Primrose, eine Junge Elbin lässt sich im Düsterwald zu einer Kriegerin Ausbilden.
Der Kampf geht ihr in Fleisch und Blut über und eine Gefährliche Verbindung zu ihrem Bogen bringt alle in Gefahr.
Dazu werden in ihr bisher unbekannte Gefühle geweckt...
Ich schlüpfe schnell unter die Dusche. Mit Kopfschmerzen und nur im Handtuch eingewickelt komme ich aus dem Badezimmer.
Dabei bemerke ich nicht die zwei Personen, die währenddessen ins Zimmer gekommen sind und jetzt auf dem Bett von Mira sitzen. Erst als sich jemand räuspert drehe ich mich blitzschnell um. Der Schock steht mir ins Gesicht geschrieben. „Raus!" Mira blickt mich amüsiert an und der unerwünschte Gast erhebt sich. Er lässt seinen Blick unten, auch wenn er eh nichts zu Gesicht bekommen wird. Ich kralle mich in mein Handtuch hinein. Als die Tür ins Schloss fällt, fauche ich meine Freundin an: „Bist du von allen guten Geistern verlassen? Du kannst doch nicht einfach Vendelus hier reinlassen! Was wäre wenn ich kein Handtuch um hätte?" Ich schaue sie entgeistert und stock sauer an. Unter der Dusche habe ich nicht mitbekommen wie sie vom Training zurück gekommen ist. „Er ist mit mir gekommen, weil sein Bruder gerade richtig schlecht drauf zu sein scheint" „Das gibt dir nicht das Recht ihn hier rein zu lassen! Das hätte in einer echt peinlichen Situation enden können." „Ist es nicht, deswegen genug jetzt." Sie versucht meinen Vorwürfen auszuweichen. Es ist mir wirklich unangenehm. Ich vertrete einfach die Ansicht das niemand außer die eine Liebe dich so sehen sollte. Ohne ein weiteres Wort zu wechseln verschwindet Mira im Bad.
Ich bin echt am überlegen, Talim zu suchen! Was Mira wohl machen würde wenn er sie aus der Dusche kommen sähe. In dem Moment stelle ich mir diese Situation mit Legolas vor und schüttel schnell den Kopf. Einfach nur weg mit diesen Gedanken! Das ist ja schrecklich.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Aus dem Schrank greife ich genau dieses Kleid und werfe es mir schnell über. Anschließend kemme ich meine Haare durch und lasse sie trocknen. Mira kommt aus dem Bad und schnappt sich ebenfalls ein Kleid.
„Wie konntest du mir nicht erzählen, dass du bei dem Prinzen in der Gruppe bist?" Bis jetzt hat eine angenehme Stille im Raum geherrscht. Sie klingt verletzt, überhaupt nicht aufgebracht. „Ich habe es als nicht wirklich wichtiges angesehen" „Wie nicht wichtig? Das ist der Prinz!" Da ist die ernste Mira wieder. In solchen Themen kann sie nicht ruhig bleiben. „Er ist genau so ein Mensch wie du und ich" „Nur mit einem Titel und Geld und einem hammer Aussehen und Geld, dass kann man nicht oft genug betonen. Du solltest ihn dir krallen, als einziges Mädchen in der Gruppe ist es doch nicht schwer ihn um den Finger zu wickeln!" Mira träumt bestimmt schon von der Traumhochzeit während sie sich die Haare macht. „Du hättest Mal sehen sollen wie er Daria nachgeschaut hat! Tut mir leid, aber so jemanden möchte ich nicht! Egal wie viel Geld und welchen Titel." Da verharrt Mira in ihrer Bewegung. „Wenn willst du sonst noch, das wäre die Kirsche auf der Sahne." „Zu gutem Grund, ich warte darauf das ich den finde der zu mir gehört und nicht jemand der jede haben kann wenn er nur will!" „Ich verstehe dich nicht." Ich bin wirklich enttäuscht, dass Mira meine Meinung nicht akzeptiert. Schnell verschwinde ich durch die Tür, rüber zu meinen Geschwistern. Ich schmeiße mich neben Thes aufs Bett und fange an ihr zu erzählen, warum ich gerade hier liege. Sie versteht mich wenigstens. Aber meint auch das Mirabella nun mal so eine Ansicht hat. Bis sie es begreifen wird dauert es hoffentlich nicht mehr alt zu lange. In Thes Armen fühle ich mich geborgen und beschützt. Wenn ich die Augen schließe kann ich mir fasst schon die Arme unserer Mutter um mich herum spüren. Ich vermisse sie so sehr.