Cover von der lieben @misery6 ♥️
Ehrgeiz, Mut, Loyalität.
Alec Lightwood besitzt alles was ein wahrer Shadowhunter und ein zukünftiger Leiter des New Yorker Instiutes braucht. Er hatte sich sein Leben bereits ausgemalt und kannte seine Ziele. Bis z...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
„Du schaffst es echt immer wieder Menschen von dir zustoßen, die dich wirklich mögen"
Meine rechte Augenraue hob sich und ich musterte Jace, der neben mir saß. „Keine Ahnung von was du sprichst" Desinteressiert drehte ich mich wieder zu meinem Essen, um mich diesem zu widmen. „Ich spreche davon, dass Valerie bereit war, dir zu sagen, dass du mehr als nur ein Teampartner für sie bist"
Meine Gabel sank zum Teller und ich drehte mich wieder zu meinem Parabatai. Diesmal blieb ich jedoch still. Kein Wort kam über meine Lippen. Ich war etwas überrascht, dies zu hören. „Sie... mag mich?" Ungläubig sah ich zu einem besten Freund, welcher mit einem Nicken meine Frage beantwortete. Ich ließ meinen Kopf auf die Tischplatte fallen und schlug meinen Kopf einige Male leicht darauf. „Ich bin so ein Idiot" „Ja, das bist du" Genervt sah ich Jace an. „Danke man. Bau mich nur auf"
Jace zuckte mit einen Schulten. „Du bist selbst schuld. Ich hab es dir oft genug gesagt. Und es war ziemlich offensichtlich, aber jetzt hast du es dir selbst verbaut." Mit diesen Worten stand er auf uns verließ unsere Küche. Nachdenklich sah ich ihm hinterher. Womöglich hatte er Recht. Valerie gegenüber hatte ich mich wirklich beschissen benommen, dabei mochte sie mich. Und ich mochte sie auch, auch wenn ich versuchte es zu leugnen.
...
„Lass sie in Ruhe Brüderchen. Ich denke du hast genug gesagt." Izzy kam mir auf dem Gang entgegen, als ich mich auf den Weg gemacht hatte, um mich bei Valerie zu entschuldigen. Verwundert blieb ich stehen und musterte meine kleine Schwester. Hatte Valerie mit ihr darüber gesprochen? Izzy wollte an mir vorbei gehen, doch ich hielt sie am Arm fest und sah sie an. „Hast du mit ihr gesprochen...?" Meine Schwester seufzte kurz und schüttelte den Kopf. „Nein, das brauchte ich gar nicht. Ich hab ihren Blick gesehen, als sie vorhin in ich Zimmer gegangen ist und sie hatte ein paar Tränen in den Augen. Lass es einfach Alec. Vielleicht ist es besser so." Ratlos ließ sie mich im Gang stehen und ich biss mir auf die Unterlippe. Sie war wohl wirklich verletzt. Was sollte ich denn jetzt tun? Es würde noch komplizierter und angespannter zwischen uns werden, als es eh schon war.
...
„Er trainiert schon den ganzen Nachmittag und will einfach nicht aufhören" „Er verausgabt sich nur. Sag ihm er soll aufhören" „Als würde er auf ich hören" „Man ich hab ihn noch nie so gesehen" „Er war ja auch noch nie verknallt"
Krachend fiel der Box Sack zu Boden, auf den ich schon seit Stunden einprügelte. Das Getuschel von Jace und Izzy machte ich langsam wahnsinnig. „Ich kann euch hören", gab ich genervt von mir und sah in die erschrockenen Blicke von Izzy und Jace. Sie waren von dem krachenden Box Sack wohl kurz überrascht worden.
„Du solltest nicht so viel trainieren. Du verausgabst dich nur" Den sorgenvolle Blick meiner Schwester ignorierte ich gekonnt und drehte mich wieder um. Da der Boxsack hinüber war, begab ich mich zu einem der Dummys um etwas mit einem Dolch zu trainieren. Immer wieder schlug ich mit dem Dolch auf den Dummy ein, um mich abzulenken. „Jace jetzt sag endlich was!" „Alec. Es reicht. Du hast genug trainiert. Lass uns in eine Bar gehen und was trinken" „Nein danke. Kein Bedarf." „Alec bitte! Du hast wirklich genug trainiert. Du bist schon ganz rot im Gesicht. Du kippst noch um!" „Izzy mir geht es gut, jetzt lass mich endlich in Ruhe!" Immer wieder schlug ich auf den Dummy ein, während meine Schwester und Jace weiter auf mich einsprachen, doch ich reagierte nicht auf sie.
„Du solltest wirklich aufhören Alexander... das ist zu viel... auch für dich..." Die sanfte Stimme verschaffte mir eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sofort hielt ich in meine Training inne und drehte ich langsam um. Ihr schlanker Körper lehnte im Türrahmen, ihre schwarzen Haare waren zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden und ihre smaragdgrünen Augen sahen direkt in meine.