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Ich legte die Rasierklinge an meiner Pulsader an. Ich schloss noch kurz die Augen und dachte an alle schönen Momente mit meiner Familie, oder mit meinen Freunden.
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Ich wollte gerade den schnitt machen als Liam ins Badezimmer kam. Ich Vollidiot habe natürlich nicht die Tür abgeschlossen. Selbst wenn, er hätte sie eingetreten.
Er sah mich mit großen Augen an. Es war offensichtlich das er besorgt ist. Diese Besorgnis wandelte sich aber ganz schnell in Wut um. Er kam mit schnellen schritten auf mich zu und riss mir sie Rasierklinge aus der Hand. Dabei schnitt er sich und es fing an extrem viel zu bluten.
»WAS SOLL DAS?! WOLLTEST DU DICH ETWA UMBRINGEN?!« schrie er.
»I-Ich« ich brachte kein Wort mehr heraus.
Ich nahm seine Hand in meine und begutachtete sie. Er wirkte verwirrt aber es ist meine Schuld das er sich verletzt hat also muss ich das wieder gerade biegen. Ich nahm mir den erste Hilfe Koffer aus dem Schrank und desinfizierte die große Schnittwunde auf seiner Hand. Danach verband ich sie und bemerkte seinen verwirrten Blick auf mir. Als ich dann fertig war sah ich ihm direkt in die Augen und versuchte seinem Blick stand zu halten. Er nahm mein Gesicht in seine Hände und legte seine Lippen auf meine. Aber nicht so wie das letzte mal. Diesmal war er ganz Zart, als währe ich aus dünnem Glas, er bewegte seine Lippen langsam auf meinen und ich erwiderte seinen Kuss. Unsere Lippen bewegten sich nun synchron zueinander. Er legte seine Hände um meine Taille und ich schlang meine Arme um seinen Hals. Es war ein perfekter Moment. In diesen Momenten könnte man sich einfach in ihn verlieben. Ich muss dafür sorgen das er normal wird. Ich denke ohne das ganze psychospiel kann er echt toll sein und perfekt. Da ich wahrscheinlich eh nie von hier wegkomme will ich ihn ändern. Ich habe bemerkt das er mich liebt. Ich weiß nicht wie lange er mich beobachtet hat das er mich schon liebt aber wenn ich ihm vorspiele das ich ihn auch liebe könnte er sich vielleicht ändern. Dann gibt es mehr solche Momente.
Schließlich lösten wir uns voneinander.
»wieso bist du nicht einfach immer so?« fragte ich plötzlich.
»was meinst du mit so?« fragte er.
»so lieb und nett. Sonst schreist du immer rum und bist aggressiv. Aber wenn du mal nicht rumschreist bist du einfach nur perfekt.« erzählte ich. Ich lüge ihn ja nicht an, das ist wirklich so, alles stimmt, aber ich könnte mich nie in so jemanden verlieben.
»ich bin sehr... fürsorglich und sensibel wenn es um jemanden geht den ich haben will. Und wenn du mich nicht immer provozierst bin ich öfter so.« erklärte er.
Sag doch einfach das du krank bist.
Ich lächelte ihm trotzdem zu und er erwiderte mein Lächeln.
Er nahm meine Hand und ging mit mir runter an den Tisch. Dort aßen wir gemeinsam und er sah mich wieder so an.
»wieso wolltest du dich umbringen?« fragte er.
Ich sah zu ihm auf und unsere Augen trafen sich. Bei seinen wundervollen Eisblauen Augen hatte ich fast vergessen das er was gesagt hat.
»du hast mich entführt, mich gefangen gehalten. Jemanden...umgebracht...mich angeschrien. Ich hatte Angst. Ich will wieder Frei Leben können.« antwortete ich.
Er sah mich lange Zeit einfach nur an. Sagte nichts. Bewegte sich auch nicht. Ich hatte um ehrlich zu sein Angst was jetzt kommt.
»ich habe angst das wenn ich sich frei lasse, du abhaust, nie wieder kommst, oder jemanden sagst was hier passiert ist.« sagte er.
Ich sah ihn an und sagte genauso wie er gerade nichts.
»hättest du das nicht gemacht, sondern mich einfach angesprochen und mich auf ein Kaffee eingeladen hätte ich mich vielleicht sogar in dich verliebt. Dann würde ich gerne bei dir sein, mich an dich kuscheln. Dir sagen das ich sich liebe.« meinte ich und sah ihm immer noch in die Augen.
»du hättest dich nie in mich verliebt.« antwortete er.
»doch. Wenn du so währst wie jetzt, oder wie gerade eben könnte ich mir vorstellen dich zu lieben.« erwiderte ich.
Er schüttelte nur den Kopf und aß weiter.
Was ist nur mit dem. Ich meine es ernst. Ich könnte mich in ihn verlieben. Aber nicht so. Nicht gezwungener maßen. Er versucht mich sogar mit Geld zu überreden. Aber für mich ist Geld nicht die Welt. Für mich zählt Liebe, Familie und Freunde. Das ist für mich wichtig.
Mit Geld kannst du dir das alles nicht kaufen.
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Wieder nicht ein so langes Kapitel aber da sich eine gewisse Person 😏
ein Kapitel gewünscht hat und sonst vor Neugierde gestorben währe habe ich noch eins geschrieben.
Falls ihr wünsche habt wie die Geschichte weitergehen soll schreibt es in die Kommentare und ich werde versuchen es einzubauen. Ich hoffe euch gefällt das Kapitel.
😏😆
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His Property
Teen FictionIch konnte an der muskulösen Hand an meinem Mund erkennen das es sich um ein Mann handelt. Schließlich musste ich doch atmen und als ich das Zeug einatmete wurde mir auch schon leicht schwarz vor Augen. Ich versuchte mit allen Mitteln bei Bewusstsei...
