So langsam wurde es echt ein wenig dunkel.
Ich trat über die Türschwelle und stand nun im Hausflur.
Die Wände waren in einem zarten hellgrau gestrichen. Links von mir befand sich eine weiße Kommode, an der Wand hang ein Spiegel und eine paar Haken für Jacken.
Der Flur war nicht sonderlich groß, also ging ich weiter.
Vor mir lag nun ein großes Wohnzimmer mit offener Küche. Die Wände waren wie im Flur in hellgrau gestrichen, waren aber mit ein paar Tapeten Streifen senkrecht nach unten beklebt. Das Sofa war genauso strahlend weiß, wie der Tisch, der davor stand und die Ablage, auf der der Fernseher steht.
Eine weiße, noch leere Vitrine stand hinter dem Sofa. So wie ich Mom kenne, würde sie dort morgen schon Bilder und Auszeichnungen unterbringen.
Die Küchenmöbel und der Esstisch waren ebenfalls passend zum Flur und Wohnzimmer weiß.
,,Zweite Tür, oben links, Mäuschen." rief Mom mir zu. Sie trug gerade einen Karton die Treppen hinauf.
Das Treppengeländer, sowie der Boden im Erdgeschoss, bestand aus dunklem Holz. Neben der Treppe befand sich eine Tür, die aus dem selben Holz wie der Boden bestand. Es stellte sich heraus, dass dies eine Vorratskammer war. Bis jetzt befanden sich dort jediglich leere Regale, die Mom sicherlich mit dem nächsten Einkauf befüllen würde.
Als ich die Tür schloß, kam Liam die Treppen runter gejoggt. ,,Ich hole jetzt deine Koffer, ja?" Fragte er mich. Nickend sah ich ihn an und ging nun auch die Stufen nach oben. Liam fuhr sein Weg ebenfalls fort.
Im Obergeschoss angekommen, musterte ich ersteinmal den Flur.
Oben befanden sich vier Türen. Zwei davon auf der linken Seite und die anderen Beiden auf der rechten Seite.
Zweite Tür, links. Ist wohl hier.
Ich stand vor der dunkelen Holztür, hinter der sich mein neues Zimmer befinden sollte. Etwas gespannt war ich ja schon, aber auf der anderen Seite wollte ich einfach nur zurück nach New York.
Schließlich öffnete ich die Zimmertür und trat in den Raum. Die Wände waren schlicht weiß bepinselt. Der Boden bestand aus den selben dunklen Holzdielen, die auch unten überall vorhanden waren.
Etliche Kartons, beschriftet mit meinem Namen, standen im Raum verteilt.
Bis jetzt war mein Zimmer nur mit einem Bett, einem kleinen Regal und einem etwas größeren Kleiderschrank ausgestattet.
Auf meinem Bett lagen schon Bett-, Kissen-, und Bettdeckenbezug bereit.
Einige Fenster besaß das Zimmer schon. Eines war etwas größer, mit einer ziemlich breiten und niedrigen Fensterbank. Man könnte dort ein paar Kissen und eine Decke dazu legen und man hat ein guten Platz zum Chillen.
,,Was hast du denn alles in deinem Koffer?" beschwerte sich Liam. Ich drehte mich zu ihm auf. Belustigt sah ich ihm zu, wie er meinen Koffer im Zimmer abstellt.
,,Beeil dich morgen früh. Wir teilen uns ab jetzt ein Badezimmer" warnte er mit auf mich zeigenden Zeigefinger und verließ den Raum kopfschüttelnd und mit Grinsen im Gesicht. Darauf verdrehte ich lächelnd meine Augen und öffnete meinen Koffer.
Ich zog mir eine kurze Schlafhose und ein weißes T-Shirt aus der Tasche und warf meine Schlafsachen auf mein Bett.
Bevor ich mich umzog, schloss ich die Tür.
Fertig umgezogen, begann ich das Bett zu beziehen und schließlich mein Ladekabel aus meiner Tasche zu kramen.
Dann schloss ich mein Handy an das Kabel, das nun in der Steckdose steckte, an, schaltete das Licht aus und legte mich ins Bett.
Schlafen konnte ich allerdings noch nicht so richtig. Ich sah bestimmt 15 Minuten lang aus dem Fenster zum bereits aufgegangenem Mond.
Meine Gedanken waren immer noch bei Dad.
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Tristan
Teen FictionHailey Clarks. Haileys Leben verwandelt sich in ein riesen Chaos. Ihre Eltern trennen sich. Sie zieht mit ihrer Mom und ihrem Bruder zu ihrer Tante nach Houghton, Michigan. Die Kleinstadt ist im Gegensatz zu New York nichts. Tristan West. Sein ganz...
