Die Stimme aus den Lautsprechern dringt gedämpft an mein Ohr, schnell entferne ich meine Kopfhörer, um zuzuhören. Mein Zug.
Als die Durchsage endet, kann ich ihn schon sehen. Langsam fährt er im Bahnhof ein, also schnappe ich meine Tasche vom Boden und steige ein.
Nachdem ich endlich einen freien Platz am Fenster gefunden habe, atme ich einmal tief ein. Es geht los.
Mein Blick streift nochmal den Bahnsteig an welchem ich vor zwei Tagen angekommen bin.
Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Wie immer.
Mit traurigem Blick mustere ich die Stadt, während der Zug ausfährt. Von weitem kann ich das Kino sehen, in dem wir gestern wahren, langsam verschwindet es hinter mir und ich lasse die Stadt und dich hinter mir. Doch bevor alles weg ist, flüster ich noch ein leises:
"bis in ein paar Monaten".
Meine Brust ist schwer, ich merke wie sich Tränen in meinen Augen sammeln. Schon jetzt vermisse ich dich und wünsche mir nichts als umzukehren.
Zurück in deine Arme, nach Hause.
Es geht nicht, das weiß ich und du auch. Jeder weiß es und dennoch will ich es nicht akzeptieren.
PS: Ich weiß nicht, warum ich es nie veröffentlicht habe. Nun will ich es, ohne etwas zu verändern, tun.
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Little Beauty
Short StoryMomente. Klein, fein und so bedeutungsvoll. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ In diesem Buch sind die kurzen Moment aus dem Leben verschiedener Personen dargestellt. Dabei geht es mir darum, die Gefühlswelt des Charakters darzustellen. Alter, Geschle...
