Elena hörte auf zu lachen, während April kritisch ihre Augenbrauen zusammen zog und Chloe etwas erschrocken zu dem Jungen sah.
Die anderen Gäste scheint das Ereignis nicht wirklich zu stören. Nur Tristan und Noah wurden auf uns aufmerksam.
,,Hey, wer ist das?" Flüstert Elena mir zu.
Ich schüttelte mit dem Kopf, ,,Unwichtig" meine ich nur und packte meine Sachen in meine Tasche.
,,Wir reden ein andermal" ich stand auf und lächelte den dreien kurz zu.
Jake stand wie damals immer lässig an seinem Auto, das wie auch alles andere sein Vater ihm finanzierte.
,,Lange ist es her" grinst er schief und stößt sich von seinem Auto ab um mir näher zu kommen.
„Fahren wir doch ein Stück und reden ein wenig" meint er.
Kurz sah ich sein freches Grinsen bevor ich in das leicht verwunderte und verärgerte Gesicht von Tristan sah.
„Ich würde es bevorzugen, wenn wir eher in der Nähe anderer sind und dort reden" antwortete ich nur kalt.
Mom oder Liam dürften ihn hier nicht sehen, sonst würde es zu Hause nur Stress geben.
Nickend stimmt er zu und wir begaben uns auf die andere Seite zum Park.
Den Blick, den mir Tristan zuwirft, ignorierte ich gekonnt.
„Was willst du hier?"
„Fragen wie es dir geht, was du hier machst, hast du dich schon gut eingelebt?" tut er einen auf Unschuldslamm.
„Das hättest du auch schreiben können" verdrehte ich die Augen.
„Dann würde ich dich aber nicht sehen"
„Jake..." pustete ich aus und sah ihm das erste Mal wieder ins Gesicht.
Seine hellblauen Augen strahlen mir entgegen während seine naturroten Haare wie immer wirr auf seinem Kopf liegen und einige Strähnen auf seine Stirn gefallen waren.
Er trug seine Football Jacke und eine einfache dunkelblaue Jeans. Und er wusste, dass er gut aussah.
Das Selbstbewusstsein hatte er definitiv von seinem Dad. Dieser war ein ziemlich angesehener Politiker in New York. Noch dazu wirkte er immer sehr einschüchternd.
Eine Eigenschaft, die Jake ebenfalls von ihm übernahm.
Zu blöd, dass ich nicht mehr das kleine stille Mäuschen bin.
Zumindest den meisten gegenüber.
Jake stöhnte genervt aus.
„Wegen meinem Dad" antwortet er und scheint mich nun auch zu mustern.
Jake erkannt wahrscheinlich das große Fragezeichen über meinem Kopf und musste etwas schmunzeln. Ich denke mal auf Grund meines Blickes, der vollkommen ins Leere ging.
„Du kennst ihn doch. Er wollte nie, dass zwischen uns Schluss ist" antwortet er schließlich als er merkte, dass ich ihn auffordernd ansah.
Sein Vater fand ich wäre die perfekte Freundin für die Öffentlichkeit. Er sagte mir, ich wäre nicht zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein und ich würde nie mit einem Reporter sprechen.
Sein Vater war genauso oberflächlich wie sein Sohn und das ist einfach nur widerlich.
„Wir haben- ich habe aus meinen Fehlern gelernt und bin der selben Meinung wie Dad" fährt er fort „Hailey ich..." Jake wurde durch ein klingelndes Handy unterbrochen.
Es war meins. Gott sei Dank.
Ich kramte mein Handy aus meiner Jackentasche und signalisierte dem Jungen vor mir still zu sein als ich den Namen lies, der aufploppte.
„Liam"
„Hailey wo bist du?" meint er angespannt.
„In der Stadt, warum? Was ist los?" ich entfernte mich einige Schritte vom Jake, der mich ziemlich genervt musterte.
„Calemines Wagen steht in der Stadt. Wo bist du? Ich hole dich jetzt ab" er klang ziemlich streng und würde sicher kein nein akzeptieren. Außerdem wollte ich mich ziemlich gerne aus dem Gespräch mit meinem Ex-Freund entziehen.
„Du kannst mich so in 5 Minuten vom Parkplatz des Parks abholen" meinte ich nur und legte auf.
Jake verdrehte die Augen und sah mich kopfschüttelnd an.
„Jake lass gut sein. Ich muss jetzt los"
„Hailey jetzt warte doch mal" seufzte er und griff nach meinem Arm.
Ohne ein Wort zu sagen, entriss ich mich aus seinem Griff und bewegte mich in Richtung der Parkplätze.
Ich realisierte jetzt erst, dass Jake hier war. Er nahm den Weg von Nee York hin bis in diese Kleinstadt, die was weiß ich wie viele Kilometer entfernt ist.
Ich realisierte jetzt erst, was Jake sagte.
Das ist gerade echt viel. Ich möchte einfach nur nach Hause.
Als ich Liam mit meinem Auto ausmachen konnte, stieg ich ein und wir fuhren nach Hause.
„Hey Lee, gehts dir gut?" besorgt musterte er mich.
„Hm?" machte ich nur?
„Na über was zerbrichst du dir diesmal deinen kleinen Kopf?" lacht er leicht.
„Das übliche" zuckte ich mit den Schultern.
Natürlich war es nicht das Übliche. Ich verstehe nicht wieso es Jakes Vater so wichtig war, dass wir wieder ein Paar werden.
Ich meine-
Mir fiel jetzt erst auf, dass wir schon in unserer Einfahrt standen. Also stieg ich aus und lief die Stufen unserer Veranda nach oben.
„Bist du sicher?" sah er mich skeptisch an.
„Ja Liam, es ist alles in Ordnung"
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Tristan
Teen FictionHailey Clarks. Haileys Leben verwandelt sich in ein riesen Chaos. Ihre Eltern trennen sich. Sie zieht mit ihrer Mom und ihrem Bruder zu ihrer Tante nach Houghton, Michigan. Die Kleinstadt ist im Gegensatz zu New York nichts. Tristan West. Sein ganz...
