Vorbereitungen

10.3K 492 92
                                        

Oben seht ihr den Ballsaal

Die lange Pause tut mir wirklich leid, dafür gibt es heute gleich zwei Kapitel.


In dieser Nacht träumte Crystal vom Ball. Wie er vergiftet wurde und sein Körper sich anfühlte, als würde er von innen heraus verbrennen.

Keuchend und schweißgebadet wachte der Junge schließlich auf und rang nach Luft. Er konnte das Feuer in seinem Körper noch immer spüren. Wie es sich jedoch ganz langsam durch ihn durch fraß.

Dann begann er zu schluchzen und schlang seine arme um sich selbst. Plötzliche Kälte durchfuhr Crystal, welcher daraufhin die Decke über sich zog. Im Kamin glimmten die Überreste von Holz und die Vorhänge waren geschlossen.

Als Cobalt neben ihm gelegen hatte, war es schön warm gewesen und er hatte sich wohl gefühlt. Ohne nachzudenken, was er tat, schlüpfte Crystal schnell in den Seidenmantel und verließ seine Gemächer.

Seine Schritte hallten in den Gängen von den Wänden wieder, das musste wohl auch die beiden Wachen auf ihn aufmerksam gemacht haben, die ihm entgegen kamen.

Die Flügel weit ausgebreitet blockierten sie den Weg.

,,Was macht ihr um diese Zeit noch außerhalb eurer Gemächer?"

,,Ich muss mit Cobalt sprechen. Sofort.", er bemühte sich, das Zittern in seiner Stimme zumindest ein wenig unter Kontrolle zu halten.

Die beiden Männer vor ihm waren um einiges größer und natürlich muskulöser als er selbst.

,,Das könnt ihr morgen auch. Geht jetzt wieder zurück auf eure Gemächer, oder sollen wir euch begleiten?"

Bevor Crystal etwas erwidert konnte, tat es jemand anders.

,,Gibt es hier ein Problem?", Arion tauchte hinter den beiden Drachen auf kam mit schnellen Schritten zu ihnen.

,,Was ist hier los?"

,,Wir haben ihn hier in den Gängen.."

,,Ich habe mit ihm geredet, nicht mit euch.", fuhr Arion die beiden an und legte einen Arm um den Jungen.

,,Ich möchte zu Cobalt."

Ohne weitere Fragen zu stellen hatte Arion ihn zu Cobalts Gemächern gebracht und war dann gegangen.

Nach kurzem Zögern war er eingetreten und sah sich um. Fahles Mondlicht schien durch die Fenster auf das Bett des Prinzen, der bäuchlings und mit ausgebreiteten Flügeln darauf lag. Die Decke hatte er bis zu seinen Hüften hochgezogen, sein Oberkörper war nackt.

Crystal zog sich den dünnen Mantel aus und ließ ihn zu Boden fallen, bevor er auf das Bett zu ging und unter die Bettdecke schlüpfte.

Cobalt grummelte kurz etwas und schlang dann einen Arm um ihn.

,,Was machst du hier, Crystal?", der Prinz hatte seine Augen geöffnet und sah ihn an. Sie leuchteten gelb in der Dunkelheit.

Doch anstatt ihm zu antworten rutschte der Junge so nah wie möglich an den nun seitlich liegenden Drache heran und küsste ihn.

Ohne lange zu fackeln, presste Cobalt den weißhaarigen mit einem Arm an sich und fuhr mit seiner anderen Hand über Crystals Oberschenkel und schob das knielange Nachthemd nach oben, hinauf bis zu den Hüften des Jungen.

Crystal fuhr mit seinen Fingerspitzen über die harten Muskeln, an den Stellen, wo die Flügel des Prinzen austraten, woraufhin dieser leise knurrte.

Ihre Zungen tanzten einen wilden Tanz miteinander, während Cobalt in den Hintern des Jungen kniff.

Ein überraschtes Keuchen entfuhr ihm, als der Drache sich auf ihn rollte und ihn unter sich begrub. Der Prinz legte sich zwischen die Beine des Jungen und sank mit einem tiefen Seufzen ein wenig zusammen, als Crystal mit seinen Fingern über die Membrane der Flügel strich.

DrachenkussWo Geschichten leben. Entdecke jetzt