Cover von der lieben @misery6 ♥️
Ehrgeiz, Mut, Loyalität.
Alec Lightwood besitzt alles was ein wahrer Shadowhunter und ein zukünftiger Leiter des New Yorker Instiutes braucht. Er hatte sich sein Leben bereits ausgemalt und kannte seine Ziele. Bis z...
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In meinem Kopf ging ich die Sätze immer und immer wieder durch, die ich ihr sagen wollte, sobald ich sie in meinen Armen hielt. Es würde endlich alles so werden, wie es sein sollte. Valerie und ich zusammen gegen alles und jeden. Nichts würde uns davon abhalten zusammen zu sein. Sie und ich gegen den Rest der Welt.
Mit einem freudigen Strahlen stieg ich die Treppen zu Magnus Wohnung empor. Es war der einzige Ort den ich mir vorstellen konnte, dass sie sich zurückgezogen hatte. Magnus war ich nachgerannt, deshalb dachte ich noch mehr, dass sie bei ihm sein würde. Außer Atem kam ich bei Magnus Tür an und hämmerte wie wild dagegen. Ich wollte sie nur noch in meinen Armen halten, sie an mich drücken und ihr sagen was ich für sie empfand.
Magnus öffnete mir die Tür und sah mich erschrocken an. „Alexander? Was tust du hier?" Sofort drängte ich mich n ihm vorbei und sah ich suchend um. „Ich hab die Hochzeit platzen lassen... wo ist sie? Valerie? Valerie bitte komm raus... es tut mir leid." Magnus schloss die Tür hinter mich und kam auf mich zu. Fragend sah ich ihn an „Komm schon. Wo ist sie? Ich muss mit ihr reden..." Der Blick von Magnus trübte sich etwas und langsam machte mir dies Sorgen. Immer wieder sah ich mich nach ihr um. Kein Anzeichen, dass sie hier war. Vielleicht war sie doch woanders hingegangen?
„Magnus bitte. Schluss mit lustig. Wo ist Valerie?" Er blieb eine Zeit lang stumm und sah mich an. Die Worte, die er aussprach, ließen meine Welt zusammen brechen: „Alexander... sie ist weg." „Weg? Was meinst du mit weg?" Langsam dämmerte es mir. Ihre Worte auf der Hochzeit, das sie New York verlassen würde, wenn ich diese Hochzeit durchziehen würde. Fassungslos sah ich den Hexenmeister gegenüber von mir an. „Sag mir dass das nicht wahr ist. Sag mir, dass sie nicht abgehauen ist." Magnus blieb stumm und sah mich nur mitleidig an.
Sie war weg. Sie hatte mich verlassen. Ich hatte sie verloren. Ich Idiot hatte sie von mir gestoßen und hatte sie dazu gebracht, mich und New York zu verlassen. Magnus erklärte mir entschuldigend, was er ihr versprochen hatte. Leider konnte ich es ihm nicht verübeln, auch wenn ich sauer sein sollte. Es war alles meine Schuld, allein meine. Niemals hätte ich gedacht, dass es so schmerzhaft sein würde, wenn sie gehen würde. Noch nie habe ich einen solchen Schmerz gefühlt, als jetzt.
„Alec... bitte komm endlich raus" Izzy klopfte leise gegen meine Zimmertür und versuchte so, Kontakt mit mir aufzunehmen. Seit Tagen hatte ich mich in meinem Zimmer eingeschlossen und kam nicht heraus. Nicht wie ich schmollte, sondern weil ich diese Blicke auf mir nicht ertragen konnte. Die ersten Tage lag ich nur da und dachte über meinen Fehler nach. Die Folgetage begann ich jedoch wieder zu trainieren. In meinem Zimmer befand sich alles was ich dafür benötigte. Das Training tat gut. Langsam fand ich mich selbst wieder. Die Gefühle zu Valerie konnte ich nicht ausschalten, auch wenn ich es versuchte, jedoch fand ich meine alte Stärke wieder.
Nachdem Izzy immer noch vor der Tür stand, entschloss ich mich dazu sie endlich rein zulassen. Den Dolch, mit dem ich gerade noch trainiert hatte, warf ich aufs Bett und ich trat zur Tür. Langsam öffnete ich diese, nachdem ich sie aufgeschlossen hatte und sah zu meiner kleinen Schwester hinunter. Sie sah ziemlich erleichtert aus, dass ich die Tür öffnete. Hinter ihr standen Jace und Clary. Jace war am meisten besorgt, um mich. Er war mein Parabatai, er spürte, wie schlecht es mir innerlich ging und welche Vorwürfe ich mir selbst gab.
Ein leichtes Lächeln schlich sich über meine Lippen und ich beschloss zusammen mit ihnen im Speisesaal zu Abend zu essen. Es tat gut sie um mich herum zu haben. Auch wenn ich es nicht wahr haben wollte, genoss ich die Zeit mit meinen Freunden und ich konnte auch wieder etwas lachen.