Das was ich will bist du!

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Elena parkte recht schlampig für ihre Verhältnisse vor Tyler's Haus, schnell stellte sie den Motor ab und ging zur Tür, doch bevor sie klingeln konnte öffnete Tyler ihr bereits.

„ Komm rein Elena!" sagte er als die Brünette schon fast an der Tür war „ Tyler, es tut mir leid aber du bist aktuell der einzige Wolf hier und ich dreh langsam durch." Tyler sagte nichts sondern führte sie zum Salon des Anwesens, er lief zur Bar und schenkte zwei Gläser mit einem cremigen Likör ein. „Hey sag mal hast du auch einen Brief von Bonnie bekommen, ich wollte dich anrufen aber da du schon mal hier bist." sagte er während er ihr eins der Gläser reichte. „Du meinst wo sie etwas von einem Mondlichtring erzählt und dir einen auch gegeben hat?" Tyler nickte und setzte sich ihr gegenüber, Elena hob ihre Hand und zeigte ihren ehemaligen Klassenkameraden ihren Ring. „Ich denke mal wir müssen jetzt einen Monat abwarten um zu sehe ob es funktioniert." gab sie nachdenklich zu und nahm ein Schluck von dem Likör. „ Ich hoffe du hast noch eine Schwäche für Kokosnüsse!" sagte Tyler grinsend. Elena exte das Glas und leckte sich genüsslich über die Lippen und stellte das Glas aud den kleinen Tisch neben ihr. „Gut zu wissen aber jetzt mal zu deiner Aussage, die Ringe funktionieren schon, du merkst das nicht weil du neu bist aber ich fühle mich stärker und ich glaube wir haben unsere ganzen Fähigkeiten ohne die Verwandlung."

Fragend sah sie Tyler an, er verstand sofort „Du merkst das wahrscheinlich nicht, da es für dich alles neu ist aber ich spüre wie stark ich bin. Ich bin mir sogar ziemlich sicher das wenn ich einen Vampiren beißen würde, hätte der nichts mehr zu lachen.“ Elena versuchte sich zu konzentrieren und tatsächlich merkte sie einen Unterschied. Elena hörte die Autos draußen und die Menschen die darin waren und sich unterhielten. Eine Präsenz war nun hinter ihr und ihr Instinkt sagte ihr es sei Tyler. „Du spürst meine Nähe jetzt noch mehr nicht wahr? Du spürst meine Bewegung und dein inneres ist ganz ruhig dabei weil du weißt du kannst mir vertrauen.“ Elena öffnete ihre Augen und drehte sich zu Tyler um: „Ich bin eigentlich hergekommen weil ich etwas anderes mit dir besprechen wollte, Tyler ich habe wieder so seltsame Träume, diesmal habe ich den Mann gesehen, es ist tatsächlich Klaus. Ich hoffe Bonnie ist bald wieder da den diese Träume werden immer intensiver habe ich das Gefühl, oder ich bilde es mir ein wegen der ganzen Wolf Sache.“ Tyler nahm sie in den Arm und strich ihr zärtlich über den Rücken. „Elena, da kann ich dir leider echt nichts sagen, ich habe sowas noch nie gesehen. Du machst dir vielleicht auch viel zu viele Gedanken, geh nach Hause nimm ein heißes Bad und bis dahin hat sich Bonnie bestimmt schon gemeldet.“ „Du hast recht, ich versuch einfach mal zu entspannen. Danke für den Drink, wir hören uns Tyler!“

Als sie die Tür öffnete kam ihr ein köstlicher Duft entgegen, es roch nach Eiern und Speck. Wie hypnotisiert ging sie Richtung Küche, sie öffnete die Schublade und nahm eine Gabel heraus. Mit der Pfanne in der Hand ging sie zum Wohnzimmer und fand auf den Couch Tisch eine kleine Notiz:

Hey Elena,

 

ich bin mit Ric weg, du musst nicht auf uns warten. Ich melde mich später bei dir,

Bonnie hat angerufen und nach dir gefragt!

P.S. Essen ist in der Pfanne, lass es dir schmecken!

 

Jeremy

 

Schnell griff sie nach ihrer Tasche und suchte nach ihrem Handy, sie wählte Bonnies Nummer und stellte sie auf Lautsprecher.

