Kapitel 24 - Like a nightmare

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Nachdem meine Mutter hinter den Türen zum Operationsraum verschwunden ist, tigere ich unruhig hin und her.

Plötzlich sehe ich einen Mann den Gang hinunterlaufen. Zuerst kümmere ich mich nicht weiter um ihn, dann erkenne ich jedoch sein Gesicht.

Stefano.

Was tut er denn hier? Er ist derjenige, der meine Mutter fast totgeprügelt hat und jetzt traut er sich hierher. Mutig.

So auch meine nächste Handlung. Ich gehe zielstrebig auf ihn zu und baue mich vor ihm auf. "Was suchst du hier?", meine Stimme ist leider nicht so fest wie ich es mir gewünscht hätte.

"Ach die kleine Nutte ist auch hier. Wie rührend. Wie geht's denn deiner Hurenmutter?", herablassend lächelt er mich an. Das gibt mir den Rest. Wütend hole ich aus, um ihm meine Faust ins Gesicht zu schlagen, doch er reagiert blitzschnell.

Meine Hand in der Luft Festhaltend beugt er sich zu mir herunter. "Das, meine kleine Sky, würde ich an deiner Stelle nicht nocheinmal versuchen. Ist nur eine nette Warnung meinerseits.", zischt er mir zu.

Als ein Arzt auf uns zukommt, lockert er seinen Griff und zieht mich stattdessen väterlich in seine Arme. Besorgt sieht er den Arzt an: "Können Sie mir etwas über den Zustand meiner Frau sagen?"

Der Arzt nimmt seine Brille ab und fährt sich mit der Hand durch das Gesicht:"Nun, es tut mir leid, Ihnen das mitzuteilen aber wir haben noch keine Ergebnisse. Die Operation wird noch einige Stunden andauern befürchte ich, ihr Zustand ist kritisch."

Stefano nickt bedauernd und zerrt mich dann noch näher zu sich:"Meinen Sie es ist okay wenn meine reizende Tochter und ich kurz nach Hause fahren und dann wiederkommen? Sie tanzt ja immer bis spät nachts und ist sicher müde."

Das Wort tanzen spricht er mit leicht ironischem Unterton aus und ich frage mich ein weiteres Mal, wie ich ihn anfangs für nett halten konnte.

Der Arzt nicjt bedächtig: "Ja, natürlich ok würde es Ihnen auch empfehlen, seien sie nur in zwei Stunden wieder da."

"Und schlaf dich aus kleine", fügt er mit einem Lächeln hinzu. Stefano lächelt dem Arzt noch ein letztes Mal zu und zieht mich dann in Richtung des Ausgangs.

"Du kommst jetzt mit, sonst wirst du deine Mutter kicht mehr Wiedersehen", ich höre nur das Klicken des Messers welches sich jetzt unangenehm in meine Seite bohrt.

Zähneknirschend folge ich ihm zum Auto und setzte mich dann auf den Beifahrersitz. Stefano steigt auf der Fahrerseite ein und fährt mit quietschenden Reifen los.

Wenig später halten wir vor unserer Wohnung, wo ich unsanft die Treppe hochgestoßen werde.

Als wir die Wohnung erreicht haben, schubst Stefano mich so, dass ich auf dem Boden liege.

"Dann wollen wir mal schauen ob du mehr aushältst als deine Mutter."

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