Tropfend kommen wir an unserem Ferienhaus an. Der Wind peitscht, treibt uns den Regen entgegen, zieht an unserer Kleidung und dennoch strahlen wir. Ich kann sehen, dass auch du total fertig von unserm kleinen Trip bist und dich am liebsten einfach ins Bett schmeißen würdest. Deshalb wundert es mich auch, dass du vorschlägst zusamnen ein Bad zu nehmen. Es freut mich sehr, was ich dich direkt wissen lasse, indem ich meine Arme um dich lege und einen Kuss auf deine Wange drücke. Ich liebe dich und diesen Tag.
Nachdem Bad, in tocknen Kuschelsachen und einem heiß dampfenden Getränk, sitzen wir auf dem Sofa. Durch die großen Fenster können wir den Sturm beobachten, wie er Blätter herumwirbelt und an Bäumen rüttelt. Der Regen trommelt aufs Dach, es wird immer dunkler und wir kuscheln uns noch mehr zusammen. Wir reden kaum, genießen einfach den Moment mit einer angenehmen Stille.
*Nächster Morgen*
Das Wochenende neigt sich dem Ende, wir müssen zurück. Wir haben gerade gemeinsam gefrühstückt und während ich mit meinen Gedanken beim gestrigen Tag bin, bist du schon dabei zu packen. Du fängst an mir Stress zu machen. Ich bin gerade dabei den Abwasch zu machen, als du reinkommt und mir sagst das ich zu langsam bin, da ich noch packen muss und außerdem wollen wir doch noch mal runter an den Strand. Ich will dich beruhigen, sage das wir doch Zeit haben und du mit keinen Stress mach sollt, weil wir den nicht nötig haben. So fängt der Streit an. Wir steigern uns immer mehr rein, Beleidigungen fliegen, unsere Stimmen werden lauter und es wird wild gestikuliert. Ich hab überhaupt keine Lust darauf! Dieses sinnlose rumgezieke nervt mich, was ich dir auch direkt an den Kopf werfe. Du antwortest, dass du darauf auch keine Lust hast, aber ja nicht angefangen hast, ich also selber schuld bin. So geht es immer weiter, bis du plötzlich ruhig bist und mit schon fast leiser Stimme sagst, dass du das alles nicht mehr willst, dabei läuft eine Träne deine Wange runter. Ich schaue dich mit großen Augen an, kann es nicht fassen was du da sagst. Ich frage dich, wie du das meinst. Mit der Antwort, die du mir gibst, habe ich nicht gerechnet. Du schaust auf und erklärst mir, dass du mich liebst und wir viele schöne Sachen erlebt haben, aber unsere Beziehung einfach nicht klappt und du es beenden willst.
Ich weiß was du meinst und das ist es was macht traurig stimmt, denn ich will es trotz allem nicht beenden. Doch ich sage nichts, stumm schaue ich dich an, während dein Blick den Boden fixiert. Ich gehe auf dich zu, bleibe kurz vor dir stehen und hebe meine Hand um dich zu berühren, lasse sie aber kurz vorher sinken. Ich muss die Tränen zurück halten, wenn ich jetzt weine macht es die Situation nicht besser, denke ich und sage leise "ok". Du schaust auf, Verwunderung liegt in deinem Blick "Was?", fragst du. Ich wiederhole, was ich gesagt habe und füge hinzu: "wenn du es für richtig hälst, sollten wir es beenden.". Du nickst.
Fortsetzung folgt....
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Little Beauty
NouvellesMomente. Klein, fein und so bedeutungsvoll. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ In diesem Buch sind die kurzen Moment aus dem Leben verschiedener Personen dargestellt. Dabei geht es mir darum, die Gefühlswelt des Charakters darzustellen. Alter, Geschle...
