 200 % gibt und keiner Julian die kleinste Chance zum Kritisieren geben möchte.

Nachdem Training ist auch die Kabine relativ ruhig und nach dem Duschen gehen die meisten nach einer Verabschiedung nachhause und niemand verabredet sich noch.

Wir kommen auch relativ Zeit nah dann zuhause an und verbringen den restlichen Tag auf der Couch, so wie wir eigentlich den Sonntag geplant hatten. Aber relativ früh entscheiden wir uns dann auch zum ins Bett gehen. Denn wir brauchen übermorgen wirklich alles an Kraft was wir haben und etwas nachschlafen tut uns bestimmt auch gut.

Am nächsten Morgen wache ich auf jeden Fall motivierter zu meine Wecker auf als am Tag davor. Natürlich führe ich auch wieder mein Ritual durch und sehe aus dem Augenwinkel wie Kai das Gesicht verzieht als ihn die Sonnenstahlen treffen. Ich muss einfach grinsen und gehe dann wieder aufs Bett zu. Als ich wieder neben Kai sitze fange ich an Küsse auf seinem Gesicht zu verteilen und irgendwann muss er einfach lächeln. Natürlich merkt er das ich es bemerkt habe und bewegt sich deswegen so, dass meine Lippen auf seinen Lippen landen.

Natürlich erwidert er den Kuss und öffnet langsam seine Augen. Ich sage nur

„Guten Morgen Harvey" und mehr muss ich nicht sagen, denn Kai weiß genau als ich aufstehe was ich jetzt mache.

Auch der restliche Morgen läuft wirklich perfekt eingespielt und so stehen wir wieder pünktlich beim Abschlusstraining auf dem Platz.

Hätte ich meinem früheren Ich, damals bei Leverkusen gesagt das ich und Kai ein Morgenablauf haben und auch noch zusammen pünktlich beim Training beim FC Bayern sind hätte es mir den Vogel gezeigt und weiter geschlafen.

Das Abschlusstraining läuft sehr gut und ich hoffe wirklich sehr das wir morgen wieder spielen dürfen. Natürlich haben wir auch genügend Bilder für Instagram gemacht. Auf dem Heimweg reposte ich noch die Story über mich und Kai vom Bayern Account und poste selber noch ein paar Bilder.

„Hey wir haben ja noch 10 Minuten bis wir daheim sind, willst du schnell für mich die Story reposten und auch noch ein paar Bilder posten? Dann können wir daheim gleich noch was kochen oder Essen und sparen uns Zeit." Da ich natürlich so ein toller Freund bin, mache ich das auch gleich noch.

Zuhause essen wir noch einen Kleinigkeit, da es ja eh schon sehr nah am Abendessen ist. Doch da heute einfach so ein gutes Wetter ist, wollen wir unbedingt nochmal raus und entscheiden uns noch eine runde spazieren zu gehen.

Für eine gute Stunde schlendern wir so vor uns her und genießen einfach die Wärme und die leichte Brise die in unser Gesicht weht. Immer mal wieder unterhalten wir uns einfach, doch wir genießen auch einfach mal die Sommer Geräusche und die Ruhe um uns und.

Als es langsam etwas kühler wird, machen wir uns auf den Heimweg und zuhause angekommen kochen wir uns leckeres Essen. Zwar genießen wir das noch draußen im Sonnenuntergang, doch dann als es wirklich etwas kalt wird, räumen wir das Zeug rein.

Dann machen wir uns auf den Weg ins Bett und brauchen nicht mehr lange bis wir dort landen. Zwar kuscheln wir noch etwas und gucken den Sonnenuntergang fertig an, doch danach schlafen wir relativ schnell ein.

Mal wieder ein ruhigeres Kapitel, aber ich hoffe ihr mögt die genauso gerne.

Ist die Karriere wirklich alles wert? - Bravertz FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt