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Valeries Schrei riss mich aus meinen Gedanken

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Valeries Schrei riss mich aus meinen Gedanken. Ich musste mich die ganze Zeit beherrschen, diesem Raphael nicht den Dolch in die Brust zu jagen. Wie er sie ansah, wie er sie anfasste. Meine Sicherungen brannten komplett durch. Mein ganzer Körper spannte sich an, mein Kiefer spannte sich an und meine Zähne begannen zu knirschen. Als sie dann auch noch diesen Deal eingehen wollte, war alles vorbei. Sie dachte wohl nicht ernsthaft das ich zulassen würde, dass sie sich für so etwas opferte. Die Vampire würden schon sehen, was sie davon hatten, nicht in die Kooperation mit einzusteigen. Nachdem Clary und Izzy Valerie endlich davon überzeugt hatten, dass sie sich nicht opfern brauchte, stimmte sie zu. Ziemlich erleichtern darüber, wollte ich mich mit den anderen auf den Heimweg machen, als die helle Stimme von Valerie den Raum füllte. Sofort drehte ich mich mit gespanntem Bogen um und mein Herz setzte für einen Moment aus.

Valerie versuchte die Person hinter sich wegzustoßen, vergebens. Die schwarzen Locken, die über Valeries Schultern fielen und nicht zu ihr gehörten, stammten von der Person, die sie fest hielt.

Camille.

Ihre Zähne vergrub sie in der sich noch immer wehrenden Valerie. Ich konnte mich nicht bewegen. Der Anblick lies mich wie angewurzelt da stehen. Plötzlich stieß sich Valerie von Camile weg. Sie hatte endlich die Kraft gefunden, jedoch taumelte sie ziemlich. Bevor ich nach vorne stürzen konnte, hatte Jace sie bereits aufgefangen. Als ich mich wieder Camille widmete, grinste mich diese hämisch an. „Ich würde aufpassen was du tust Shadowhunter. Ich hab Informationen für euch, die euch mehr über Valentines Aufenthaltsort sagen. Ich hab mir nur meine Belohnung geholt."

Raphael hatte bereits gehandelt und seinen Vampiren angeordnet, Camille zu überwältigen. Sie weigerte sich jedoch auch nicht. Sie war zufrieden mit dem was sie bekommen hatte. Frisches Shadowhunterblut. Valerie dagegen ging es nicht so gut. Sie hatte ihr Bewusstsein verloren. 

Mittlerweile war ich noch mehr angespannt, als ich es eh schon war. „Alec. Wir sollten zurück ins Institut. Jemand sollte sich Valerie wirklich ansehen." Izzys Stimme brachte mich in die Gegenwart zurück und ich nickte. Jace sah mich etwas verwirrt an, als ich mich vor ihn stellte und die Arme ausstreckte. Er glaubte doch nicht wirklich, dass ich das Tragen von Valerie, ihm überlassen würde. Als er endlich verstand, nickte er und legte Valerie behutsam in meine Arme. Sofort machten wir uns auf den Rückweg ins Institut. Das war jetzt schon das zweite Mal, dass unser Plan mit den Vampiren zu reden in die Hose ging. Irgendetwas stimmte nicht und ich würde raus finden was es war. Zuerst mussten wir uns jedoch um Valerie kümmern.

„Alec du hast ihn gehört. Es geht ihr gut, sie braucht einfach nur Schlaf." Izzy war mindestens schon das dritte Mal in das Krankenzimmer gekommen, in dem Valerie lag. Ich wich nicht von ihrer Seite. Ich schuldete ihr das. Ich hatte sie nicht beschützt und nicht rechtzeitig reagiert. Seufzend setzte sich Izzy neben mich und blickte in meine Augen. „Alec. Du solltest auch endlich mal schlafen. Ich kann solange bei ihr bleiben." Kopfschüttelnd löste ich meinen Blick von Valerie und blickte meine kleine Schwester an. Sie wusste wieso ich das tat. Dass ich mich schlecht fühlte und mir die Schuld dafür gab. Ich war der Älteste, ich hatte die Verantwortung und hatte versagt. Das war das mindeste was ich tun konnte. „Izzy lass gut sein. Ich bleibe hier."

...

„Ich sag euch doch, als ich wach geworden bin, war niemand in meinem Zimmer." „Das kann nicht sein. Er saß den ganzen Tag an deinem Bett und hat sich keinen Millimeter bewegt." Mein Kopf drehte sich zum Tisch der drei Mädchen. Valerie war heute Morgen aufgewacht du es ging ihr soweit gut. Camille hatte sie nicht verletzt. Immer wieder drehten sich die Köpfe der Mädchen zu mir, um kurz danach wieder zu tuscheln. Als ich bemerkt hatte, dass Valerie am Morgen aufwachte, hatte ich das Zimmer verlassen. Ich dachte es wäre vielleicht besser. Wir hatten erst diese komischen Situationen zwischen uns und sie hat verdeutlicht was wir sind. Teampartner. Die Seite an Seite kämpften.

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200 Reads ich kann es kaum fassen ! :o

Danke an alle die meine Geschichte lesen:*

Warrior - Grenzenlose LiebeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt