POV SEONGHWA
Der Nachmittag hängt schwer in der Luft. Das Sonnenlicht fällt schräg durch die breiten Fenster von Joongies Wohnung, legt goldene Streifen auf den Holzboden. Ich sitze auf der Couch, die Beine untergeschlagen, eine dampfende Tasse Tee in den Händen. Neben mir spüre ich die vertraute Wärme, die nur er ausstrahlt.
Joongies Arm liegt locker hinter mir, sein Daumen streift immer wieder meinen Nacken. Kein absichtlicher Kuss, kein übertriebener Griff – einfach diese kleine Geste, die mir sagt: Ich bin hier. Du bist sicher. Trotzdem zieht es mir jedes Mal ein leichtes Kribbeln über die Haut.
Auf dem anderen Sofa hat Wooyoung es sich halb auf Sanns Schoß bequem gemacht, seine Beine über die Armlehne geschwungen. San hält ihn am Oberschenkel fest, sein Daumen zeichnet Kreise über den Stoff der Jogginghose. Ab und zu beugt er sich vor, um Wooyoung etwas ins Ohr zu murmeln, und jedes Mal schnappt Wooyoung kurz nach Luft – nicht vor Überraschung, sondern weil er genau weiß, dass San das nur tut, um ihn zu necken.
Am Esstisch sitzen Yunho und Mingi. Yunho blättert durch ein Notizbuch, während Mingi seinen Kinn gegen Yunhos Schulter drückt, so nah, dass ich mich frage, wie Yunho überhaupt noch lesen kann. Er scheint es aber zu genießen, seine Hand liegt entspannt auf Mingis Knie, Daumen leicht trommelnd.
Yeosang steht in der Küche, doch anstatt allein zu werkeln, hängt Jongho neben ihm und klaut ungeniert Gemüse aus der Schüssel. Yeosang schiebt ihn halb genervt, halb amüsiert weg, nur damit Jongho einen Arm um seine Taille legt und ihn zurückzieht.
Ich beobachte sie alle und kann nicht verhindern, dass sich ein kleines, weiches Lächeln auf meine Lippen schleicht. So viel Chaos, und trotzdem fühlt es sich an, als wäre das hier der einzige Ort, an dem wir gerade sein sollten.
„Du denkst wieder zu viel," murmelt Joongie an meinem Ohr. Sein Atem kitzelt meine Haut.
„Ich... beobachte nur," antworte ich leise.
„Und? Was siehst du?"
Ich neige den Kopf zu ihm, unsere Schultern berühren sich und ein leichtes Kribbeln breitet sich an dieser Stelle aus. „Familie. Unsere kleine chaotische Familie."
Sein Blick wird weich, und für einen Moment verschwindet die Last, die er seit gestern mit sich herumträgt. Dann setzt er sich aufrechter hin und sagt: „Wir müssen reden."
Wenige Minuten später sitzen wir alle zusammen. Der Tisch ist voll – Notizen, Handys, Karten. Ich erkenne Straßenmarkierungen, Streckenpläne, sogar ein paar Überwachungsfotos.
„Das nächste Rennen ist in drei Tagen," beginnt Joongie. „Es wird groß. Die halbe Szene wird da sein."
„Und unsere Feinde wahrscheinlich auch," wirft San ein, seine Hand immer noch auf Wooyoungs Bein.
„Genau deshalb..." Joongie schaut in die Runde. „...werde ich nicht allein hinfahren."
„Wie meinst du das?" fragt Yunho, sein Blick aufmerksam.
„Ich meine, wir fahren alle."
Für einen Moment ist es still. Dann hebt Mingi eine Augenbraue. „Alle, wie in alle? Also auch wir?"
„Ja."
„Bin dabei," sagt Wooyoung sofort, ohne nachzudenken. San schüttelt kaum merklich den Kopf, grinst dann aber schief. „Na gut. Aber nur, damit ich dir den Arsch rette, wenn du dich wieder in Schwierigkeiten bringst."
Yunho legt den Arm um Mingi. „Wir zwei auch. Wenn wir zusammen hingehen, haben wir mehr Augen vor Ort."
„Ich lasse dich da nicht allein hin," sagt Jongho an Yeosang gewandt, als wäre es keine Diskussion. Yeosang rollt die Augen, doch seine Hand bleibt auf Jonghos. „Schon klar."
Alle Blicke wandern zu mir. Ich spüre, wie Joongies Hand unter dem Tisch meine findet. Er drückt sie fest, sein Blick sagt alles: Ich will dich an meiner Seite.
„Ich fahre mit dir," sage ich schließlich, trotz der leichten Panik vor den Autos, möglichen Unfällen und um meine Familie. „Bis zum Ende."
Ein kurzes, stolzes Lächeln zuckt über seine Lippen. „Gut. Dann haben wir einen Plan."
Und während er beginnt, die Details zu erklären, spüre ich dieses vertraute Pochen in meiner Brust. Nicht nur wegen der Gefahr, die vor uns liegt – sondern wegen dem Wissen, dass wir uns gegenseitig niemals allein lassen werden.
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Klingt jetzt vielleicht ein bisschen unreal, aber habe das jetzt einfach so gemacht, dass sie Ferien haben....
Hoffe, das die spontane Änderung euch nicht zu sehr stört xD
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Thank U//seongjoong
Fan-FictionPark Seonghwa, dessen Eltern an einem Autounfall gestorben sind und seinen kleinen Bruder und ihn zurück ließen als er 18 war und Minjun 2 war , zieht mit seinem Onkel und kleinen Bruder nach Seoul. Dort geht er auf die Uni für musik und tanz. Am er...
