"Sam wie gesagt, es geht hier um Dad. Da mache ich eben eine Ausnahme", entgegnete ich auf dessen Aussage.
"Sammy du hast eine Verantwortung!", sprach Dean wodurch Sam den Blick von mir anwandte.
"Gegenüber Dad und seinen Kreuzzügen?", lachte Sam verbittert auf," wenn es keine Fotos gäbe, wüsste ich nicht einmal wie Mum aussieht.
Außerdem macht es keinen Unterschied, selbst wenn wir das Ding finden, dass sie getötet hat, Mum ist weg und sie kommt auch nicht wieder".
Nach dem Satz stieg Dean's Wut und drückte Sam mit Gewalt gegen das Brückengerüst.
"Sprich nicht so von ihr".
"Hey, hey wow. Jungs hört auf, so kommen wir nicht weiter", drängte ich mich zwischen die beiden.
Da es aber nicht so die Stärke der beiden war, auf mich zu hören, hatte ich Angst, dass die Situation hier noch eskalieren würde. Jedoch wurden wir drei dann von etwas gabz anderen unterbrochen. Fast gleichzeitig erblickten wir die geisterhafte Gestalt einer jungen Frau in einem, im Winde wehenden, weißen Kleid ein paar Meter quer vor und auf dem Rand der Brücke.
Es war als würde sie so wie wir, kurz zu uns hinüber starren. Danach sprang sie von Rand der Brücke hinunter.
Schnell liefen wir zur anderen Seite, doch von der Frau in Weiß sah man nichts mehr.
Doch plötzlich durchbrach etwas anderes die beißende Stille mit dem reißenden Fluss unter uns.
Der Impala am Anfang der Brücke wurde gestartet, doch man sah niemandem am Steuer.
"Wer fährt da deinen Wagen?", fragte Sam verwirrt. Als Antwort hielt Dean seine Autoschlüssel hoch.
Wie beruhigend.
Fast zeitgleich fuhr der Impala los, direkt auf und zu, die einzige Möglichkeit die wir hatten war rennen und das taten wir auch.
Doch der Wagen kam zu schnell näher, wir rannten noch ein kleines Stück und sprangen dann über und auf den Rand der Brücken, während das Auto vorbeiraste und abbruppt abbremste und zum Stillstand kam.
Ich hatte mich mit viel Glück auf einem oberen Balken des Brückengerüst gehalten. Meine Augen hatte ich fest zugekniffen und klammerte mich sitzend mit meinen Beinen an den Balken fest.
Ganz langsam öffnete ich meine Augen wird er und erblickte Sam schwer atmend, so wie ich, vor mir sitzen, nach dem er sich vermutlich wieder hochgezogen hatte.
Ich robbte zu ihm rüber und hielt mich an ihm fest damit wir beide mehr Halt bekamen.
Ich suchte derweil auch die gesamte Brücke nach Dean ab, fand meinen großen Bruder jedoch nirgends. Verdammt!
"Dean!", rief Sam nach ihm und blickte runter zum Fluss.
"DEAN!?", packte mich nun die Panik und krallte mich in Sam's Jacke. Ich blickte gestresst ebenfalls nach unten.
"Was is"?
Ich war so verdammt erleichtert als ich seine raue Stimme endlich von unten hörte.
Er zog sich ans Ufer und versicherte uns mit einer Handbewegung das alles Ok war. Es sah schon geil aus, wie er da im Matsch lag und Sam und ich schauten uns grinsend an.
°•°•°•°
Als Dean wieder oben bei uns war, checkte er ab, ob mit seinem Wagen alles in Ordnung war.
Trotzdem fluchte er ausgiebig über unsere Constance. Ihr gefiel wohl nicht das wir hier herumschnüffeln. Und da wir auch keine Ahnung hatten wo diese Spur jetzt hinführen sollte, beschäftigten Sam und ich uns mit Dean's Gestank nach der Flussdusche:
"Du stinkst wie ne Kloake".
"Gabt ihr hier ein Familientreffen oder so?", fragte uns der Typ an der Rezeption, von irgendeinem Motel, da Dean unbedingt so schnell wie möglich duschen wollte, was vielleicht auch das beste war.
Wir blickten den Typen fragend an.
"Naja so ein Mann mit dem selben Nachnamen wie sie war vor etwa einer Woche hier, er hat sein Zimmer gleich für en ganzen Monat gebucht.
Wir sagen uns nacheinander abwechselnd an
: Dad war hier.
Wir baten um die Zimmernummer. Ein Zimmer für Dean's Dusche hatten wir auch gebucht.
