Kapitel 41

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Sicht Jasmin: Tat ich das gerade wirklich. Stand ich wirklich in Hannver am Bahnsteig und hatte vor wieder zurück nach Bünde zu fahren. Ja ich hatte das vor, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es besser wäre nun nicht klein bei zugeben, sondern auf eine Nachricht von Ihm zu warten. Er sollte seine Scheidung erstmal über die Bühne bringen und dann könnten sie nochmal bei Null starten. Sie hatte ihm nun schon so oft gezeigt, was sie empfindet und sich sogar ihre Gefühle verbieten würde, wegen seiner Kinder. Sie hatte respekt vor dieser situation in der Andreas sich befand. Sie selbst hatte keine Kinder, trotzdem verstand sie dass es für Ihn und auch die Kinder selber nicht toll sein dürfte was da gerade passierte. Und eigentlich müsste er sehr vorsichtig sein, denn wenn die Presse davon erfuhr dass er sich in scheidung befand und die "heile Ehe" die er in der Show vorgab gar nicht so heile war, dann würde er Schlagzeilen machen. Wieder eine Promiehe gescheitert. Waren das die Schattenseiten einer erfolgreichen Karriere in der Öffentlichkeit.
Ich ging vom Bahnsteig runter in den Bahnhof selbst. Holte mir am Wurstbasar noch ein paar Mettwürstchen und bei dem Bäcker ein paar Brötchen und ging dann Richtung Straßenbahn um mit dieser nachhause zu fahren. In der Bahn traf ich dann noch eine bekannte, der ich vorgaukelte, dass es mir fantastisch ging. Es ging sie nämlich nichts an, dass ich mich in einer Gefühlsachterbahn befand.
1 Stunde später war ich dann bei mir zuhause, umgezogen in Jogginghose und Tshirt und hatte es mir auf meinem Balkon mit einer Tasse Tee bequem gemacht. Ich versuchte nachzudenken, doch irgendwie drehten sich die Gedanken im Kreis. Ich ging wieder rein und griff zum Telefon.

Gebrochenes HerzGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt