Matteo
Ein Monat ist vergangen, seitdem ich Gaston die Sache mit dem Brand erzählt hatte. Ich habe ihn oft danach angerufen und versucht mit ihm zu reden, jedoch meint er immer "später" oder "nicht jetzt".
Klar er hat Nina, mit der er viel macht, was ich auch verstehe und es ist sein Leben aber ich bin ihm plötzlich egal.
Ich dachte nachdem ich es ihm erzählt habe würde alles besser werden.
Pfft...von wegen...
Ich weinte jede Nacht und schlief kaum. Ich konnte oft nicht in die Schule, da alles schmerzte.
Die Wunden vervielfachten sich und keiner war für mich da...keiner.
Der Schmerz wurde stärker und bohrte sich immer tiefer in mich hinein.
Ich habe mich bis jetzt nicht getraut Gaston das alles zu sagen. Jetzt ist jedoch der Zeitpunkt.
Ich traf mich heute mit Gaston im Park.
5 Minuten vergingen.
10 Minuten vergingen.
15 Minuten vergingen.
20 Minuten vergingen.
25 Minuten vergingen.
...
60 Minuten vergingen aber ich wartete immernoch. Und tatsächlich. 65 Minuten nachdem wir uns treffen wollten kam er.
"Sorry bin ein bisschen zu spät." Sein Blick hing auf seinem Handy.
"Gaston können wir mal reden?" fragte ich ernst.
"Das geht jetzt grade schlecht. Ich muss los. Ramiro wollte noch kurz mit mir reden." Schon drehte er sich um und wollte gehen.
"Verdammt Gaston! Ich dachte wir wären beste Freunde!" Ich merkte wie mir schon Tränen in den Augen standen. Wieso war ich ihm plötzlich so egal?
Er packte sein Handy weg und drehte sich um. Er schaute mir in die Augen und ich ihm.
"Aber das sind wir doch" gab er verwirrt von sich.
"Beste Freunde kommen nicht ne Stunde zu spät ohne Bescheid zu geben. Ich hab mir Sorgen gemacht! Beste Freunde hören einem zu! Beste Freunde helfen einem in schweren Zeiten! Sie ignorieren sich nicht!" Ich musste mich anstrengen die Tränen in meinen Augen zu halten. Ich wollte nicht weinen. Nicht schon wieder.
"Sorry ich habe auch ein eigenes Leben! Ich höre dir immer zu! Ich helfe dir soo oft! Hast du dich mal gefragt wie es mir geht!? Ich leide auch darunter, da es dir schlecht geht. Und vielleicht habe ich auch Probleme? Aber NEIN es geht mal wieder nur um DICH!" schrie er mich plötzlich an.
Hatte er Recht?
Ich fragte ihn wirklich nie.
Ich hatte es vor aber ich tat es nie.
Oder?
Ich war egoistisch.
Sogar sehr.
Ohne noch ein Wort zu verlieren, drehte ich mich um und rannte weg. So schnell ich nur konnte.
Was war ich bloß für ein Freund?
Gaston
Wieso habe ich das gesagt?
Es stimmt ja nichtmal!
Matteo kümmert sich um jeden.
JEDEN!
Jeden außer sich selbst!
Er fragt mich immer wie es mir geht selbst wenn er am Boden zerstört ist.
Und jetzt, wo er mich soo sehr braucht, bin ich nicht für ihn da...
Was bin ich nur für ein Freund?
Ich sah ihm ein paar Sekunden nach, wie er rannte.
Ich konnte seinen Schmerzen wortwörtlich spüren.
Ich hatte ihn zusätzlich verletzt.
Ich drehte mich um und rannte in die ingegengesätzte(hoffe das ist richtig xd) Richtung, anstatt meinem besten Freund nach zu rennen.
Ich wollte das alles garnicht!
Ich rannte und rannte bis ich plötzlich ein lautes Dröhnen in meinem linken Ohr hörte. Ich drehte meinen Kopf nach links und bevor ich reagieren konnte, spürte ich schon den starken Schmerz.
Jetzt weiß ich wie Matteo sich immer fühlen musste, mit den ganzen Schmerzen.
Bevor ich weiter denken konnte, verlor ich mein Bewusstsein. Och hörte nurnoch die Sirenen.
Matteo
Ich war mittlerweile zuhause angekommen und hatte mich einfach auf den Boden geschmissen und angefangen leicht zu weinen.
Plötzlich klopfte es an der Tür.
Ich wischte die Tränen weg und ging zur Tür. Als ich sie öffneten, stand die Polizei vor mir. So wie früher...
"Matteo Balsano?"
"Ja?" fragte ich unsicher.
"Wir bitten Sie uns im Krankenhaus begleiten."
"Wieso?" fragte ich besorgt.
"Es geht um Gaston Perida. Es tut uns leid, ihnen das mitzuteilen, aber er wurde vorhin in einen Autounfall verwickelt. Es ist noch nicht sicher, ob er es überlebt. Es würde sie gerne sehen"
Für einen Moment vergaß ich zu atmen. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Kurz war der ganze Schmerz verflogen.
Mein Herz begann wieder zu schlagen und alles kam wieder auf mich zu. Doppelt so stark. Wie ein Schlag. Mitten ins Gesicht. Mein Atem wurde unregelmäßig und meine Augen füllten sich augenblicklich mit Tränen, denen ich freien Lauf ließ.
"Nein" flüsterte ich.
Meine Beine, welche schon die ganze Zeit zitterten, ließen schließlich nach. Ich fiel auf den Boden und die Polizisten kümmerten sich sofort um mich. Sie brachten ins Auto und wir fuhren zu Gaston.
Er war der einzige den ich noch hatte. Er bedeutet mir Alles.
Ich will ihn nicht verlieren.
Er soll bleiben!
Er sagte doch "für immer"...
😝😝😝😝😝😝😝😝
Sorry jasii liebe dich💖💖😵
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His Pain\\Lutteo♡
Fanfictiondie ist mega alt und nicht wirklich gut also lesen auf eigene Gefahr lol Matteo Balsano. Ein Angeber. Ein Player. Ein arroganter Snop. So kennen ihn alle. Doch was, wenn das alles nur gespielt war? Was, wenn Matteo eine andere Seite hat? Was, wenn...