Als wir das Zimmer von Dad fanden, knackte Sam es mit einer Visitenkarte und wir testen ein.
Uns schlug ein riesen Chaos entgegen.
Der ganze Raum war verwüstet. Überall im Zimmer waren Salzkreise, Essensresteauf den Tischen und an den Wänden hingen lauter Zettel und Bilder, die eine ganze Wand des Raumes einnahmen. Beim genaueren Hinsehen erkannte man, dass es Bilder von Frauen in Weiß waren und die Zettel waren entweder Beschreibungen zu den Opfern oder Informationen zu den Legenden um diese Frauen.
"Er hatte Angst und musste schnell verschwinden", begang Dean ein Gespräch und betrachtete die Vermisstenanzeigen an der Wand.
"Mal ehrlich, ich versteh das nicht. Sonst besteht immer eine Verbindung, aber hier... hier ist gar nichts. Es sind unterschiedlich Männer, unterschiedliche Jobs, nicht im selben Alter und verschiedene Volksangehörigkeit."
"Dad hat's herausgefunden", sagte Sammy und bleib vor den Bildern und Artikeln von 'Der Frau in Weiß' stehen.
Ich ging zusammen mit Dean zu ihm hinüber.
"Er hat den selben Artikel gefunden wie wir. Diese Constance ist eine Frau in Weiß."
Sam deutete auf den Artikel in der obersten Ecke der Wand.
"Aber wenn da wirklich was dran ist hätte Dad die Leiche gefunden und zerstört", fiel Dean auf.
"Aber vielleicht hat sie eine andere Schwäche. Naja er hätte es aber herausgefunden oder?"
Ich bekam ein zustimmendes Nicken. Zu unserem Pech wurde in dem Artikel aber nicht angegeben wo sie begraben wurde. Also nahmen wir uns vor ihren Mann zu fragen, denn dieser lebte anscheindend noch und vermutlich hatte Dad das selbe getan.
"Naja seht mal nach ob ihr eine Adresse finden könnt, ich geh duschen."
"Dean, das vorhin, das tut mir leid", fing Sam mit einer Entschuldigung an, aber Dean wimmelte liebevoll ab, es sei schon gut.
"Okay, Idiot".
"Schlampe"
"Oh man Jungs", ich lachte und fing an nach einer Adresse zu suchen.
°•°•°•°
Ich sah gerade Sam dabei zu wie er von seinem Handy Nachrichten abhörte. Ich konnte zwar nicht hören, von wem, aber es war vermutlich Jessica.
"Hey, ich sterbe vor Hunger ich geh was essen, will einer was?"
Dean kam frisch geduscht aus dem Bad und zog sich seine Jacke über.
Sam schüttelte den Kopf, dann sah Dean mich an.
"Ey komm schon Puschel, die Frage ist doch überflüssig oder?", ich schaute ihn belustigt an.
"Ja schon klar, du kommst ganz nach mir. Was willst Du?"
Ich legte mich mit dem Rücken auf's Bett und ließ den Kopf kopfüber herunterhängen.
"Öhm, irgendwas mit Burger wär geil."
Er nickte grinsend und verließ dann das Motelzimmer.
Ich setzte mich wieder aufrecht hin und betrachtete meinen Zwillingsbruder. Er sah traurig aus, er machte sich wohl Sorgen um Jess.
Da er auf der Bettkante saß, kniete ich mich hinter ihn hin und umarmte ihn von hinten. Er legte den Kopf auf meinem rechten Arm ab. Ich gab ihm einen Kuss auf die Schläfe dann klingelte wieder sein Handy.
"Dean, warum rufst du an?"
Er ist doch vor nicht mal zwei Minuten hier raus, was soll denn jetzt passiert sein?
Sammy stellte auf laut:
"Die Bullen haben mich gesehen, haut ab!"
"Und was ist mit dir?", fragte ich verwirrt.
"Die haben mich schon gesehen, zu spät".
Damit legte er auf. Ich sprang auf und hüpfte zum Fenster. Mist! Dean stand dort mit zwei Polizisten, wo von einer gerade auf unsere Zimmertür zu kam.
Sam war inzwischen auch aufgestanden und wir flüchteten ins Badezimmer, um dort aus dem Fenster zu klettern.
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Dream Brothers
Fiksi PenggemarEr will seinen Vater finden und wer wäre dafür als Hilfe besser geeignet als die eigenen Geschwister? Genau, keiner. Und so wollen die drei Geschwister ihren Vater finden, allerdings ohne die Gefahren zu bedenken •°•°•°• Eine Supernatural Fan-Fictio...
