*Kapitel 7:*
Ein paar Tage später.
Ich betrachtete Reid und Rossi, die einen Verdächtigen zu dem Mord meiner Mutter befragten. Als sie ihn über mehrere Internetadressen und Recherchen gegenüber meiner Mutter aufgespürt hatten und ihn hier her gebracht hatten, wusste ich nicht wie ich reagieren sollte. Zumal wussten wir auch nicht, ob er es wirklich getan hatte. Als er so den Gang entlang geführt wurde und mich mit einem hässlichen Grinsen anblickte, hatte ich das Gefühl das es um mich ginge. Aber wieso? Ich kannte diesen Mann nicht. War ihm noch nie begegnen, geschweige denn habe ich seinen Namen schon mal gehört.
Wir saßen an unseren Arbeitsplätzen. Ich hatte mich zu Tara an den Schreibtisch gesetzt. Alleine oben in meinem Büro hatte ich es einfach nicht mehr ausgehalten. Zu sehr musste ich an die letzten Tage denken, als ich meinem Vater diese Nachricht überbringen musste. Wie oft ich in Tränen ausgebrochen bin, als ich die Worte aussprach. Auch wenn ich wusste, dass wir den Mann, der meiner Mutter das angetan hatte schnappen würden, bringt mir das meine geliebte Mutter nicht wieder zurück.
Wir beide hatten nicht das beste Verhältnis zueinander. Oftmals gingen unsere Treffen in einem Streit auseinander. Es tat mir so unendlich leid, dass unser gemeinsames Dasein nie funktioniert hatte. Ich hatte vermutlich immer im Hinterkopf, dass meine Mutter damals nie für mich da war. Sie war ständig mit ihrer Arbeit beschäftigt und war nie zu Hause. Ja was konnte man schon zu Hause nennen. Ich war nie lange an einem Ort so richtig zu Hause gewesen. Ich konnte keine Kontakte pflegen und Freunde finden. Und dies wollte ich meiner Mutter immer vorbehalten. Jetzt wo ich in einem wirklich für mich anfühlendem zu Hause angekommen war und Freunde und Familie hatte.
„Eine Träne rollte ihr über die Wangen als sie daran dachte, dass sie sich bei ihrer Mutter nie entschuldigen könnte. Sie nie wieder in die Arme schließen oder ihr ihre Familie und Freunde vorstellen könnte. Mit einem kräftigen Schlag schlug sie gegen die Scheibe vor sich. Reid ließ es in dem Raum erschrecken. Rossi stand auf und merkte an, dass er sofort wieder zurück sei. Mit einem Nicken bestätigt Spencer das er verstanden hatte. „
Ich sank zu Boden und lehnte meinen Kopf gegen die Wand. Ich fing bitterlich an zu weinen, zog meine Knie an und legte meinen Kopf ab. Meine Arme streifte ich um meine Beine herum und weinte leise in mich hinein.
Es setzte sich jemand neben mich und strich mir über den Rücken. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und musste lachen, als ich Dave neben mir sitzen sah. Er war immer im passenden Moment zur Stelle. Er wusste mir auch ohne Worte zu helfen. Und das war das faszinierende daran. Agent David Rossi war ein Mensch der auch ohne Worte verstand, was man brauchte.
Auch ihm huschte ein Lächeln übers Gesicht. Seine Hand wanderte von meinem Rücken rüber zu meinem Kopf. Mit einem „Das ist ganz normal“ heiterte er mich wieder auf und zweigte mir mal wieder, wie wichtig es ist Freunde zu haben. Denn nur so konnte man so etwas Schwieriges durchstehen.
Ich nickte ihm zu und er half mir auf. Dave schaute sich kurz meine Hände an, denn so wie sich das in dem Verhörraum angehört hatte, musste der Schlag ganz schön fest gewesen sein und ich musste Schmerzen davon getragen haben. Er schüttelte lachend mit dem Kopf und ließ von meinen Händen ab. Bevor Rossi den Raum verließ drehte er sich noch einmal um und sah mich fragend an. Ich versicherte ihm, dass es mir wieder gut ginge, und er wieder zurück in den Nebenraum gehen sollte.
So es geht weiter. Wenn ihr heute Lust habt, dann veröffentliche ich noch einen Teil.🙋🏽♀️💞
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In meinen Gedanken
FanfictionDie Geschichte handelt von den beiden ehemaligen und bestehenden Hauptcharakteren Aaron Hotchner und Emily Prentiss. Die Handlungen sind frei erfunden und haben nichts mit der Realität zu tun. Die Charaktere gehören den Erfindern von Criminal Minds...