„Hey Elena, wie geht es dir?“ „Bonnie, es ist so schön deine Stimme zu hören, danke nochmal für den Ring. Tyler meinte er würde bereits funktionieren, an sich geht es mir gut bis auf eine kleine Sache..“

„Was ist den los?“ Elena spielte mit ihren Händen, wie sollte sie das am besten erklären: „Können wir per Facetime weiter reden, ich müsste es dir zeigen.“ „Ja klar, warte ich ruf dich an!“

Kurze Zeit später erschien Bonnies Bild auf ihrem Handy und Elena nahm den Anruf entgegen: „Sorry bin grad noch am Essen, wie geht es deiner Mutter?“ Bonnie rieb sich an den Augen: „Sag mal, hast du deiner Haare geschnitten?“ Die Brünette schob sich eine volle Gabel mit Rühreiern in den Mund und nickte.

„Ihr geht es gut, sie ist gerade draußen im Garten. Die Frisur gefällt mir, also was wolltest du mir zeigen?“ Elena öffnete ihre Kapuzenjacke und zog sie aus „Siehst du es Bonnie?“ Das Mädchen nahm ihr Handy in der Hand und näherte sichdem Tattoo. „Steht da wirklich Klaus? Ich… ich versteh das gerade nicht…“ Seufzend zog Elena sich wieder an: „Das ist noch nicht alles, seitdem ich den Fluch ausgelöst habe… träume ich von ihm. Es… also an sich hatte ich bisher einen kurzen Moment in der Dusche und heute Nacht habe ich richtig von ihm geträumt und ihn auch gesehen. Bonnie ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich es mir einbilde aber letzte Nacht war es intensiver.“ Bonnie dachte kurz darüber nach: „Du darfst nicht vergessen das du nun ein Geschöpf der Nacht bist Elena, du wirst nachts die Dinge immer anders wahrnehmen als tagsüber. Warte bis ich wieder da bin und dann sehen wir weiter.“
,, Ja, du hast Recht... ich weiss im Moment nicht was mir wichtiger ist.. zu wissen wer mein Vater ist oder zu erfahren was es mit Klaus auf sich hat.  Naja egal, machs gut Bonnie wir sehen uns!" Bonnie lächelte ihre Freundin an:,, Machs gut Elena und pass auf dich auf!"

Das Wasser füllte die Badewanne und Elena ließ ihre Finger hindurch gleiten.

Ihre Gedanken fuhren Achterbahn, wer war sie wirklich und warum stand ausgerechnet sein Name auf ihren Körper?

Fragen, fragen und noch mehr fragen, wenn das so weiter gehen würde, dann würde sie noch durchdrehen das stand fest.

Nachdem sie die Temperatur des Wasser überprüft hatte zog sie sich aus und stieg in die Wanne, sie liebte es einfach das warme Wasser auf ihrer Haut zu spüren.Für einen kurzen Moment schloss sie ihre Augen und vor ihrem inneren Auge erschien das Bild von Klaus, augenblicklich begann ihre Haut Feuer zu fangen. „Klaus, warum muss ich an dich denken, auch wenn ich es nicht will?

Was willst du den, warum fühle ich nur diese Sehnsucht in mir?“ Elena spürte wie sich zwei starke Arme um ihre Taille schlangen und Lippen sie zart liebkosten. „Oh Liebes das was ich will bist du, ich will dich immer bei mir haben meine süße Elena!“ Plötzlich riss sie ihre Augen auf, ihr ganzer Körper war von Verlangen erfüllt. „Ich kann das langsam nicht mehr, ich drehe noch durch!“ Ihr war klar das sich das Thema Entspannung für heute erledigt hatte, sie musste sich ablenken. Elena griff nach ihrem Handy und schrieb Caroline eine Nachricht:

Hey Care

Wollen wir uns später treffen? Ich könnte ein paar Drinks gebrauchen,

lange Geschichte…

 

XOXO

Elena

Kurze Zeit später erschien die Antwort ihrer Freundin auf dem Display, grinsend stürmte sie in ihr Zimmer und zog sich um.

Durch das Schicksal verbundenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt