Bitte bleib

250 17 3
                                        

Ist es nicht Wahnsinn wie dein Leben innerhalb einer Sekunde, ein vollkommen anderes werden kann?
Ich meine innerhalb von einer Sekunde, von einem Herzschlag, von einem Atemzug, kann dein Leben sich komplett verändern.


Nach einer Stunde ging Familie Potter wieder vom St.Mungo nachhause und Victoire konnte rein zu Ted. Diesmal war sie allein gekommen, denn sie wollte niemanden dabei haben. Sie betrat langsam den Raum und schloss die Türe hinter sich. Sie legte ihre Tasche auf den Tisch der im Raum stand, auf denen viele Geschenke für Ted waren und ging zu einem Sessel um sich hinzusetzten.
Sie rutschte näher zu ihm und strich mit ihrer Hand über seine Haare. Die dunklen Haare strich sie zurück und sie lehnte sich vor um ihm einen Kuss auf die Stirn zu geben. 
"Bitte komm zurück." flüsterte sie ihm leise zu und sie fing an ihre warmen, weichen Hände auf seine kalten, blassen Wangen zu legen und versuchte sie zu wärmen.
"Ich kann nicht weitermachen wenn du nicht da bist. Ich brauche dich so sehr Ted. Du bist mein Teddy ich kenne dich seit 17 Jahren. ich will nicht ohne dich weiterleben. Es würde ein so großer Teil in meinem Leben fehlen. Der Teil der mich immer glücklich macht und zum Lachen bringt. Bitte Ted."
Ihre Stimme war ein flehendes Flüstern und sie drückte ihr Gesicht auf seinen Kopf.
Seine Haare rochen immer noch so gut und sie waren immer noch weich, jedoch hatten sie jegliche Farbe verloren und wirkten daher sehr dunkel, kalt und traurig.
"Ich liebe dich Ted. Bitte bleib. Lass mich nicht allein."
Ihre Tränen tropften auf seine Wange und rinnen von dort über sein Gesicht.
"Ich vermisse dich und dein Lachen und dein Fürsorge und einfach alles."
Victoire lag mittlerweile an sein Gesicht gekuschelt und drückte sich fest an ihn.
"Wo bist du? Wie geht es dir? Kommst du wieder?"
Victoires Hände fingen an zu zittern und sie drückte ihm noch einen Kuss auf die Stirn. 
Sie suchte nach seiner Hand drückte diese fest an ihre Wange um sie zu wärmen. Sie sah ihn an und wünschte sich nichts sehnlicher als etwas zu tun um ihm zu helfen, doch sie weiß sie kann nichts tun. Also stand sie auf und ging im Raum herum. Sie kam zum Tisch wo ihre Tasche stand und bemerkte dass ein Bild runtergefallen war. Sie duckte sich und hob es auf und als sie sah was abgebildet war stiegen ihr die Tränen in die Augen. Es war ein altes Bild und darauf waren eine Mann mit vernarbten Gesicht und rotbraunen Harren, daneben eine jüngere und kleinere Frau mit rosa Haaren und in der Mitte lag ein Baby mit türkisen Haaren darunter stand in einer wunderschönen geschwungen Schrift geschrieben "Unser kleiner Teddy!" das Bild wurde im April 1998 gemacht und Victoire ging mit dem Bild zu Ted und legte es in seine Hand und schloss seine Finger rundherum.
"Deine Eltern würden wollen, dass du weiterkämpfst. Sie würden nicht sehen wollen wie ihr Teddy stirbt. Wenn du nicht bereit bist für mich, Johnny oder sonst wen zu kämpfen dann mach es für deine Eltern. Die beiden hätten alles für dich getan und sie starben damit du das Leben leben kannst was du lebst. Ich weiß du hattest viel zu kämpfen in deinem Leben und du hast viel durchgemacht und du bist einer unglaubliche starke Person, aber du darfst nicht aufgeben. Wir brauchen dich Ted. Wir brauchen dich alle."
Victoire wollte gerade Teds Hand loslassen, aufstehen und gehen als sich plötzlich die Finger von Ted leicht um die von Victoire schließen. Sie sah mit einem Schreck zu Ted und sah dass auch seine Haarspitzen wieder blau geworden waren. und wieder Blut durch seinen Körper rinnt, denn sein Gesicht nahm wieder Farbe an. Victoire rann eine Freudenträne über die Wange und sie drückte Teds Hand noch fester. 
"Ich bin hier Ted. Ich bin hier." 
Victoire war bewusst geworden, dass man mit den richtigen Worten so viel gutes tun kann und war überglücklich das Ted wieder gesund wurde. Da war das Wunder auf dass alle sehnlichst gewartet hatten.



Ted Lupin: Wo die Liebe hinführtGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt