Namjoon
Ich öffne die Augen und schaue mich um.
Ich liege auf einem Bett. Auf einem Krankenhausbett.
Was? Wieso bin ich hier?
Ich versuche mich auf zu setzen.
Als ich jedoch den Kopf anhebe fährt ein stechender Schmerz durch diesen. Ich fasse mir mit der Hand an den Kopf.
Was ist das?
Ich taste meinen gesamten Kopf ab. Es scheint, als wenn mir ein Verbannt um den Kopf gewickelt wurde.
Was ist passiert?
Ich denke stark nach.
Stück für Stück erinnere ich mich wieder.
Ich lege mich wieder komplett hin und schließe die Augen, um das Geschehene vor meinem inneren Auge revue passieren zu lassen.
Meine Mutter.
Ein Auto.
Ein Schrei.
Es sind lediglich Fetzen an die ich mich erinnern kann.
Langsam kommen mehr Erinnerungen zurück.
Ich wollte zur Schule gehen.
Ich war schon fertig und bin aus dem Haus gegangen.
Ich habe meiner Mutter noch 'tschüss' gesagt und bin dann gegangen.
Danach nichts mehr.
Ich öffne wieder meine Augen. In dem Moment öffnet sich die Tür zu meinem Zimmer.
Ich versuche mich aufzusetzen um zu sehen, wer das Zimmer betritt. Dieser Versuch scheitert jedoch kläglich und ich muss liegen bleiben.
Die Person, die das Zimmer betritt, schließt hinter sich die Tür und geht am Fußende meines Bettes entlang, um zum anderen Bett zu gelangen, welches mir bis jetzt noch nicht aufgefallen war.
Ich drehe meinen Kopf in die Richtung der Person.
Es ist ein junger Mann. Er hat kurzes braunes Haar und etwas breitere Schultern.
Mir fällt jetzt erst auf, dass er auf Krücken geht.
Er gehört anscheinend nicht zum Personal des Krankenhauses.
Er setzt sich auf sein Bett, sodass ich seinen Rücken sehe.
Er stellt seine Krücken an das Fußende des Bettes und legt sich dann auf das Bett.
Um sein rechtes Bein ist ein Verbannt gewickelt.
Würde ja schon gerne wissen, was ihm passiert ist.
Der junge Mann schaut mich an.
,,Ohh.." Er lacht kurz auf ,,Ich hab' gar nicht mitbekommen, dass Sie wach sind." er lächelt mich an.
,,M-macht ja nichts." sage ich mit zittriger Stimme und versuche zu lächeln.
,,Soll ich Ihnen eventuell mal das Kopfteil höher einstellen?" er deutet auf mein Bett, welches komplett flach eingestellt ist.
,,Das wäre sehr nett, solange es Ihnen keine Umstände bereitet."
,,Sonst hätte ich nicht gefragt." er nimmt nimmt sich seine Krücken und kommt zu meinem Bett.
Bei mir angekommen, greift er nach einer Fernbedienung, die an dem Bett hängt und fährt das Kopfteil damit hoch.
,,Sie sagen, wenn es hoch genug ist."
,,Reicht, dankeschön." ich lächle ihm dankbar zu.
,,Sie können mich, nebenbei bemerkt, auch duzen. Ich heiße Namjoon."
,,Und ich heiße Seokjin, werde aber meistens nur Jin genannt."
Jin also...
Jin geht wieder zurück zu seinem Bett und fährt auch bei sich das Kopfteil hoch, um sich dann bequemer hinsetzen zu können.
Er mustert mich kurz und fragt dann ,,Was ist dir eigentlich passiert?"
Ich sehe meinen Körper an und bemerke, dass ich nicht nur um den Kopf einen Verbannt trage, sondern auch am linken Bein und am rechten Unterarm.
,,Um ehrlich zu sein... Keine Ahnung. Ich kann mich nur an Bruchteile erinnern. Ich denke aber, dass ich von einem Auto angefahren wurde." erkläre ich ihm und schaue dann auf Jins Bein.
Als wenn er wüsste, was ich fragen will meint er ,,Das ist mir schon ein wenig peinlich.." kratzt sich unsicher im Nacken und fährt dann fort ,,Ich habe mir beim Tanzen das Bein gebrochen" Er beginnt vor Scham zu lachen.
,,Das könnte mir auch passieren" sage ich und lache kurz auf. ,,Ich bin nämlich etwas ungeschickt was das Tanzen betrifft."
,,Dann sind wir schon zu zweit." lacht Jin. Sein Lachen ist so ansteckend, dass ich mit lachen muss.
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Okay, die Kapitel werden auf jeden Fall irgendwann mal länger. Ich muss jetzt erstmal überlegen, wie ich meine Ideen umschreiben kann (^.^)
~Toni☆
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Das Gemeinsame Schicksal
FanfictionEs sollte ein ganz normaler langweiliger Tag werden. Dachte sich Namjoon zumindestens. ,,Bis nachher!" ruft Namjoons Mutter ihm hinterher, als er das Haus verlässt um zur Schule zu gehen. Namjoon dreht sich noch einmal um und ruft: ,,Tschüss!"Er w...
