Ich starre gerade aus. Betrachte wie sich die Äste im Wind neigen und das bunte Laub zu Boden fällt. Ständig kommt mir die gestrige Nacht in den Sinn. Immer wieder taucht die selbe Frage auf. Was kann ich tun damit der Chip nicht über Johanna Besitz ergreift? Mein Blick wandert zu ihr. Sie atmet gleichmäßig und schläft mit den Händen am Baum festgebunden. So erinnert sie mich an die alte Johanna. An das Mädchen das mich aus der Arena gerettet hat, das Mädchen das meine Freundin geworden war in Distrikt 13.
Ihre Augen beginnen zu flackern und langsam setzt sie sich hoch und blickt verwirrt um sich. "Wo bin ich?", stottert sie. Dann bleibt ihr Blick an mir hängen. "Katniss?", fragt sie mit gehobenen Augenbrauen. "Warum bin ich gefesselt? Wo bin ich? Was ist hier los?", sie versucht sich los zu machen, schlägt mit ihren Beinen wie wild um sich. Langsam stehe ich auf und gehe zu ihr hinüber. "Beruhige dich. Ich erkläre dir alles. Doch du musst mir auch Fragen beantworten", sie nickt. "Zuerst hast du irgendwas mit Snows Nichte zu tun? Arbeitest du mit ihr zusammen?". "Bist du verrückt? Ich war schon immer gegen die Spiele zumindest meistens. Ich möchte mit diesen Kapitolpackt nichts zutun haben!", sagt sie scharf. Ich glaube ihr, ich glaube das sie im Moment nicht von dem Chip in ihren Hinterkopf gesteuert wird. Ohne darüber nachzudenken binde ich sie los. Sie reibt an ihren Handgelenken an denen sie rot und etwas geschwollen ist. Ich musste sicher gehen, entschuldigte ich mich in meinem Kopf. Sicher ist Sicher. "Warum bin ich hier Katniss?". Ich schlucke. "Johanna. Ich weiß nicht wie sie es geschafft haben aber du bist gechipt", erkläre ich ihr. Ich nehme ihre Hand und führe sie zum Hinterkopf. Ihre Finger führe ich über die Wölbung. "Gechipt?", fragt sie nach. Noch nachdem ich meine Hand zurück gezogen habe, liegen ihre Finger auf den Chip. "Sie können besitz über dich ergreifen, dich kontrollieren!". Johanna sagt nichts. Sie starrt mich mit geweiteten Augen an. "Aber wann hätten sie den einsetzten können?", fragt sie und schüttelt den Kopf. "Denk nach! Was hast du die letzten Tage gemacht? Wo warst du? In welchen Distrikt": "Katniss, ich weiß es nicht. Ich weiß nichts mehr von den letzetn 48 Stunden. Es ist alles weg. Als hätte ich in diesen Tagen nicht gelebt", entgegnet sie und Tränen bilden sich in ihren Augen. "Ich will keine Marionette sein von ihnen. Nicht schon wieder". Ich lege meinen Arm um sie und drücke sie an mich. ihr schluchzen wird immer lauter. "Was wollen sie bloß von mir?", flüstert sie immer und immer wieder. "Du hast mich angegriffen", beginne ich. Plötzlich schaut sie hoch. Alle Farben sind aus ihren Gesicht gewichen. Sie sieht so verletzlich aus. Das Mädchen, das mich gestern angegriffen hat, gibt es nicht mehr. Wir wissen beide was sie von ihr wollen doch es ist zu Schlimm um es auszusprechn. Ich drücke ihre Hand und rücke von ihr ab. "Es tut mir Leid", flüstert sie immer und immer wieder. Die Stille wird durch das anhaltenden Schluchzen von Johanna unterbrochen. "Hör auf damit", sage ich genervt und bereue sofort meinen harten Ton. Ich merke wie sie mich von der seite mustert. Ihr Blick wandert von meinen zersausten Haar bis zu meinen Naben überzogenen Beinen. "Über was denkst du nach?", frage ich sie. "Ich überlege was du vor hast. Du kannst mir nicht erklären das du nur zu Spaß hier bist". Ich nicke abwesend und meine Gedanken wandern zu meinen Kindern. Was machen sie wohl gerade? Wie fühlen sie sich? 5 tage vor der Arena?"Katniss", holt sie mich aus meinen Gedanken zurück. "Hör zu Johanna. ich würde es dir gerne erzählen aber ich weiß es nicht ob sie es hören können durch den Chip. Ich weiß ja nicht mal ob sie dieses Gespräch jetzt mit verfolgen. Ich würde dir so gerne vertrauen",schweigen wird wieder breit. "Wir müssen ihn zerstören.", sagt sie kalt. "Und wie willst du das anstellen?". "Beetee.ich weiß das er im kapitol lebt. Wir müssen ihn finden Katniss. Er ist meine Chance das Ding los zuwerden. Wir sind so nahe an den Mauern und ich weiß das du auch darein musst also ist es dadurch kein Umweg", erklärt sie mir, überzeugt von ihren eigenen Plan. "Was ist wenn sie jet zt alles gehört haben ? Unseren Plan und uns dann das Handwerk legen?", hacke ich misstrauisch nach. "Ich bin mir sicher das Beetee diese Chips zu unseren Vorteil gemacht hat", sie zwinkert mir zu. "Na Los", sie ist bereits aufgesprungen und packt die wenigen Sachen die ich mitgenommen habe in meinen Rucksack. Ich rufe mir noch einmal die Karte mit den Weg ins kapitol in den kopf, schultere den Rucksack und begebe mich mit ihr in Richtugn Norden. Mein Vertrauen lege ich in sie. In eine lebende Zeitbombe. Sie wird hoch gehen nur weiß niemand wann. Gewinnt der Chip Kontrolle, reißt sie mich in die Arme des Kapitols. es gibt kein zurückmehr.
Elaine Snow P.O.V
"Wir haben sie verloren Miss". "Was soll das heißen?", brülle ich den jungen Mann vor mir an. Professor Light. Er trägt viel zu große Brillengläser und sein Hemd häng zerknittert an ihn herunter. Um seine Augen haben sich dunkle Augenringe gebildet als hätte er die ganze Nacht durch gearbeitet. Als er mir keine Antwort gibt, springe ich von meinen Schreibtischsessel hoch und schlage mit der Handfläche auf den Tisch. Der Lärm lässt ihn zusammen zucken. "Ich fragte sie: Was soll das bedeuten?". Er geht einen Schritt zurück und schiebt sich seine Brille wieder den Nasenrücken hinauf. "Das Signal ist abgebrochen. Wir bekommen keine Verbindung mehr zu ihren Chip. Vielleicht ist sie im Moment in einen Funkloch"; entgegnet er. "Funkloch?", ich ziehe eine Augenbraue hoch. "Haben sie irgendwelche gespräche aufgenommen?". "Nein, Ja. Doch Miss", sagt er mit zittriger Stimme. Seine Finger krallen sich an den Ordner in seinen Händen. "Ins Labor sofort", sage ich etwas zu Laut und mit ernster Miene. Er öffnet mir die Tür und ich steuere hinaus. Mit schnellen schritten gehe ich den weißen und kahlen Gang entlang. Ich merke wie er versucht mit mir Schritt zu halten, doch dies scheint unmöglich. Wut brodelt in mir. Wir waren so knapp. Fast hatten wir sie, doch dann ist sie entkommen. Die goldene Aufzugtüre öffnet sch wie durch zauberei vor mir. "Labor", sage ich ohne auf Light zu warten. Kurz bevor sich die Tür schließt springt der kleine schlagsige Mann hinein und landet hart auf dem Boden. Die Zettel seines Ordners liegen verstreut am Boden. Ich mache keine anstallten ihn zu helfen sondern warte bis sich die Türe vor mir wieder öffnet. Das klaken meiner hohen Absätze ist das einzige Geräusch am Gang."Tür auf", sag ich als ich die Tür des Labors erreiche. Die Tür schwankt auf.
Das Labor ist ein rießiger weißer Raum. Es ist noch in 3 weitere Abteilungen abgetrennt. Erster Teil ist der Operations teil wo die chips eingesetzt werden. Der zweite abteil ist mit vielen Bildschirmen ausgesttattet und im dritten Teil gibt es nur ein Bett und einen Computer. Ich steure auf den zweiten Teil zu.
"Was ist passiert?", sage ich laut und zu niemand bestimmten in den Raum hinein. Die unterhaltungen im Raum verstummen. Die Leute wenden ihre Köpfe vom Bildschirm ab und starren mich mit erschrockenen großen Augen an. "Ich möchte meine Frage nicht wiederholen". "Die Verbindung ist abgeborchen", meldet sich eine jüngere jedoch groß gewachsene Dame zu Wort. Sie sitzt in ihren Schreibtischsessel und versucht den Blickkontakt mit mir Stand zuhalten. "Wir hatten die Kontrolle über sie. Wir hatten Katniss gefunden doch aufeinmal ist die Verbindung abgebrochen. Manchmal hören wir noch Bruchteile, was sie miteinader reden jedoch haben wir es nicht geschafft die Verbindung wieder aufzunehmen", sie schluckt hörbar. Ich spüre ihre Angst vor mir. Dies wiederrum bringt mich zu Lächeln. "Irgendetwas interresantes bei den Gesprächen?", frage ich. "Nein". "Verdammt nochmal dann findet etwas interessantes heraus. Katniss Everdeen ist auf freien Fuß da draußen und sie will eine Rebellion anzetteln! Wir müssen das verhindern, denn wenn wir es nicht schaffen war es das mit dem Kapitol und wir werden untergehen", ich zeige mit meinen Finger auf sie. "Jeder einzelne von euch wird sterben, weil ihr für mich arbeitet also bemüht euch und arbeittet weiter", ich drehe mich um zu gehn. Ich höre wie sie in die Tasten des Computers hauen und sich ihrer Arbeit zuwenden.
Meine Hand ruht auf dem Türknauf und ich versuche mich zu sammeln versuche meine Gedanken zu ordnen. "Miss? Warten sie", ich drehe mich um. Ein Professor etwas jünger als in meinen Alter. kommt auf mich zugelaufen. Er hat die Kopfhörer um seinen Hals gelegt und spielt nervös mit seiner Krawatte um seinen Hals. Sein Gesicht seine Art kommt mir so bekannt vor. Als hätte ich ihn schon einmal gesehn. "Ich hatte gerade Verbindung mit dem Chip von Test Person 1099 Johanna Mason. Ich konnte einige Gesprächsfetzten war nehmen, schaffte es zwar nicht mehr die Kontrolle zu übernhemen, jedoch hörte ich etwas interessantes", sein Grinsen wurde breit und er hatte meine volle Aufmerksamkeit. "Sie wollen ins Kapitol und zu Beetee". "Brilliant", lache ich. "Wie ist ihr Name?". "Professor Julius Odair, Miss". Ich starre ihn an und sofort wird alles klar. Sofort schießen mir die verschiedensten Ideen und Pläne in den Kopf Katniss Everdeen auszuspielen und in jeder einzelnen kommt Julius Odair vor. Finnicks Sohn.
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Die Tribute von Panem -
FanfictionOft kommt anders als man denkt. Sie fühlten sich sicher. Bekamen ihr normales Leben zurück. Sie waren Frei. Kein Krieg, keine Spiele, als wäre alles nur ein grausamer Traum gewesen, der viel zu lange andauerte.Der Gedanke: So etwas wird es nie wiede...
