Ich muss sie vergessen

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"Ted! Bitte ,mach die Türe auf!" rief Andromeda und klopfte laut gegen die Türe von Ted.
Doch es kam keine Antwort.
"Ted. Bitte ich mach mir Sorgen um dich. Du bist seit Tagen in deinem Zimmer und kommst nicht mehr raus. Ich liebe dich doch Ted. Rede mit mir."
Aus Teds Zimmer kam weiterhin nichts als Stille.
Andromeda gab es auf und ging schweigend die Treppe runter.
Ted lag auf seinem Bett und hatte dies seit Tagen nicht verlassen. Seine Haare hatten nur mehr ein blasses blau und hatten graue Strähnen. Er blickte Richtung Türe und würde am liebsten seine Oma drücken und ihr alles erzählen doch das geht nicht. Er durfte niemanden davon was erzählen.
Er ging zu einem Spiegel in seinem Zimmer, den seine Mutter in ihren Jugendjahren aufgehängt hatte und betrachtete sich. Er sah schrecklich aus und beschloss ein Bad zu nehmen. Schweigend ging er ins Badezimmer und machte sich frisch, dann versuchte er die grauen Strähnen aus seinen Haare zu entfernen. Als seine Haare wieder durch und durch blau waren, ging er in sein Zimmer und zog sich was frisches an, dann ging er leise runter in die Küche.
"Oma?"
"Ted. Liebling geht es dir gut, du siehst ja richtig dünn aus. Es gibt noch was vom Mittagessen."
"Ja. Ich hätte sehr gerne, etwas zum Essen."
Andromeda nickte und machte mit einem Schwung ihres Zauberstabs Ted ein üppiges Essen.
Ted aß bis er nicht mehr konnte. 
Nachdem seine Oma den Tisch abgeräumt hatte, setzte sie sich zu ihm an den Tisch.
"Ted was ist los?"
"Nix." log Ted
"Du kannst das anderen erzählen, aber ich falle darauf nicht rein. Ich sehe doch dass etwas nicht mit dir stimmt."
Ted beschloss ihr die Wahrheit zu sagen und sah in ihre Augen.
"Liebeskummer." murmelte er
"Ach Schätzchen, wieso hast du mir das nicht gleich gesagt?"
Ted zuckte mit den Achseln und wandte seinen Blick von ihr ab.
Andromeda nahm Teds Hand und drückte sie ganz fest.

"Du weißt. Egal was passiert, du kannst immer zu mir kommen okay?"
Sie lächelte ihn an und Ted nickte.
"Du wirst schon sehen, alles geht vorüber und wenn du reden willst, kannst du kommen."
"Danke Oma. Ich werde darauf zurückkommen."
Sie drückte seine Hand noch einmal fest bevor sie diese losließ und aufstand um etwas im Haushalt zu machen. Ted ging zur Bank nahm seine Schulbücher und versuchte ein wenig zu lernen. 
Ted lernte und lernte stundenlang, bis er am späten Abend einschlief.
Er wachte mitten in der Nacht auf, weil der Regen gegen die Scheibe klatschte und einen Lärm verursachte.
Ted öffnete seine Augen und nachdem er sein Zaubertränkebuch zur Seite gelegt hatte, stand er auf und ging raus in den Garten. Der Regen fiel auf Ted herab und in innerhalb von Sekunden war Ted bis auf die Haut durchnässt. Er stand einfach im Regen und schaute in den Sternenhimmel.
"Ob Victoire gerade an mich denkt........nein. Ich glaube nicht. Ich werde ihr einfach nie wieder unter die Augen treten, dass ist das einfachste...für sie...für mich. Sie will dass wir einfach beste Freunde sind, aber im Moment kann ich nicht der beste Freund sein. Ich muss sie vergessen. Es gibt so viele schöne Mädchen, wieso gerade sie. Bei ihr dürfte dass am wenigstens passieren"
 Ted beließ es bei dieser Frage und schaute noch für eine Weile in den Himmel, bis der Regen schwächer wurde und beschloss dann wieder ins Haus zu gehen und zu schlafen.

Ted Lupin: Wo die Liebe hinführtGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt