Drei Wochen später
Sanft strich seine Hand ihren zarten Arm auf und ab, eine Gänsehaut bildete sich auf ihren Körper. Langsam drehte sie sich um und öffnete ihre Augen, sein Blick durchbohrte sie förmlich und ein Grinsen zierte sein Gesicht. „Was soll das werden?" ihre Augen funkelten ihn belustigt an. Er schlang sein Arm um sie und zog sie an sich: „Ich versuche dich auf eine schöne Art und Weise zu wecken.." Er küsste ihre vollen Lippen und seine Zunge strich über ihre Unterlippe, stöhnend öffnete sie den Mund und lies es zu das er ihren Mund erforscht. Plötzlich lag sie auf ihn und ein japsen entfuhr ihr: „Stefan, was soll das?!" Frech grinste er sie an und seine Grübchen kamen zum Vorschein. „Ich liebe dich Rebekah, du bist.." Ihre Lippen versiegelten seine und ihre Hände wanderten über seine Brust, sie spürte wie seine Brust vibrierte und ein Knurren aus seiner Kehle drang. Ohne es zu wollen durchflutete sie die pure Lust, sie spürte wie das Kribbeln in ihrem Bauch immer stärker wurde. Stefan packte sie an die Hüfte und hob sie etwas an, wie von selbst drang er in sie ein. Sie sahen einander die ganze Zeit an, ihre Hüften begannen sich auf ihm zu bewegen. Ihre Hände krallten sich in seine Brust und Stefan zischte, verführerisch biss sie sich in die Lippe. Stefan krallte seine Finger in ihr Fleisch und richtete sich auf. Als er einer ihrer Nippel mit seiner Zunge verwöhnte stöhnte sie auf und vergrub ihre Hände in seinem Haar. Stefan packte sie und drehte sie beide um, ihr blondes Haar lag nun wie ein Fächer ausgebreitet auf dem Kissen. „Du bist wunderschön mein Engel, du bist meine Welt Rebekah!" Seine Hände glitten so sanft über ihren Körper als könnte sie zerbrechen, sie legte den Kopf in den Nacken als er ihre Lust Perle fand und diese berührte. „Stefan bitte..." ihre Worte waren nicht mehr als ein flüstern, seine Bewegungen wurden nun schneller und bestimmter. Ein Stöhnen entwich seiner Kehle als er spürte wie sich ihre Muskeln um sein Glied noch enger schlossen, er beugte sich zu ihr vor und küsste ihren Hals entlang. Als er das Stöhnen ihrer Erlösung vernahm, versanken seine Zähne in ihr Hals, als er sich in ihr ergießt. Das Blut floss wie von selbst in seine Mundhöhle und gierig trank er ihr süßes Elixier, als er schließlich genug hatte ließ er von ihr ab und sah zu wie die Wunde verheilte. Stefan rollte sich auf den Rücken und zog sie in seine Arme, seine Finger spielten mit einer Strähne ihres blonden Haares. Ihre Hand ruhte auf seine Brust und Rebekah kuschelte sich noch enger an ihn.
Ein tiefer Seufzer unterbrach die angenehme Stille zwischen ihnen, Stefan legte zwei Finger unter ihrem Kinn und zwang sie dazu ihn anzusehen: „ Was ist los?" Rebekah senkte den Blick: „Ich... ich frage mich gerade nur ob Nik auch irgendwann so glücklich ist, wie wir. Ich möchte das er jemanden findet der ihn so bedingungslos liebt wie ich dich!" Stefan nickte: „Ich weiß, das möchte ich auch, er hätte es verdient. Ganz gleich wie kompliziert er auch ist."
Rebekahs Handy vibrierte und Stefan streckte ihren Arm aus um danach zu greifen, dann reichte er es ihr. „Wenn man vom Teufel spricht... schau mal wer da Anruft! Hey Nik was gibt es?" Plötzlich richtete sie sich auf und Stefan tat es ihr gleich. Verwirrung spiegelte sich in seinem Gesicht wieder doch Rebekah achtete nicht darauf, sie stand auf und verließ das Zimmer. Gelangweilt fing er an mit seinem Ehering zu spielen und wartete darauf das seine Frau wiederkam.
Als die Hybridin erneut ins Zimmer kam stand Stefan auf und kam auf sie zu. „Was ist passiert? Rebekah erzähl mir was los ist?" Sie sah auf und ihre blauen Augen trafen auf seine grünen: „Das Leben spielt meinem Bruder nur einen schrecklichen Streich, du weißt ja das auf Nik noch ein Fluch liegt?!" Stefan nickte und im selben Moment verstand er: „Du meinst, er weiß nun was es für ein Fluch ist?!" Die blonde nickte: „Ja, er findet keine Ruhe und keinen Frieden weil diese verdammte Hexe... die den Hybriden Fluch auf ihn gelegt hat, nun ja dieses Miststück konnte es nicht dabei belassen!" Stefan holte tief Luft: „Wie bricht er diesen Fluch?" er setzte sich aufs Bett und rieb sich die Schläfen. Rebekah gesellte sich zu ihm: „Nun ja, er kann nur Ruhe finden, wenn er seine Seelenverwandte findet und... du kommst nicht darauf wer das ist!" Sie fuhr sich mit der Hand durchs Haar: „Es ist ausgerechnet die Frau, die er töten musste um seinen ersten Fluch zu brechen.." „ELENA!" schrie Stefan und stand auf, seine Frau nickte nur: „Er ist unterwegs hier her, wir treffen uns in Glorias Bar, dann wird er uns dann nochmal genauer erklären."
Sie saßen an ihrem Stammtisch in der Bar und Rebekah tippte nervös auf den Tisch „Süße, beruhige dich. Es wird alles gut, wir werden das schaffen!" Sie verschränkte ihre Finger mit seinen und lächelte ihn dankend an. „Nik, da bist du ja!" schnell stand sie auf und drückte ihn an sich, Klaus erwiderte die Umarmung und gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange. „Wie geht es euch?" „Gut Nik, aber die wichtigere Frage ist: Wie geht es dir?" Stefan reichte ihm sein Glas Bourbon und Klaus trank ihn in einem Zug leer. „Lass mich das Tattoo sehen Nik!" Fragend hob Stefan eine Augenbraue: „Tattoo?" Klaus glitt elegant aus seiner Lederjacke und öffnete ein paar Knöpfe seines bordeaux farbenen Hemdes. Stefans Augen weiteten sich und Rebekah sah wie gebannt auf ihren Namen, kurz darauf machte Klaus sein Hemd zu. „ Und weil all das ja nicht ausreicht um mich zu foltern kommt noch ein kleines Detail dazu.." „Hast du Schmerzen?" fragte Rebekah und nahm einen Schluck von ihrem Drink.
„ Nein, Schmerzen nicht aber ich habe bestimmte Träume, die immer intensiver werden und ich hab einfach keine Ahnung wie ich mich davon befreien kann." Wie gebannt hingen beide an seine Lippen als Klaus erklärte was für Träume das waren. „Ok, gib mir einen Moment bitte!" sagte Rebekah und griff sich in ihr blondes Haar, unter dem Tisch griff Stefan nach ihrer Hand und streichelte sanft ihre Finger. „Denkst du sie träumt das auch?" fragte Stefan schließlich „ Wär ja nur noch schöner wenn nicht!" mischte sich seine Frau ein und ihr negativer Tonfall blieb von Klaus und Stefan nicht ungehört.
„Rebekah.. sie ist nicht Tatia, hüte gefälligst deine Zunge!" warnte Klaus sie und durchbohrte sie förmlich mit seinem Blick. „ Rebekah, ich kenne Elena wirklich lang und das einzige was sie mit ihr gemeinsam hat ist ihr aussehen. Mich verletzt es sehr das sie sich nicht bei mir gemeldet hat... sie weiß doch ich bin für sie da..." Stefan verlor sich förmlich in seinen Gedanken, vielleicht war er ihr im Moment einfach nur zu viel und sie brauchte einfach Zeit.
„Hast du sie bereits angerufen?" Stefan wand sich wieder seiner Frau zu und wartete gespannt auf die Antwort seines Schwagers, langsam schüttelte Klaus den Kopf. „ Ich habe sie angerufen, doch sie ging nicht ran. Ich möchte ihr Zeit geben sich daran zu gewöhnen. Sie hat so viel mit dem sie klar kommen muss, ich kann verstehen das sie von mir nichts wissen will." Rebekah biss sich auf die Unterlippe um ihren Gedankennicht auszusprechen. „Rebekah, was willst du loswerden?" Klaus hob eine Augenbraue hoch und sah sie an, schwer atmete sie aus „Und wenn sie jemanden hat?" Sie ließ den Satz so stehen und wagte es nicht Klaus anzusehen, sie war zwar frech auch Klaus gegenüber doch in diesem Moment fühlte sie sich einfach, wie seine kleine Schwester die nur sein Bestes wollte. „Das ist mir gleich Rebekah, wenn der Zeitpunkt gekommen ist werde ich um sie kämpfen, sie gehört zu mir!" Mit einem Grinsen fügte er noch hinzu „Das wird sie früher oder später einsehen müssen und ich bezweifle das er, sollte er existieren es hinnimmt das mein Name unter ihrem Schlüsselbein steht.." sein Grinsen wurde eine Spur breiter bei dem Gedanken das sein Namen auf ihrem Körper war.
„Also, wirst du warten... finde ich gut das du ihr Zeit lassen möchtest, ihr werden schließlich zueinander finden und ich denke du solltest sie auf dich zukommen lassen." sagte Stefan ernst und zog Rebekah zu sich. „Also dann Nik, lass uns drauf anstoßen das du endlich die Eine gefunden hast und auf unsere guten alten Zeiten in Chicago!" Sie bestellten sich Drinks und sprachen über ihre gemeinsame Zeit in den 20er Jahren. Klaus freute sich ungemein für seine Schwester, doch in diesem Moment wünschte er sich Elena wäre an seiner Seite...
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Durch das Schicksal verbunden
FantasíaVor genau fünf Jahren blieb ihr Herz stehen... Vor genau fünf Jahren hatte sie mal wieder alles verloren... Vor genau fünf Jahren hat Klaus sie getötet und seinen Fluch gebrochen... Ihr Leben schien wieder normal zu sein doch dies sollte sich bald ä...
