DRACO
Dumbledore sieht ins Leere. Bell hatte ihm alles bis aufs kleinste Detail erzählt und wir saßen wie bei jeder Besprechung auf dem kleinen Sofa in seinem Büro, ich den Arm um Bells Taille. "Nun gut. Es gibt keinen Grund zur Aufregung." , spricht er ruhig und blickt uns direkt an.
Was? Hatte ich da richtig gehört?
Keinen Grund zur Aufregung? Voldemort war auf dem Weg zu uns...
Aber naja, der Professor war eben die Ruhe in Person...
"Mit Aufregung, Stress und Angst sind wir noch nie weit gekommen. Wir müssen uns sagen, Bell ist gut vorbereitet und wir haben kampfbereite Schüler, die willig sind, sich und die Schule zu verteidigen. Und jetzt lasst uns mit dem letzten Teil deiner Kraft anfangen, Bell."
"Welcher letzte Teil?" ,frägt sie
verdutzt. "Also. Du kennst bis jetzt deine besondere Kraft, kennst ihr Maß, weißt sie zu nutzen und so weiter. Es gibt da aber noch etwas, tief in deinem Innern. Deine innere Stärke. Dein Wille. Und wenn du diesen in Magie verwandelst, bist du von so großer Macht, dass dich nichts mehr stoppen kann. Und um diese Kraft hervorzurufen, musst du an deinen sehnlichsten Wunsch denken. An die Sehnsucht, dein Glück. Dann bist du fähig, es mit dem dunklen Lord aufzunehmen." , Stille durchströmt den Raum und ich bemerke, das Bell nachdenkt.
Das gleiche hat wohl Voldemort getan.
Nur das sein sehnlichster Wunsch keine gute Absicht war. Es war einzig und allein das Böse und die Mordlust, die ihn steuerte.BELL
Mein Wunsch ist die Rache an Voldemort, der der meine Mutter getötet hatte. Und dass das alles endlich ein Ende haben würde, wie viele Menschen wegen ihm gestorben waren. Mein Glück war die immer noch anhaltende Liebe meiner Mutter die stets, ich wusste es, über mich wachte. Und natürlich Draco, den ich über alles liebte und der immer hinter mit stand. Also schloss ich die Augen, konzentrierte mich vollends auf mein Inneres und dachte an diese Dinge.
DRACO
Nach ein paar Minuten, nachdem Bell die Augen geschlossen hatte, umgaben sie plötzlich, in allen Farben schimmernd, funkelnde Magieschwaden die nach oben stiegen. Bell sah aus als wäre sie in einer Art Trance. Plötzlich machte sie die Augen auf und starrte in die Leere, was sehr unheimlich aussah und ich mir langsam Sorgen machte. Ich beeugte Professor Dumbledore, der Bell zufrieden ansieht. "Ähm Professor, meinen sie nicht dass es an der Zei-",
"Pshhhh" , gibt er nur von sich, legt einen Finger auf den Mund und würdigt mich keines Blickes. Und dann geschah es: Bell schwebte in die Luft, sie flog! Aber dann kam sie wieder zu sich, erwachte, und fiel unsanft auf den Boden. "Shit." , murmelte sie und rieb sich den Kopf. Ohne zu zögern half ich ihr hoch und sah sie sorgenvoll an. "Nichts passiert, es ist nur,...Ich hab einfach die Kontrolle verloren, das muss ich noch üben." , Dumbledor tritt zu uns. "Guter Anfang auf jeden Fall. Ihr seit entlassen. Bis später beim Abendessen. Da werde ich es den anderen Schülern mitteilen."
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Bell and Draco
FanfictionHin und hergerissen, auf der Schwelle zwischen Gut und Böse und in Liebe mit einem unberechenbaren Slytherin-Zauberer. Draco Malfoy. Bella Devin mit ihren leuchtend grünen Augen und ihren kastanienbraunen Haaren ist auf der Suche nach ihrer wahren...