nächste Mission

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Ahsoka's Sicht

Nach dem Training, schien es Anakin wirklich besser zu gehen, vielleicht hatte er wirklich nur einen schlechten Tag gehabt.
Lachend verabschiedeten wir uns voneinander, als mich mein Meister bis zur Medi Station begleitet hatte und ich mich endlich wieder hinlegen konnte.
Das Training war wirklich lustig gewesen, es war schon witzig, Anakin auch einmal so zu quälen, wie er es ständig mit mir tat.

Immer noch mit einem Grinsen im Gesicht, lag ich nun auf meinem Krankenbett und dachte nach.
Wieso war er vorhin so aufbrausend gewesen? Was hatte ihn so aufgebracht?

Mit dem Gedanken an meinen Meister schlief ich schließlich ein.

Unfassbare Schmerzen durchzuckten meinen Körper. Ich sah Anakin, der mit dem Kanzler sprach, dann drehte sich mein Meister zu mir um und funkelte mich mit seinen gelben Augen an. 'Um sie zu retten, musst du dich mir anschließen, nur so kannst du sie vor dem Tod bewahren.' hörte ich eine hinterlistige Stimme, die mir jedoch bekannt vorkam.
'Ich schließe mich euch an, aber bitte lasst sie nicht sterben.' diese Stimme gehörte meinem Meister, Anakin,er war verzweifelt, traurig...
Plötzlich durchschoss mich ein unglaublich starker Schmerz. Ich hörte Anakin schreien, er rief verzweifelt meinen Namen, doch ich konnte ihm nicht antworten.
Alles verschwamm vor meinen Augen und wurde schwarz.

Tief luftholend, schoss ich in die Höhe. Irgendetwas piepte ununterbrochen und ging mir auf die Nerven.
Auf einmal kam einer der Ärzte, die Nachtschicht hatten, hereingestürmt, als ich noch schwer atmend auf dem Bett saß.
"Padawan Tano, was ist passiert? Alles in Ordnung?" fragte er und stellte endlich dieses nervige Piepen, der Geräte neben mir aus.
"Ja, ja nur ein schlechter Traum." murmelte ich.
Er sah mich skeptisch an."Soll ich vielleicht Meister Skywalker rufen?" fragt er misstrauisch.
"Nein, mir geht es gut! Ich würde jetzt gern weiterschlafen." meinte ich genervt.
Mein Gott, das sie gleich alle immer meinem Meister Bescheid sagen mussten...
Er nickte kurz und verließ dann wieder mein Zimmer.
Ich war totmüde, doch ich bekam kein Auge mehr zu und dachte über meine Vision nach.

Zeitsprung 1550 (also 15:50)

Anakin's Sicht

Ich rannte so schnell ich konnte in den Hangar und natürlich war ich mal wieder zu spät... Was für eine Überraschung...
Mein Padawan war schon dort und unterhielt sich mit Rex.
Mein Bauch fing unwillkürlich an zu kribbeln, als ich sie sah. Na toll ....

Als ich bei ihnen angekommen war, grinste mich Snips an. "Na Meister, habt ihr es auch endlich geschafft?" ich verdrehte die Augen.
"Haha, sehr witzig Snips." murmelte ich und schon gingen wir an Board der Twilight und machten uns auf den Weg nach Dagobah.

Zeitsprung; auf Dagobah

Ahsoka's Sicht
Dagobah ist ein düsterer Dschungel und Sumpfplanet, der zur Hölle stank.
Überall standen uralte Bäume, von denen ich in meinen Studien schon gelesen hatte und man musste aufpassen, das man nicht in dem sumpfigen Matsch versank.
Über der Sumpflandschaft hing ein dichter Nebelvorhang, der uns die Sicht erschwerte.

Nachdem ich mich gestern noch ausgeruht hatte, ging es mir heute zum Glück schon wieder besser, sodass ich es schaffen würde ein paar Droiden zu zermetzeln und vielleicht auch gegen Grievous zu kämpfen, doch man musste kein Genie sein um zu wissen, wie sehr es meinem Meister widerstrebte mich mitzunehmen.
Er war mal wieder zu überfürsorglich.
Doch ich verstand, dass er sich nur Sorgen um mich machte, das würde ich an seiner Stelle auch tun.

Nun schlichen Anakin, Rex, drei weitere Clone und ich durch den dichten Nebel, immer darauf bedacht, keinen Ton von uns zu geben und beinahe lautlos durch das  Dickicht zu schleichen.
Wir waren schon ein paar Minuten unterwegs, zu hören waren nur unsere unterdrückten Atemzüge und die vorsichtigen Schritte auf dem Dschungelboden.

Ahsoka Tano after end...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt