Kapitel 21 - Kiss me Bad Boy

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Erst presst er seine Lippen nur unnachgiebig und hart auf meine. Dann wird der Kuss, welchen ich nach kurzem Schock erwidere weicher. Unsere Lippen bewegen sich synchron zueinander, unsere Zungen kämpfen um Dominanz.

Carter hält mein Gesicht in seinen Händen, als wäre es etwa kostbares, ein wertvoller Schatz, den er um keinen Preis verlieren will.
Ich fahre mit meinen Händen durch seine Haare, eine Geste, die ich insgeheim immer schon ausprobieren wollte.

Doch schon in der nächsten Sekunde kommen mir erste Zweifel. Was ist, wenn er jedes Mädchen so in den Arm nimmt? Wenn er jedes Mädchen so küsst? Vermutlich sagt er allen dass sie ihm etwas bedeuten. Und dann benutzt er sie und wirft sie dann weg.

Aber nicht mit mir. Vielleicht hätte er das vor einigen Monaten geschafft, doch nicht jetzt! Entschlossen schubse ich ihn von mir weg: "Was denkst du dir eigentlich Carter?"

Da ist etwas in seinem Blick, das ich nicht deuten kann. Ist er verletzt? Gekränkt? Gar beschämt? "Ich weiß es nicht.", gibt dieser nur zurück, ohne jegliche gefühlsmäßige Regung: "Es tut mir leid, du scheinst nicht so zu führen wie ich für dich Sky. Und auch wenn ich alles dafür tun würde, dass du es doch tust, erzwingen kann ich das nicht. Es tut mir leid.", hat sich Carter gerade bei mir entschuldigt? Diese Entschuldigung klang wie etwas was er mir seit vielen Jahren sagen wollte. War es eine Entschuldigung für die Zeit in der er mich fertiggemacht hatte? Eine Entschuldigung für den Kuss? Für die Zeit in der er mich hatte hoffen lassen?

Ich wurde aus diesem Jungen einfach nicht schlau. Bevor ich etwas erwidern konnte, steckte sich Carter eine weitere Zigarette an und senkte seinen Blick: "Wenn du irgendetwas brauchst, du hast meine Adresse.", mit diesen Worten setzte er die Kapuze seiner Sweatshirtjacke auf und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.

Und ich hatte immer gedacht, ein dramatischer Abgang funktionierte nur bei Mädchen. Da hatte ich mich dann wohl getäuscht.

Als ich mich zum Gehen wenden wollte, merkte ich wie schnell mein Herz in meiner Brust klopfte. Um mich zu beruhigen atmete ich tief ein und aus und lehnte mich gehen die kühle Mauer.

Meine Füße schienen mich nicht länger tragen zu können und ich sank zu Boden. Was momentan in meinem Leben passierte war einfach zu viel für mich. Ich hätte damit leben können, das unscheinbare hässliche Entlein zu sein und in der Schule gemobbt zu werden. Ich hätte alleine mit meiner Mutter in einer winzigen Wohnung leben können, ohne Geld oder Zukunftschancen.

Das war immer meine Vorstellung von meinem Leben gewesen, doch jetzt konnte ich plötzlich nicht einmal mehr erahnen was am nächsten Tag passieren würde. Und damit kam ich nicht zurecht.

Was würde Stefano tun? Und...? Stop! Stefano! Ich war so ein egozentrisches Miststück, ich hatte soeben meine Mutter vergessen oder zumindest verdrängt weil ich mit meinem Leben nicht zurecht kam. Dabei war die diejenige mit dem brutalen Freund.

Ich musste sofort nach Hause. So schnell wie es ging! Mit wackeligen Beinen richtete ich mich auf und musste mich ersteinmal gehen die Wand lehnen. Schon als kleines Kind hatte ich oft Kreislaufprobleme gehabt, aber wieso ausgerechnet jetzt?

Völlig fertig schleppte ich mich zur Bushaltestelle, wo ich mich nach einigen Minuten Wartezeit auf einen freien Sitz im ankommenden Bus fallen ließ. Mit Herzklopfen beobachtete ich wie dir Haltestellen vor mir angesagt wurden und bekam von Minute zu Minute mehr Angst. Was war passiert nachdem ich abgehauen war? Ich hätte nie gehen dürfen!

Nachdem ich bei meiner Haltestelle eilig aus dem Bus gesprungen war kam ich einige Minutel später völlig außer Atem zuhause an. Keuchend schloss ich die Wohnungstür auf und trat ins Wohnzimmer.

Er war erschreckend ruhig in der Wohnung. Bedrohlich ruhig. Ich setzte meinem Weg zum Schlafzimmer meiner Mutter fort, da wo ich die beiden vorhin gesehen hatte.

Als ich die Tür öffnete schrie ich auf. Der Anblick der sich mir bot ließ mich erstarren und mir wünschen ich wäre vorhin nicht gegangen oder jetzt gar nicht erst zurückgekommen.



Heyy ihr Lieben,

Ich hoffe ihr seid noch dabei obwohl es ml wieder so lange bis zum Update gedauert hat. Ich hoffe natürlich ihr seid der Meinung dass es sich gelohnt hat:D
Die updates werden in nächster Zeit hoffentlich wieder regelmäßiger außerdem hab ich eine Idee, die allerdings noch nicht ganz ausgereift ist und von der ich euch leider erstmal kicht erzöhlen kann hihi:D

Aber jetzt zum Kapitel: wie fandet ihr das kepitel? Was denkt ihr wird passieren? Was hat sie gesehen?

Bis demnächst,

Eure Cecil

Secret DanceGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt