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Kapitel 7

Burak's Sicht

Dieser A*schloch will MEINE Rüya heiraten?...

Ja ich bin mir sicher, dass ich Gefühle für sie habe, aber ich kann es ihr nicht sagen.

Und wenn sie nicht das selbe empfindet? Dann wäre alles kaputt. Die Freundschaft, die wir gemeinsam aufgebaut hatten, wäre hin. Ich behalte es lieber noch ne Weile für mich.

Obwohl sich in meinem Innersten die Wut ansammelte durfte ich nichts anmerken lassen. "Yasin Wir müssen sie suchen!",sagte ich außer mir.

Dilara's Sicht

Als ich den Anruf von Yasin bakam wusste ich sofort, dass etwas schlimmes passiert ist. Ich nahm meine Tasche und lief zu Yasin nach Hause.

Als ich ankam klingelte ich an der Tür. Doch keiner machte auf.

Ich geriet in Panick. Vielleicht war Levent wieder hier und hat es diesmal geschafft Rüya zu entführen.

Ich nahm mein Handy raus und rief Rüya an. Doch es klappte einfach nicht. Ich rufte mehrmals an, aber es piepte noch nichtmal, ihr Handy war entweder aus oder die Karte wurde entfernt.

Ich sah mich überall um, doch sah niemanden.

Ich rief Yasin an. Doch er ging nicht an sein Handy. Ich beschloss aus Verzweiflung Rüya hier im Umkreis zu suchen.

Ich wurde fündig. Als ich an einem großen Haus vorbei lief. Sah ich Levent. Er trug eine schwarze Lederjacke dazu eine Jeans und schwarze Schuhe.

Ich überlegte kurz ob ich ihm folgen soll. Sekunden später entschied ich mich. Ich lief ihm hinterher.

Als er an einem kleinen, älteren Haus ankam guckte er sich erstmal um. Aus seiner Hosentasche nahm er einen Schlüssel raus und machte eine kleine weiße Tür auf. Er ging rein und machte die Tür hinter sich zu.

Ich wartete sehr lange hinter dem kleinen Haus an der linken Seite. Sollte ich rein gehen? Nein viel zu gefährlich.

Plötzlich sah ich die Tür sich öffnen. Levent lief locker raus.

Ich wartete noch etwas um sicher zu sein, dass er auch wirklich weg ist und ging dann auf die Tür zu. Ein Blick nach links und ein Blick nach rechts und schon griff ich an die Türklinke. Ich bemerkte jedoch, dass die Tür verschlossen ist.

Scheisse. Ich schaute mich kurz um und sah ein kleines Fenster. Das Fenster war sehr hoch. Ich stand auf zehnspitzen konnte aber trozdem nichts sehen.

Als ich mich genauer umsah fand ich einen kleinen Hocker ich nahm ihn, stellte ihn unter das Fenster und stieg langsam drauf.

Das Fenster war verschmutz, doch bei genauerem Hinsehen erkannte ich eine Person in einem kleinen Raum. Man konnte an den Haaren erkennen, dass es eine Weibliche Person war. Ihr Gesicht war zur Wand gedreht.

Es konnte niemand anderes als Rüya sein.

Ich schrie nach ihrem Namen und schlug auf das Fenster.

Sie hörte mich aber nicht.

Ich nahm einen großen Stein, der auf dem Boden lag und versuchte das Fenster aufzuschlagen. Das Fenster zersprang in tausend Teile.

Da dass Fenster so klein war konnte ich nicht reinsteigen.

Ich rief:"Rüya?".

Sie sagte schwach:" Dilara? sen mısın?" ( Dilara? bist du es?).

"Rüya, Canim benim warte auf mich ich holle hilfe."

Ich stieg runter und rief Yasin an, doch er ging einfach nicht ran. Uff was soll ich jetzt machen?

Buraks nummer hatte ich ja nicht.

İch rief Yasin nocheinmal an. Endlich. Beim 13 Anruf ging er ran.

"Yasin? İch habe Rüya gefunden. Sie ist in einem kleinen Weißen Haus in der Nähe von..."

Plötzlich griff jemand nach meinem Arm. Sekunden später drehte ich mich mit schnell klopfendem Herzen um.

Vor mir stand Levent. "Na, Dilara sieht man sich also wieder." sagte er und nahm mir mein Handy aus meiner Hand.

"Lass mich los!" befahl ich ihm. İch schaute ihn mit einem Killerblick an und er schaltete das Handy aus. Ich hörte noch wie Yasin mich vom Handy aus rief.

Rüya's Sicht

İch hörte wie Dilara einen Schrei aus stieß. Levent machte die Tür auf und schmiss Dilara voller Wucht auf den Boden. Sie schaute mich an und nahm geschockt die Hände vorm Mund.

Per Blickkontackt versuchte ich ihr zu vermitteln, dass sie sich keine Sorgen machen soll.

Plötzlich lief er einige Schritte auf Dilara zu und Sekunden später hob er seine Hand und hinterließ eine schallende Ohrpfeife.

Seine Hand traf Dilaras rechte Wange, sodass ihr Kopf durch den Druck seiner Hand schwungvoll nach links neigte.

"Du Pisser" schrie ich. Doch er achtete nicht drauf. Als er ging sagte er noch böse:" Da das Fenster zersprungen ist könnte es heute Abend sehr kalt für euch sein." Er ging und schloss die Tür hinter sich.

Dilara's Sicht

Er hat mir eine Ohrpfeife gegeben und ich konnte einfach nichts machen. Rüya sieht so schlimm aus. Hoffentlich hat Yasin verstanden wo wir sind. İn meiner Tasche war eine Flasche mit Wasser und Taschentücher. İch nahm einen Taschentuch und durchfeuchtete es mit Wasser.

İch näherte mich Rüyas Gesicht und tupfte vorsichtig das Taschentuch auf den Bereich ihrer Lippe um das getrocknete Blut zu entfernen. Einige Male verzog sie ihr Gesicht. Doch man merkte, dass sie sich freute mich zu sehen.

İch schlug auf die Tür es kalppte aber nicht. Mir fiel ein dass Rüyas Arme zusammen gebunden waren ich machte sie auf und wir versuchten zusammen die Tür aufzumachen.

Rüya hatte sehr viele wunden im Gesicht. İch guckte sie kurz an und sie senkte ihre Blicke. "Sieht es wirklich sehr schlimm aus?" fragte sie mich leise.

"Nein, du bist immernoch wunderschön.", antwortete ich.

Sie lächelte leicht und zusammen versuchten wir die Tür aufzumachen.

Wir schafften es einfach nicht. Zusammen setzten wir uns in eine Ecke. Es wurde schon dunkel.

Plötzlich sahen wir wie Levent die Tür aufschloss und betrunken mit einem Freund rein kam. Er kam ganz nah zu mir so dass ich seine Atmung hörte.

Der Alkohol Geruch aus seinem Mund war sehr stark. Betrunken sagte er:" Na, du süße". Er wollte mir grade einen Kuss geben doch ich war schneller und gab ihm eine Ohrpfeife.

Sein Freund, der schon betrunken auf dem Boden lag, lachte ihn die ganze Zeit aus. Dilara lief schnell zur Tür und machte ein Zeichen das ich auch kommen soll. Ich schubste Levent und er fiel auf den Boden. Zusammen liefen wir raus.

Burak's Sicht

Wir bekamen einen Anruf von Dilara sie wollte uns grade sagen wo Rüya war. Doch dann hörten wir eine männliche Person im Hintergrund und Sekunden später legte sie auf.

Yasin überlegte lange was für einen Haus Dilara meinte.

Doch so viel Zeit haben wir einfach nicht. Wir guckten überall nach. Da Yasin und ich schon einen Führerschein hatten stiegen wir in unsere Autos und suchten sie überall.

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So unsere treuen Leser, das ist unser 7. Kapitel. Wir hoffen sehr, dass es euch gefällt, denn es wurde mit viel Mühe, Fantasie, Zeitaufwand und auch mit vielen Blackouts verfasst.

Noch ein Dankeschön an die fast 900 Leser und auch an Esra, die während meiner Abwesenheit die Geschichte übernommen hat.

Esra und Sibel

Schicksal ∞Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt