Kapitel 16 - Scarface

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Nicht fähig, einen klaren Gedanken zu fassen renne ich Hals über Kopf von der Bühne zu den Ankleideräumen.

Eleanor sieht mich entsetzt an: "Hey, was soll das werden? Du musst auf die Bühne!"

"Bitte, ich muss weg. Dieses eine Mal. Es tut mir leid, ich erkläre es dir später kannst du vielleicht für mich übernehmen? Bitte!", flehentlich sehe ich sie an. Sie scheint die Verzweiflung in meinem Blick zu sehen und nickt, dann läuft sie in Richtung Bühne.

Mit zitternden Händen ziehe ich mich um und packe meine Tasche. Dann fahre ich mir durch die Haare und sehe in den Spiegel. Meine Augen sind erschreckt aufgerissen, meine Lippe ist zerkaut.

Was macht Stefano hier? Wieso ist er nicht bei meiner Mutter? Es ist doch Hochzeitsnacht! Wieso? Und er weiß es! Verdammt! Scheiße! Was soll ich jetzt bloß tun?

Vielleicht kann ich mit ihm reden? Aber die Art wie er mich angesehen hat...Irgendwie...böse, kalt. Verzweifelt Raufe ich mir durch die Haare.

Was soll ich bloß tun? Erstmal muss ich nach Hause. Aber was wird er sagen? Er wird auch da sein. Vielleicht noch nicht jetzt, er ist ja hier, aber in ein paar Stunden bestimmt. Verdammt!

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Als ich leise die Wohnungstür öffne, sehe ich dass noch Licht brennt. Ist meine Mutter etwa noch wach? Oder ist Stefano schon wieder zurück? Dann müsste er sofort losgefahren sein nachdem er mich gesehen hat. Bitte nicht!

Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel dass es nicht Stefano ist der im Wohnzimmer ist, aber wie üblich werde ich von Gott enttäuscht.

"Sieh einer an. Die Hure ist zuhause.", er dreht sich zu mir um und spuckt die Worte förmlich aus. Er kommt näher und packt mich an den Haaren. Sein Atem stinkt nach Alkohol.

"Ich hatte mir schon von Anfang an gedacht dass du ein Flittchen bist, eine Schlampe. Aber dass du gleich im Zizi anfängst, hat mich überrascht.", er grinst mich an: "Du fragst dich sicher, wieso ich dort war oder? Nun ja, ich wollte was Geiles sehen. Jetzt wo ich ist deiner Hurenmutter verheiratet bin, kann sie nichts mehr tun. Ich ficke sie hin und wieder, das war's. Und mit dir habe ich einiges vor Kleine. Du bist schließlich jetzt meine Stieftochter...", er säuselt mir die letzten Worte ins Ohr.
Er presst sich mittlerweile so eng an mich, dass ich die Härte in seiner Hose fühlen kann und seinen Atem auf meinen Lippen spüre. Angewidert will ich zurückweichen, er packt mich jedoch noch fester und schlägt mir plötzlich, völlig unerwartet, hart ins Gesicht. Genau aufs Auge.
Dann stößt er mich weg, so hart dass ich auf den Boden Aufschlage.

"Für heute ist es genug. Aber wehe, du muckst auf, dann gibt's Ärger!", mit diesem Worten geht er ins Schlafzimmer und lässt mich zitternd und wimmernd auf dem Boden zurück.

Hey ihr Lieben,
Es tut mir unendlich leid, dass dieses Kapitel so spät kommt, ich habe lange überlegt wie es mit Stefano weitergehen soll. Wie findet ihr es? Und ist es in Ordnung wenn so viel Gewalt vorkommt? Ich plane nämlich das in den nächsten Kapiteln fortzuführen und wollte eure Meinung dazu einholen:)

Und was anderes: Danke für 48k reads! Ihr seid wirklich der Wahnsinn!!!
Und deshalb habe ich mir ein Special überlegt: Ihr könnt fragen stellen und die Charaktere werden Sie beantworten. Dazu schreibt einfach @Charakter in die Kommentare, dahinter eure Frage und einige werde ich dann auswählen.
Also z.B @Sky Was denkst du über Stefano?
(Gut, blödes Beispiel aber daran sieht man ganz gut wie das funktionieren soll)

Also ich bin gespannt auf eure Fragen und bis zum nächsten Kapitel bzw dem Special,

LG eure Celi:))

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