I walk into the Club and say...

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Elif:

Wir gehen in Den Club.

Alle zusammen.

Obwohl wir vielleicht ein bisschen viel geworden sind.

Wir vier, die Gang von Jace und die von Ryder Marc ist mit Tom Mikeys Bruder hier Jake schaut die ganze Zeit zu Anna herüber und Lala zofft sich die Ganze Zeit mit Ryder.

Was mir ein wenig Sorgen macht ist Jace.

Er hat seine Freundin daheim gelassen und lächelt mich jetzt ein bisschen zu viel an.

Ich weis dass Jake ihn mir ausgesucht hat, doch im Gegensatz zu meinen Geschwistern, bin ich nicht auf eine Beziehung aus.

Ich will momentan gar nichts von einem Jungen.

Ich brauche niemanden.

Als wir durch die Tür gehen, werfe ich dem Türsteher einen wütenden Blick zu.

Ich finds ja gut dass er uns durchgelassen hat, aber dass er nicht mal zögert wenn meine Schwester an ihm vorbeiläuft, oder Jimmy, ein Kumpel von Ryde, der ist erst 13.

Kaum sind wir drinnen entferne ich mich von der Gruppe.

Der Bass der Technomusik dröhnt mir in den Ohren.

Ich hab ja nichts dagegen aber mein Typ ist es nicht.

Ich setze mich an die Bar und bestelle mir was zu trinken.

Mit sehr viel Alk.

Der Typ an der Bar stellt mir ein Glas davon hin.

Wieder bleibt die Frage nach dem Alter aus.

Ich kippe das Ganze auf ex hinunter.

Der Alkohol läuft mir warm die Kehle hinunter.

„Hmmm, das ist gut! Krieg ich ne Flasche davon?!“

„Ich glaube das ist ein bisschen zu stark für dich Süsse.“

Ein Typ setzt sich neben mich.

Mit kalten Augen mustere ich ihn.

Er ist gross, fast zwei Meter, hat dunkelgrüne, fast schwarze Augen und schwarze Haare.

Passend zu seinem Aussehen, trägt er ein hautenges, schwarzes Shirt und schwarze Jeans.

Unter dem Shirt kann man Muskeln sehen, viele Muskeln.

Er sieht nach Ärger aus, deftigen Ärger.

Und auf genau das bin ich heute aus.

Habt ihr auch manchmal so Tage, an denen ihr euch über allse aufregt, rumschreit, zofft und zickt wegen nichts?

An denen ihr nicht zufrieden seid bevor ihr jemandem mal so richtig die Meinung gesagt habt?

Ich hab das nicht in Tagen, sondern in Wochen, manchmal sogar Monaten.

Und ich Befinde mich grad so in einer Phase.

„Meinst du?“

Ich schenke ihm ein kaltes Lächeln, nimm die 0.5l Glasflasche und nimm einen grossen Schluck.

Ich werde Morgen sowieso mit einem riesigen Kater aufwachen und mich an praktisch nichts erinnern können.

Also wieso nicht ein bisschen übertreiben.

Ein verführerisches Lächeln schleicht sich auf seine Lippen.

Ich weis was er von mir will und er weis dass ich es weis.

Was ihn nur noch mehr anspornt.

Mich auch, einfach auf eine andere Weise.

„Wetten, dass ich mehr ertrage als du?“

Ich grinse ihn herausfordernd an.

„Was, wenn ich mich gar nicht so sehr besaufen will?“

„Dann würdest du lügen.“

„Würde ich das?“

Er beugt sich nach vorne, so dass ich seinen Atem spüren Kann.

„Vielleicht hab ich heute ja was ganz anderes vor als saufen.“

„Was denn?“

Ich beuge mich so weit nach vorne, dass er einen guten Ausblick in meinen Ausschnitt hat.

Er nimmt mir die Flasche aus der Hand und nimmt nun ebenfalls einen grossen Schluck.

„Was denkst du denn?“

Raunt er, den Blick auf das gerichtet, was ich ihm so schön präsentiere.

„Ich denke dass wir beide genau wissen was wir wollen, nur will ich’s will, bevor wir so blau sind, dass wir Tür und  Bett nicht unterscheiden können und du danach.

Die Frage ist nur, wie ich dich am schnellsten dazu überzeugen kann es jetzt zu tun.“

„Oh! Ich sehe wir haben’s pressant!“

„Stimmt, wir kennen noch nicht mal unsere Namen, und schon denken wir ans Poppen!“

„Soll ich mich wirklich mit so einem grossen, bösen Typen wie dir einlassen?“

„Machst du’s?“

„Sehe ich so aus?“

„Absolut!“

„Worauf warten wir denn noch?“

Mit einem Zug trinke ich die Flasche leer und stelle sie an der Bar ab.

„Darauf, dass dein Freund dort drüben rüberkommt und einen riesigen Streit verursacht!“

„Welcher Freund?“

Ich drehe mich um und erblicke Jacke, der mit gerunzelter Stirn zu uns rüberschaut.

„Ach der! Das ist mein Bruder“

Ich winke den Kuchen zu uns hinüber und bemerke nebenbei dass ihm keine Anna folgt.

„Wo hast du dein Mädchen gelassen?“, frage ich ihn, als er vor uns steht.

„Auf dem Klo“

„Ah!“

„Isso“

„Schön, hast du mir die Schlüssel“

„Kommt drauf an…“, grinsend überreicht er mir die Schlüssel meines Babys.

„Gehen wir?“

„Willst du nicht noch bezahlen?“, der Typ schaut mich verblüfft an.

„Das ist heute Jakes Job“

„Ah“

Ich gebe meinem Bruder noch einen Kuss auf die Wange und flüstere ihm was zu, dann gehe ich mit dem Jungen nach draussen zu meinem Motorrad.

„Nur dass du’s weisst, den Typen hab ich nicht gemeint.“

„Wen dann?“

„Den dort vorne mit dem Messer in der Hand.

Neben diesem geilen Motorrad.“

„Ah das ist meins und daneben ist Jace, er ist mein Nachbar,  ich glaube er will was von mir und…WARTE, WAS!!!“

LovelessWo Geschichten leben. Entdecke jetzt