Hey, das ist ein längeres Kapitel. Schreibt mir was ihr davon hält. :)
VIEL SPAß BEIM LESEN.
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,,Arrgghhh" murmelte ich, als mich mein Wecker aufwachen lies.
Ich hatte mal gelesen, das Wecker einen nicht aufwecken sondern nur einen Schreck verpassen, dass man dann von selber aufwacht. Wie von selber stand ich auf, rieb mir meine Augen und realisierte, das heute der erste Schultag war. Zu gerne wollte ich mich einfach wieder ins Bett schmeißen und einpennen. Aber das würde bedeuten das ich den ersten Schultag verpassen würde.
Also nahm ich meine Utensilien die ich benötigte fürs Bad und machte mich auf den Weg. Mit halb geschlossenen Augen versuchte ich das Bad aufzusuchen, denn das Tageslicht war mir im Moment zu hell. Ohne es bemerkt zu haben knallte ich gegen etwas hartes. ,,Auu.'' jammerte ich während mich jemand vom Fallen aufgefangen hatte. Mein erster Gedanke war, hat die Wand Hände bekommen? Doch dann sah ich auf zu Jake. Seine Hände an meiner Hüfte, die mich auffingen, brachten in mir komische Gefühle hoch. Ich schüttelte diese aber wieder weg und sagte: ,,Danke.'' Erst jetzt bemerkte ich, das er nur in seinen Boxershorts gekleidet war und etwas Zahnpasta an seinem Mund hing. ,,Genug gestarrt?'' fragte mich Jake, grinsend. ,,Du hast neben deinem Mund, Zahnpasta hängen.'' sagte ich schmunzelnd. Er guckte mich verwirrend an und leckte die Zahnpasta ab. Dann ging ich an ihm vorbei und ab ins Bad. Er hatte einen sehr definierten Körperbau, wie ich erst jetzt realisierte. Ich wünschte, ich könnte ihn etwas länger betrachten...
Ich hatte mich fertig geduscht und suchte mir grade meine Klamotten raus für den ersten Schultag. Ich entschied mich für meine graue Jeans, meine Biker Boots und meine Lederjacke. Unter meiner Lederjacke hatte ich ein weißes lockeres T-shirt an und Schmuck zog ich mir auch an. Eine Schlosskette,einpaar Ringe und mehrere Ohrringe da ich mehrere Ohrlöcher hatte. Meine Haare lies ich glatt, so waren sie von Natur aus. Ich schnappte mir meine Tasche und lief in die Küche. Kendall und Lilly waren schon weg, wie ich bemerkte und Jake kam grade runter. Ich schnappte mir einen Apfel und lehnte mich an die Küchentheke. ,,Ey, du hast den letzten Apfel geschnappt.'' meckerte Jake kindisch. Ich schmunzelte und antwortete: ,,Pech gehabt.'' Jake aß einen Fruchtjoghurt und ich meinen Apfel. Danach liefen wir raus. Er hatte eine schwarze Hose an mit einem grauen Pulli und schwarzen Converse. Er sah sehr gut dadrin aus, zu gut. Wir gingen in die Garage, wo sein Auto geparkt war. Jedenfalls glaubte ich das es sein Auto war. Die Garage war groß, dort drin hätten zwei oder drei andere Autos noch reingepasst. Ich starrte sein Auto an und mir gefiel was ich sah. Ich fragte ihn: ,,Ist das ein BMW Z4 Roadster?'' Er guckte mich verblüfft an und sprach: ,,Ja, woher weißt du das?'' ,,Mein Vater ist Mechaniker.'' antwortete ich schulterzuckend. ,,Beeindruckend.'' sagte Jake und hatte ein typisches Jungslächeln aufgesetzt. ,,Komm steig ein.'' sagte Jake, während er ins Auto einstieg. Ich saß neben Jake und er fuhr los. ,,Wie lange bleibst du bei uns?'' fragte Jake um ein Gespräch zu starten. ,,Ich weiß es nicht.'' antwortete ich. ,,Und warum bist du zu uns gekommen?'' fragt er mich wieder. ,,Weil ihr mich aufgenommen habt.''antwortete ich wieder. Er guckte mich fragend an und ich sagte dazu noch: ,,Meine Oma ist schwer krank und meine Eltern sind bei ihr in Texas.'' ,, Und was ist mit deinem Opa?'' fragte er mich. Als er meinen Opa erwähnte gab es mir einen Stich ins Herz. Mein Opa war gestorben als ich 14 war. Er und meine Oma lebten damals noch in der Nähe von uns. Mein Opa war von meiner ganzen Familie immer am Meisten für mich da. Wenn es mir schlecht ging kam ich sofort zu ihm. Ich konnte ihm alles anvertrauen. Wenn ich weinte und nicht in der Stimmung zum lächeln war, brachte er mich zum Lachen. Er war so viel mehr als nur ein Opa für mich. Er war wie ein bester Freund. Als er gestorben war, starb auch ein Teil von mir. Mein Opa starb am Herzversagen. Er schlief ein und wachte nie wieder auf. Seitdem hatte sich einiges geändert. Meine Oma flog nach Amerika und fing dort ein neues Leben an. Zu meiner Oma war ich auch viel vertrauter doch nicht so viel wie mit meinem verstorbenen Opa. Ich schluckte und versuchte meine Tränen zu unterdrücken die nach so einer langer Zeit wieder hoch kamen. ,,Können wir über etwas anderes reden?'' versuchte ich ohne Gefühle zu sagen. Jake bemerkte meine plötzliche Stimmung und sagte nur: ,,Klar.'' Doch danach war Stille. Denn wir kamen auch schon an der Schule an.
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Zoya all by herself [German]
Teen FictionZoya ist eine Einzelgängerin. Sie kennt sich mit Autos aus. Sie liebt Horrorfilme. Sie hat keine Mädchen als Freunde. Sie tut nicht den sonstigen Mädchenkram. Und nun müssen ihre Eltern nach Amerika um nach ihrer kranken Oma zu schauen. Sie darf nic...