Kapitel 10

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10.
Sicht Andreas:
Nachdem Dirk geklopft hatte und die Tür geöffnete wurde, sah ich direkt das mein Bruder da auf der Trage lag. Er war aber bei bewusstsein und hatte eine Sauerstoffmaske auf dem Gesicht.
Sanitäter: Keine Panik, Ihr bruder hat nur zuviel Rauch eingeatmet. Er wollte aber Sie warten bevor wir ihn zur beobachtung ins Krankenhaus bringen.
Dirk: Andreas, wir fahren hinter her. Ist alles schon startklar.
Andreas: Ok. Aber wer ist wir.
Dirk: Eure Mama, Chris Frau und Kai. Und ich steig da jetzt auch noch ein. (zum Sanitäter) FAhren sie nach Herford oder Bünde ins Krankenhaus.
Sanitäter: Bünde
Andreas: Nein, Klinikum Herford. Wir sind da bekannt und die wissen wie sie mit uns umgehen müssen.
Sanitäter: Ok, dann nach Herford. Lassen sie mich raten, sie möchten auch gerne hier hinten mitfahren, damit sie nicht gesehen werden.
Andreas: Exakt.
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Sicht Jasmin:
Ich zog mich rasch um und packte dann alles wichtige in meine grössere Handtasche. Auch eine Tüte Marzipankartoffeln und Schokobons packte ich ein. Im Vorbeigehen schmiss ich noch eine kleine Flasche stilles Wasser in die Tasche, zog Schal und Jacke an, steckte meine Mütze in die JAckentasche, denn die brauchte ich im Auto nicht, schlüpfte in meine Nieten stiefeletten und ging runter. Doreen parkte gerade vor der Einfahrt als ich rauskam. Sie stieg aus um mich zu begrüßen. Dann gaben wir die Adresse ins Tomtom ein und fuhren los. Sonst war immer Stimmung wenn wir zusammen irgendwohin fuhren, doch heute schwiegen wir beide und nur die Musik von CD sowie die Fahrgeräusche waren im Fahrzeug inneren zu hören. Je näher wir kamen, desto stärker wurde mein Bauchgefühl. Als wir die Engerstrasse hinunter kamen, sah ich rechtsseitig schon jedemenge blaulicht flackern. Uns kam ein Rettungswagen mit Blaulicht aber ohne Martinshorn, gefolgt von einem schwarzen VW Multivan mit abgedunkelten Scheiben.
Jasmin (schreiend): STOPP, fahr dem Rettungswagen hinterher. Sie sind da drin.
Doreen: Spinnst Du. Woher willst Du das wissen?
Jasmin: Frag nicht... Fahr.
Doreen: Nein, wir fahren da jetzt hin wo Du hin wolltest und nicht wie bekloppte hinter einem Rettungswagen her. Ist doch gar nicht sicher dass der Rettungswagen von da kommt.
Jasmin: Fahr jetzt hinter dem Wagen her. Glaub mir. Bitte.

Gebrochenes HerzGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt